Neue deutsche Wirklichkeit: Die Merkel-Rabatt-Welt

Die Wirtschaft in Deutschland bricht ersichtlich zusammen. Die EU-Kommission und die GroKo geben derzeit noch immer das Bild einer politischen Führung ab, die diese selbst verursachte Lage stabilisieren oder beeinflussen könne. Offensichtlich jedoch reduziert sich die Anzahl der Instrumente und Hoffnungsträger weiter. Die Automobilindustrie hat den niedrigsten Produktionsausstoß seit 1975. Corona-Maßnahmen und die neuen E-Mobilitätswünsche der Politik haben die gesamte Autoindustrie unter Druck gesetzt.

Damit es überhaupt vorangeht, geben die Hersteller jetzt Gas – in Richtung Preisnachlass. Die Rabatt-Aktionen sind kaum noch zu übersehen. Das „Center Automotive Research (CAR) zählte im Juni insgesamt 415 unterschiedliche „Sonderaktionen“, um Kunden zu gewinnen. Durchschnittlich wurde den Käufern dabei ein Nachlass in Höhe von 13,2 % ermöglicht.

Der Leiter des Forschungsinstituts, Ferdinand Dudenhöfer, erwartet für den Monat Juli eine Fortsetzung bzw. Erweiterung dieser Maßnahmen. Auch die Internet-Vermittler senken die Preise offenbar. Lieferungsverzögerungen sollen Abschläge von fast 22 % ermöglicht haben. Durchschnittlich seien die Rabatte mit 19,7% zu taxieren.

Die Situation verschärft sich. Die Autoindustrie schlägt offenbar noch nicht Alarm, insofern hier lediglich die Rabatt-Aktionen thematisiert werden. Die Mängel jedoch sind offensichtlich.

Durch die Corona-Krise und die folgenden Shut-Downs sind beispielsweise auch Autohändler geschädigt worden, die praktisch keine Vorführungen mehr genehmigen konnten. Zudem konzentriert sich die staatliche Förderung in Deutschland jetzt auf den Ausbau etwa der Wasserstoff-Industrie. 9 Milliarden Euro will die GroKo bis zum Jahr 2024 in den Sektor pumpen.

Der schleppende Absatz der Automobilindustrie ist aber vor allem auch eine indirekte Folge der „Maßnahmen“: Gut 7 Millionen Kurzarbeiter-Geld-Anträge waren in Deutschland gestellt worden. Ein Rekord, der alles in den Schatten stellt, was es bis dato bei uns gab. Die Zinsen für Sparer sind zudem so niedrig wie nie zuvor. Die Abgabenlast wird aller Voraussicht nach weiter steigen. Die Belastung durch die Energiepolitik hat zu einem Anstieg der Stromkosten geführt, auch wenn der Strompreis an den Strombörsen sogar bei unter 0 Cent pro KWh lag – inzwischen fehlt auch in Deutschland nachhaltig Geld, um die Autoindustrie im Niedergang aufzuhalten.

Auch wenn die Merkel-Regierung versuchen wird, hier zu retten – der wirtschaftliche Niedergang droht massiv zu werden. Hier lesen Sie mehr dazu.