in Afrika

Leider voller Erfolg für die „Deutsche Umwelthilfe“ – die günstigen Diesel kaufen jetzt andere

In Deutschland ist der Diesel zumindest hinsichtlich der Stimmung quasi nicht mehr zu verkaufen. Dieselbesitzer müssen befürchten, dass die Verbote, das Auto zu benutzen, ab 2019 dramatisch zunehmen werden. Noch gesteht die Politik vielerorts sozusagen Testphasen ein, in Stuttgart zumal wird indes bereits darüber nachgedacht, bei ausbleibenden Erfolgen in der Emission das Verbot noch einmal auszudehnen. Die Käufer in Deutschland registrieren dies – das kann nicht überraschen. Vor allem gebrauchte Dieselfahrzeuge lassen sich derzeit kaum noch absetzen. Der Handel hat seinerseits reagiert und verkauft die Autos in Europa.

Schnäppchenjäger freuen sich

Der „Focus“ zitiert dafür Prof. Christian Kille, der in Würzburg arbeitet und sich die Daten vom Statistischen Bundesamt zu Gemüte führte. Er ist der Meinung, Schnäppchenjäger aus dem Ausland hätten derzeit sehr gute Chancen, „günstig an einen Diesel zu kommen“.

Demnach würden im zurückliegenden Jahr fast 240.000 Autos ins Ausland verkauft worden sein. Das sind 20,5 % mehr als zuvor, was wiederum einem Ausverkauf entspricht. Italien, Österreich und Frankreich scheinen besonders angetan von der neuen und unverhofften Chance. In Kroatien und der Ukraine sind die Zahlen relativ dramatisch gestiegen, es ging um fast 90 % bzw. um 136 % nach oben.

In Deutschland sind die Preise für Alt-Diesel demnach sehr deutlich gesunken. Die Deutsche Umwelthilfe darf sich freuen, die Kampagnen greifen. Noch immer sind die Messmethoden in den Metropolen Deutschlands ausgesprochen umstritten, wobei sich auch in den kommenden Monaten und Jahren daran wenig ändern wird. Die Dieselaffäre der Großkonzerne um falsche Messwerte hat unserer Einschätzung nach das politische Klima dahingehend verändert, dass die Konzerne froh sind, wenn sie überhaupt wieder Zugang zum US-Markt und mit neuen Modellen in Deutschland erhalten. Ein gefundenes Fressen für die selbst ernannten Umweltschützer.

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Kommentar

  1. Die Dieselaffäre der Großkonzerne um falsche Messwerte hat unserer Einschätzung nach das politische Klima dahingehend verändert, …
    ——
    Die Messwerte waren nicht falsch, viel schlimmer: Die Autos waren derart manipuliert, dass nur auf dem Prüfstand die Abgasreinigung eingeschaltet war.

    • Pauschal behauptet ist das falsch. Es gab unterschiedliche Auswirkungen durch die manipulative Software. Sie konnte unterschiedlich reinigen je nach Temperatur, sie konnte ganz abschalten nach einer bestimmten Zeit, sie konnte besonders gut wirken, wenn ein Prüfstandslauf erkannt wurde.

      • Ja. Das ist nun überall so. Täuschen und Trixen. Es geht nur um Geld. Ich habe selbst Gutachten gemacht. Es wurde absurd, wenn der Richter sich ein bestimmtes Ergebnis wünschte. Mittlerweile erschüttert mich nichts mehr. Bestechung scheint normal zu sein. Geld bestimmt Politik, Politik bestimmt Justiz, die Zeche zahlt der dumme Knecht. Warum lassen wir uns immer verarschen?

      • Meine Aussage ist nicht falsch.
        Sie sagen selbst: „sie konnte besonders gut wirken, wenn ein Prüfstandslauf erkannt wurde.“

        Ich kann Ihnen zuliebe auch sagen:
        Die Autos waren derart manipuliert, dass nur auf dem Prüfstand die Abgasreinigung „besonders gut“ eingeschaltet war.

  2. Die Umwelthilfe, ein geradezu orwellscher Fehlbegriff, freut sich? Mag sein, aber besonders freut sich die Bundesregierung, die die DUH finanziert.
    Das Auslagern der „Drecksarbeit“ ist der neue Politikstil, von Merkel eingeführt. Kern ist, daß sehr unbeliebte Drangsalierungen der Bevölkerung sich in Wahlen widerspiegeln könnten, also wird das ausgelagert. Beispiel: das Netzwerkdurchsetzungsgesetz. Da macht die Drecksarbeit nicht mehr eine Behörde, das wurde an Private „outgesourct“.
    Die Demobilisierung der Bevölkerung nun wird von der DUH und „geneigten“ Richtern vorangetrieben, die Politik wäscht die Hände in Unschuld, die Medien übernehmen die „Behandlung“ der Bürger. Die Parteien werden nicht wesentlich abgestraft.
    Merkeldemokratie!

    • Frau Dr.Merkel und ihre Hintermänner sind noch raffinierter: Merkel lagert Unerfreuliches für die Wähler an eine der Altparteien aus. Typisches Opfer ist die SPD, die dafür vom Wähler abgestraft wird. So musste die SPD die Agenda 2010 nach ihren Plänen von 2000 (INSM) einführen, wobei die Merkel-CDU die Maßnahmen über den Bundesrat verschärft hat (zustimmungspflichtiges Gesetz).
      Selbst die Schwesterpartei CSU ist nicht vor ihren hinterhältigen Machenschaften sicher. So musste voz Guttenberg die allgemeine Wehrpflicht „aussetzen“.
      Das ist seit ihrer Asylkrise vorbei. Seehofer wehrt sich tapfer dagegen, wegen Merkel am 14.Okt. abgestraft zu werden. Deshalb ist sie jetzt im Urlaub abgetaucht, um gebrieft zu werden. Allerdings kommt sie dieses

      • Allerdings kommt sie dieses Mal aus ihrer Verantwortung nicht raus. Denn Seehofer hat alle Trümpfe in der Hand. Sein Joker ist die „Kündigung der Fraktionsgemeinschaft“. Seehofer weiß, dass Merkel das weiß. Man sagt, dass sie nur noch mit Pampers aus dem Haus geht. Sie übt das jetzt im Urlaub.