in Wirtschaft

Die Kosten beim Stuttgarter Bahnhof „Stuttgart 21“ schnellen laut „Spiegel“ noch einmal in die Höhe. Der Bahnhof kostet demnach so viel mehr, dass der Aufsichtsrat einen „Puffer“ von 495 Millionen Euro wieder freigeben soll. Die Deutsche Bahn geht inzwischen davon aus, dass das Projekt maximal 8,2 Milliarden Euro kosten werde. Dies ist die jüngste Prognose. Der sogenannte „Infrastrukturvorstand“ Ronald Pofalla aus der Merkel-Ära der Union kann keine Garantie geben, dass das aktuelle Budget ausreichen werde.

Das derzeit kursierende Gerücht um den Puffer von 495 Millionen Euro stellt dennoch einen weiteren 5 % – Aufschlag dar. Einer der Gründe für das „Milliardengrab“ seien die „gestiegenen Baukosten“ wegen der hohen Nachfrage. Eine der vielen Blasen, die von der Politik mit  der Niedrigzinspolitik in Kauf genommen wurde. Ein weiterer Grund wurde nicht genannt. Wir erinnern an unseren Beitrag zum Thema – zum Grundwasser….

Grundwasser wird zum Problem

„Dass „Stuttgart 21“ eine Steuer-Millardengrab ist und wie der BER vermutlich niemals in Betrieb gehen wird, zeigt ein aktueller Bericht aus Stuttgart. Seit einigen Wochen sind die Ingenieure für den S21-Tunnelbau mit einem großen Problem konfrontiert: Täglich dringen zweieinhalb Millionen Liter Grundwasser in den Tunnel ein. Denn der geplante Tiefbahnhof liegt ungünstig zur Fließrichtung des Grundwassers. Grundwasser kann aber nicht im großen Stil abgepumpt werden.

An vielen Stellen rinnt auf einer Länge von 300 Metern Wasser in den Tunnel. 30 Liter pro Sekunde. Das lässt den Tunnelbau ins Stocken geraten – die Ingenieure suchen dringend nach Lösungen. Noch ist nicht klar, wie der Wassereintritt verhindert werden und der Tunnelvortrieb wieder beschleunigt werden kann. Unter den aktuellen Bedingungen kommen die Arbeiten nur noch 50 Zentimeter pro Tag voran. Normalerweise sind es drei Meter pro Tag. Die Tunnelbauer haben noch 550 Meter vor sich bis nach Stuttgart-Untertürkheim.

Den Ingenieuren bleibt nichts anderes, als verschiedene Verfahren auszutesten, um den Wassereintritt zu verhindern. Welches der angewendeten Verfahren am besten passt, wurde noch nicht herausgefunden.

Seit den ersten Plänen für den Bau des Tiefbahnhofs S21 sind die prognostizierten Kosten für das ohnehin hoch umstrittene Bahnprojekt explodiert. Watergate.tv berichtete mehrfach an dieser Stelle. Bereits im vergangenen Jahr mussten die Bahnchefs zugeben, dass das Projekt unwirtschaftlich ist. Bahnchef Richard Lutz gestand im April 2018 im Bundestag ein, dass „Stuttgart 21 komplett unwirtschaftlich sei und dass das Projekt der Bahn Riesenverluste bescheren werde“.

Zudem kam in einer öffentlichen Anhörung im Verkehrsausschuss des Bundestages heraus, dass das Projekt auf einem unlauteren Deal basiert: Der ehemalige Bahnchef Hartmut Mehdorn gestand, dass das Projekt zwar völlig unrentabel sei, doch die Bahn dafür den kompletten Nahverkehrsauftrag für Baden-Württemberg erhalte. Für diesen Vertrag gab es allerdings nie eine Ausschreibung. Ex-Bahnchef Mehdorn hatte seine Zustimmung für ein völlig unrentables Projekt gegeben, um als Gegenleistung vom Land Baden-Württemberg eine Milliarde Euro zu erhalten. Der Vertragsabschluss hinter den Kulissen war eine abgekartete Sache.“

UNFASSBAR, was aus Merkel-Deutschland geworden ist. Der ganze Plan…

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  1. Ich hab da mal einen Witz gehört: Merkel stirbt und kommt oben bei Petrus an, der fragt: „Himmel oder Hölle“. Merkel überrascht, „Kann ich beides mal sehen?“Petrus: „Logisch“ und zeigt Merkel die Hölle: Pool Parties, die ganzen Reichen und Mächtigen vergnügen sich, Champagner, Musik etc. Dann der Himmel: Strand, chillige Menschen, gutes Essen. Fragt Merkel: „Da ist doch kein Unterschied“ Sagt Petrus: „Naja, morgen kannst du wählen.“ Am nächsten Tag fragt Petrus sie und sie wählt die Hölle. Kaum reingegangen wird sie von Händen gegriffen und sieht die Menschen bis zum Hals in der Sch… stehen. Da sagt Merkel zu Petrus: „Momentmal, gestern war da alles super und toll!“ Meint Petrus: „Ja gestern war vor der Wahl, und heute ist nach der Wahl!“

  2. Die Schwierigkeiten mit dem Wassereintritt wurden von ehrlichen Menschen bereits in der Bauplanung des Tunnels aufgezeigt. Umso mehr, der alte Bahnhof mit seinen Gleisbetten nur verschwinden musste, um den Profit mit den Grundstücksgeschäften in der Innenstadt Stuttgarts einnehmen zu können. Also alles zum Nutzen der wichtigen Männer gegen den Nutzen des Volks. Und das solange bis das deutsche Volk dem Spuk mit einer volksherrschaftlichen Verfassung ein Ende macht.