in Wirtschaft

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt scheint ein Freund von einfachen Slogans zu sein. „One apple a day keeps Putin away!“, so die Lösung des CSU-Manns für den russischen Importstop westlicher Äpfel. Statt einem ausgeklügelten Plan oder Selbstkritik gegenüber der Sanktionsspirale gab es einwandfreie Kriegsrhetorik in alter Manier.

„One apple a day keeps Putin away“

„Sie sollten essen, ich sollte essen, wir sollten essen“, sagte Schmidt am Dienstag im Deutschlandfunk auf die Frage, ob die Europäische Union vom russischen Importstopp betroffenes Obst aufkaufen und vernichten solle.
„Man kann natürlich nicht lamentieren darüber, dass es viel Obst gibt, und kein Obst essen“, sagte Schmidt weiter. Er forderte die Bevölkerung daher wegen des russischen Lebensmittel-Embargos zum Verzehr betroffener Produkte auf. Obst könne man „zu Beginn am frühen Morgen“ und „fünfmal am Tag“ essen. Er sei auch dafür, das Programm für die Ausgabe von Obst in Schulen auszudehnen. Denn, so der Bundesminister weiter, „One apple a day keeps Putin away!“.

Russischer Importstop im Zuge der Sanktionsspirale

Russland hat einen Lebensmittel-Importstopp für Fleisch, Obst, Gemüse und Milchprodukte aus der EU, den USA, Kanada, Australien und Japan verhängt. Damit reagierte der Kreml auf die vom Westen wegen der Ukraine-Krise verhängten Wirtschaftssanktionen. Deutschland als Exportland ist dadurch stark beeinträchtigt. Zwar seien die Auswirkungen noch überschaubar, sie könnten sich aber dramatisch verändern, sollten sich die Sanktionen weiter verhärten.

Zuletzt hatte Schmidt bereits betont, dass Russland von den Sanktionen vor allem selbst betroffen sei: „Die Preise steigen, die Selbstversorgung in Russland ist auf unter 60 Prozent anzusetzen.“ Wladimir Putin müsse Nahrungsmittel von außen importieren. Am Dienstag traf sich Schmidt mit seinen Kollegen aus Frankreich und Polen in Bonn, um über die Auswirkungen des russischen Embargos zu sprechen. Selbstkritik gegenüber den vom Westen angefangenen Sanktionskrieg gab es nicht, wichtig sei es jetzt „Putin wegzuhalten“. Kriegsrhetorik gehört nun zum Alltag.

QUELLEN:

Spiegel, [Video] „One Apple a day…“: http://www.spiegel.de/video/an-apple-a-day-keeps-putin-away-kampagne-von-minister-schmidt-video-1517486.html
Spiegel, Russischer Importstop: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/christian-schmidt-zu-russland-embargo-essen-gegen-sanktionen-a-989392.html
Deutschlandfunk, Interview mit Christian Schmidt: http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2014/09/02/dlf_20140902_0718_25893538.mp3

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11 Kommentare

  1. Wenn Dummheit weh tuen würde müßte diese
    schwarze bayrische Socke jeden Tag eine hohe
    Dosis Schmerztabletten nehmen.
    Hier merkt man wieder welche Leute uns regieren wollen und wie hoch Ihre Inteligenz ist.
    Armes Deutschland.

    • Na ja, mit dem verspeisen seines Gehirns hat uns Herr Schmidt vor der Zombie-Apokalypse gerettet. :-)

      Er ist eben das klassische Beispiel dass der Hirntod nicht immer klinisch bestimmt werden muss.

  2. Armes Deutschland so sehe ich das auch. doch ist es ja nicht das Deutschland welches existiert sondern nur eine Vision geistig und spirituell verblendeter Narren, Heuchler und Abschaum in Menschen Kostüm. Ich würde dem soviele „bayrische“ Äpfel in seinen Rachen stopfen bis sein Wanzt platzt und diesen dann nach Polen schicken mit Liebes Grüße aus Berlin.
    Guckt euch einfach nur all diese kleinen Dackel an die unser Land in den Abgrund schicken. Du mußt feige, moralisch verkommen und ein Schuhlecker sein um heute einen Posten zu bekommen. Oh wehe wenn dich der Feigling regiert…

    Diese Leute haben Angst vor dem Tod, Angst vor falschem „Prestige“ Verlust, Angst vor materiellem Absturz und Angst vor sich selbst. Angst ist deren…

  3. Jeder der soviel Angst hat ist untauglich für ein Amt in Würden. Würde bedeutet dich selbst zu opfern. Wie kann ein Christ im Herzen soviel Angst haben wenn er doch die Konsequenz kennt durch sein Handeln an anderer Stelle gerichtet zu werden. Der christliche Glaube in diesen seelenlosen Marionetten und Kreaturen des großen Tieres ist schlimmer als das unschuldige Tier der Wildnis. Man sollte als Christ schon alleine diese Pest mit der Bibel zusammen prügeln…

    ich bin kein Christ, ich würde einen Knüppel benutzen!

  4. Meine Güte, ist das peinlich. Schon allein die Frage „…ob die Europäische Union vom russischen Importstopp betroffenes Obst aufkaufen und vernichten solle.“ ist doch sehr beschämend. Mir fallen mehrere Ideen ein wo dieses Obst gut aufgehoben wäre. Der Herr Minister sollte sich lieber eine weitere Haxe in den Mund schieben, sie wird wohl alles weitere erledigen. Ich denke er kann sich nicht einmal ansatzweise vorstellen wie ein Apfel aussieht. Echt, da kann man doch nur böse Gedanken bekommen! Immer schön die dummen Massen mit noch dümmeren Slogans füttern. „Wir dienen Deutschland“…wers glaubt.

  5. Ich bin ja nicht so bewandert im Deutschen aber die Worte finde ich Plakativ:
    Wir. Dienen. Deutschland.
    Ist das ein Zugeständnis für … ?
    Wir – also wir alle in dem Land
    Dienen – na ja, dienen eben. Jemandem zu Diensten sein.
    Deutschland – die Unterschrift sozusagen.
    Mit anderen Worten: Eure Hoheit könnt uns vertrauen, wir sind stets zu (Euren) Diensten. gez.: Deutschland

    Heftig finde ich!