in Gesellschaft

Die Wohnungsnot in Deutschland wird spürbar größer. Immer höhere Mieten, immer weiter steigende Preise bei den Wohn- und Gewerbeimmobilien pressen einen immer größeren Anteil der Einkommen für den Immobilienmarkt heraus. Es profitieren die großen Konzerne. Dies ist das Ergebnis der MERKEL-Deutschland- und EU-Zinspolitik. Das Ergebnis der künstlich niedrig gehaltenen Zinsen. Denn die Finanzierungsmöglichkeiten am Markt haben die Preise nach oben schießen lassen. Konzerne aus dem Inland profitieren. Die FAZ berichtet nun darüber. Aber auch die Konzerne aus dem Ausland profitieren. Die legen Geld langfristig an.

Deutsche Wohnen: Betriebsergebnis steigt um 12,5 %

Jüngstes Beispiel dafür ist die „Deutsche Wohnen“, der Aufhänger der „FAZ“. Diese Gesellschaft hat in den sogenannten Ballungszentren Wohnungen gekauft. Vor allem in Berlin. Das Ergebnis der ersten Jahreshälfte spricht Bände. 12,5 % bessere Betriebsergebnisse zeigen, wer verdient. Insgesamt möchte die Gesellschaft in diesem Jahr annähernd 9 % mehr als im vergangenen Jahr verdienen.

Doch nicht nur der private Markt ist interessant. Auch der Pflegemarkt ist lukrativ. Da wäre die Bundesregierung schon lange gefragt. Die „Deutsche Wohnen“ hat hier 30 Einrichtungen aufgekauft und stellt damit gut 4.700 Pflegeplätze. Insgesamt hat das Unternehmen dann mehr als 12.000 Pflegeplätze und gilt als einer der „größten Eigentümer von Pflegeimmobilien“ bei uns im Land und möchte von den „positiven Makrotrends im Pflegemarkt stark profitieren“.

Das offenbar gleich mehrere Baustellen der Politik. Die Preise geraten aus den Fugen, weil die Zinsen so niedrig sind. Die EZB kauft weiterhin Anleihen von Staaten – indirekt – auf und hält das Zinsniveau bedrückend niedrig. Und die Investitionspolitik der Regierung in den Pflege- oder auch den Immobilienmarkt ist eine Farce. Es gibt zahlreiche Freiflächen, die dem Staat gehören. Der Staat sieht der Preisexplosion einfach zu.

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Ist doch klar das der „Staat“ /Regierung einfach zu sieht. Genau wie bei den Tankstellen. Ist doch eine Tankstelle nichts anderes als eine Filiale des Finanzamtes.

  2. Das wird sich alles ändern, das alles was diese Pseudoregierung angestellt hat, wird alles rückgängig gemacht. Denn eine souveräne Regierung hat keine Verpflichtung sich an irgendwelche Verträge zu halten, die das Wirtschaftsunternehmen BRD abgeschlossen hat.

    • Endlich mal eine echte Aussage!
      Bloß leider werden die systematisch fertig gemachten Deutschen erst wieder zu denken anfangen, wenn der Wohlstand den Bach runter ist.
      Denken wir daran: schon immer hat der, der nichts mehr zu Holen vorfand, den vorherigen Geber umgebracht.

  3. Hat Merkel nicht geschworen: Ich werde alles tun, um Schaden für Deutschland zu verursachen?

    Plötzlich machen ihre Entscheidungen Sinn.

  4. Das Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen von AG mit Jahresrenditen von 14 bis 16 Prozent geführt werden und sogar noch erlaubt werden, will nicht in meinen Kopf.
    Ein Mitarbeiter, auf den Personalschlüssel geführt, aber nicht existent, bringt schon Mal ca. 60.000 Euro Gewinn ohne Kontrolle.

    Der neueste Schmuh ist, Beatmungspatienten unter den Patienten zu haben. Die Heimaufsicht bleibt aussen vor, da das ganze unter Wohngemeinschaft läuft. Die Angehörigen unterschreiben die Verträge. Da kann es schon Mal passieren, das eine Etage eines Büroblocks angemietet wird. Das Personal ist Angestellter der Beatmungspatienten. Den Irrsinn könnte man noch weiter spinnen. Ergebnis ca. 400.000 Euro pro Jahr, pro Beatmungspatienten. Wer weiss denn auch, das zu den Heimkosten, „Sauber und Satt“, jeden Monat noch eine Investitionssumme zu bezahlen ist. Ein Klinikkonzern hat gerade 56 Kliniken und Altenheime in Spanien erworben. Auch dort muss die Rendite nicht so schlecht sein. Das erste was die machen ist, Personal aussourcen.

  5. Es geht um den Verkauf des Grund und Bodens, den die BRiD regiert.
    Wenn der Durchschnittsleut den Unterschied zwischen BRiD und Deutschland bemerken wird, ist schon alles gelaufen.