in Wirtschaft

Bis dato sind wir in diesem Land „gut“ durch die Corona-Krise gekommen. Die Berichterstattung führt dies im wesentlichen auf die gute Ausstattung des Gesundheitswesens zurück. Im Kern ist diese Ausstattung derzeit allerdings auf dem Prüfstand. Denn zahllose – gerade öffentliche – Krankenhäuser haben enorme Verluste erwirtschaftet.

Zahlreiche Krankenhäuser haben Intensivbetten vorgehalten – die sogenannten goldenen Hennen -, um der angekündigten Corona-Schwerkranken-Flut Herr zu werden. Immer mehr Kliniken müssen allerdings Kurzarbeit anmelden. Inzwischen warnt Ärztepräsident Reinhardt vor der Profitorientierung in den Krankenhäusern. Die „Linke“ im Bundestag rechnet vor, dass die vier großen Unternehmen unter den Privaten (Asklepios, Heios, Rhön, Sana) gut 1,5 Milliarden Euro Gewinn pro Jahr erwirtschaften – finanziert von den Krankenversicherten.

Per Fallpauschalen werden bestimmte Behandlungen gefördert, andere sind zu teuer, um sie effizient zu betreiben. Die großen öffentlichen Kliniken wiederum scheitern oft genug an dieser Spezialisierung und werden privatisiert.

Gerade öffentliche Häuser verarmen – auch wg. und mit Corona.

Alarm in den Krankenhäusern

„Das „Handelsblatt“ nun berichtete über eine Anfrage der „Grünen“, die den Preis für den gesamten Lockdown zeigt. Die 1.200 Kliniken in Deutschland sowie die Praxen für Ärzte und Zahnärzte, die sich auf 48.300 summieren, haben gleich Kurzarbeit für gut 410.000 Arbeitnehmer angemeldet.

Die Bundesregierung selbst hatte für Umsatzausfälle ein eigenes Programm aufgelegt, doch dies reicht(e) offenbar hinten  und vorne nicht. Die Zahlen sind offensichtlich alarmierend, denn die Lockdown-Maßnahmen waren genau deshalb begründet worden, um eine Überlastung des Gesundheitssystems zu vermeiden.

Merkel-Land kann nicht planen….

Das Merkel-Land hat hier offenbar falsch geplant. Denn das Gesundheitssystem ist nicht etwa überlastet worden, sondern ganz offensichtlich stark unterlastet – durch den Lockdown, der eigentlich nur die Überlastung vermeiden sollte. Offenbar hat die Regierung darauf aber wochenlang nicht reagiert. Die in diesem Sinne ganz offensichtlich überzogenen Maßnahmen hätten nach kurzer Zeit beendet werden können. Die Regierung hat viele Lockdown-Maßnahmen, die bis heute das System insgesamt an den Rand gebracht haben, nicht wieder aufgehoben.

Das Gesundheitssystem nicht zu überlasten, kann jetzt kein Grund mehr für die Lockdown-Maßnahmen sein, meinen Kritiker  und Beobachter. Wenn die Maßnahmen inzwischen damit begründet werden, überhaupt eine Ausbreitung der Infektion zu vermeiden, ist dies nach dieser Auffassung wohl eher die Verbreitung von Angst. Geht es um die Impfstoffe? Lesen Sie hier mehr dazu. 

 

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