in Wirtschaft

Darf ich vorstellen? Das ist VW-Vorstandsmitglied Andreas Renschler. Der ist so fleißig, dass VW für ihn 2014 eine „Ablösesumme“ von 11,5 Millionen bezahlte, obwohl er nur einen Monat arbeitete.

Seit 2015 verdient Renschler eine Millionen Euro fix Gehalt pro Jahr, obendrauf kommen Bonuszahlungen in Millionenhöhe. Und weil Renschler so viel arbeitet, darf er auch bereits mit 62 Jahren in Rente, obwohl er dafür nur noch 60.000 Euro im Monat erhält, der Arme! Und weil Renschler „so viel mehr leistet“, als Krankenpfleger*innen, Kindererzieher*innen, Verkäuer*innen, Bauarbeiter*innen und viele, viele mehr, ist sein opulentes Gehalt natürlich gerechtfertigt. Schließlich kann man mit über 62 nicht mehr eine solche wichtige Position bekleiden, dafür aber auf dem Bau Malochen, wir werden doch schließlich so alt!

Jetzt mal ernsthaft, ist das nichts, worüber man sich empören sollte? Wieso kassiert ein Schlipsträger, der keinen Mehrwert für die Gesellschaft produziert, so viel Kohle, während so wichtige Berufe wie Erzieher*innen & Co. an der unteren Verdienstgrenze knabbsen? Einfach: Weil dass der Kapitalismus ist. Wer Profit für Familien wie Albrecht, Piëch, Quandt und Co. produziert, bekommt viel. Berufe, die einen gesellschaftlichen nutzen haben, erhalten halt nicht bzw. nur so viel Geld, das wir neue Idioten hervorbringen können, die wiederum den Reichtum für besagte Bonzen produzieren.

Es ist kein kleiner Fehler den man korrigieren kann. Es ist die Logik dieses Systems, die diesen Scheiß produziert. Sei nicht wie Renschler, sei wie die Millionen Menschen in Frankreich, Griechenland, Spanien und den USA, die gegen den Mist auf die Straße gehen.

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Kommentar

51 Kommentare

  1. WER zahlt denn seine fette Rente? Der Staat. Der Steuerzahler.
    Mit Kapitalismus hat das nix zu tun, ihr Tatsachenverdreher!

    Im Kapitalismus würde sich jeder selbst freiwillig Rentenversichern oder nach seinem Belieben selbst vorsorgen können (z.B. eine Wohnung kaufen und vermieten).
    Im Korporatismus hingegen zwingt der Staat alle in seine unfaire Pleite-Kasse.

    Das Bild ist auch fehl am Platz und passt zur StaatsGEWALT, nicht zum Kapitalismus:
    https://www.youtube.com/watch?v=hm2yDl0Ceuo

    • Dass Staat und Kapitalismus nichts miteinander zu tun haben, ist ein Trugschluss, dem viele anhängen. Ohne Staat ist der Kapitalismus nicht denkbar.

      • Nicht denkbar. Alles klar ;-)

        Es tut mir Leid für Dich, dass Du eine so begrenze Vorstellungskraft hast. Schließe aber bitte nicht von Dir auf andere, die des Denkens mächtig sind…

        Wer mehr darüber wissen will, wie eine Freie Gellschaft ohne Staat und Zwang existieren kann, dem sei dieses Video empfohlen, welches darlegt, wie sogar Rechtssysteme ohne den Staat funtionieren:
        https://www.youtube.com/watch?v=Oxyb_KaAP8g

        • @Realist. Ich kann mir auch eine Gesellschaft ohne Staat vorstellen. Aber nicht den Kapitalismus ohne Staat. Er wird immer wieder durch staatliche Interventionen gerettet aufgrund der ihm innewohnenden Rechenfehler, die durch keine realen Werte (Kapital- und Bodenrente) zu einer immer stärker wachsenden Akkumulation der Vermögen führen.

          Dadurch gerät der Geldkreislauf zwangsmässig in die bekannte LIQUIDITÄTSFALLE (wo ist da Hayeks Ausweg?) Zudem verändern sich die Machtverhältnisse zugunsten der Geldbesitzenden.
          Und dann ärgern sich diese noch, wenn der Staat dann die Notenpresse anwirft, um die Realwirtschaft einigermassen am Leben zu erhalten.

          • Du verwechselst halt Kapitalismus mit Korporatismus. Kapitalismus ist im Grunde nichts als Privateigentum und Freier Markt (und beides geht sehr wohl ohne Staat).
            Besonders kritisch wird es, wenn Leute unser jetziges faschistisches System (Im Falle der „Freiheitsliebe“ absichtlich) mit Kapitalismus verwechseln…
            Hier dazu mal eine Übersicht:
            https://www.youtube.com/watch?v=0RmPX7vwxLk
            David Friedmann war als einziger gegen jegliche staatliche Manipulation und für eine Freie Wahl des Geldes.
            Lasst die Menschen doch selbst und freiwillig entscheiden, welchem Geld sie vertrauen!

  2. Herr Realist, Tatsachen sind nicht ihr Fachgebiet. Die angespr. Rente ist eine vertraglich ausgehandelte Betriebsrente die von VW gezahlt wird, also privat, und zusätzlich zu seinen Betriebsrentenansprüchen Daimler gegenüber. Und Kapitalismus haben Sie leider nicht verstanden.

    • Gut, dann bildet VW hier eine Ausnahme von der von mir beschriebenen Normalsituation.
      Wenn die Eigentümer (Aktionäre) die Löhne der Vorstände freiwillig aushandeln und keiner gezwungen wird, diese Renten zu zahlen (was ja normalerweise der Staat tut) also kein Zwang im Spiel ist, habe ich damit auch kein Problem.
      Obwohl Staat (Land) und VW ja auch ordentlich verquickt sind…

      • Wo lebst du ? Das ist nicht nur bei VW die Praxis, sondern bei allen großen DAX – Unternehmen, da wird nix vom Staat an die Manager gezahlt, sondern vom Konzern selbst (auf Kosten der Arbeiter, die mit Hungerlöhnen abgespeist werden). DAS ist Kapitalismus.
        Die, die am wenigsten leisten, bekommen das meiste Geld.

        Die Flasche in Norwegen, die NOKIA in die Bedeutungslosigkeit geritten hat, ist auch mit 20 Mio € (von NOKIA!) ausgestattet wurden. Jeder Arbeiter, der 100 mal mehr für die Firma getan hat, hat im Vergleich dazu einen geradezu Mikroskopischen Lohn.

        Ja, Kapitalismus ist schon eine tolle Sache.

        • Keiner wird gezwungen, z.B. bei VW zu arbeiten, deren Aktien oder Autos zu kaufen. Alle Arbeitsverträge sind freiwillig zu Stande gekommen und die Eigentümer (Aktionäre) haben abgestimmt, wieviel Lohn jeder bekommt. Es steht Jedem frei, dieses Unternehmen zu boykottieren und in einer wirklich freien Wirtschaft müsste niemend auch nur einen Cent an dieses Unterhehnmen zahlen…
          Im heutigen Korporatismus wird aber ein jeder gezwungen, staatliche Wirtschaftsförderung mitzubezahlen – ob er will oder nicht. Im Kapitalismus würden auch keine Bankster auf Kosten der Allgemeinhet „gerettet“ werden.

          • „Im heutigen Korporatismus wird aber ein jeder gezwungen, staatliche Wirtschaftsförderung mitzubezahlen – ob er will oder nicht. Im Kapitalismus würden auch keine Bankster auf Kosten der Allgemeinhet „gerettet“ werden….“

            Dem ersten Teilsatz ist imho richtig. Der zweite Satz stimmt so nicht, weil auch du Ursache und Wirkung verwechselst. Der Korporatismus heute ist das Ergebnis eines völlig ungehemmten Extrem-Kapitalismus. Dazu müßtest du aber um mehrere Ecken denken können.

            Versuch1:im Extremen Kapitalismus will jeder konkurrenzfähig sein. Um das zu können, schließt er sich mit möglichst vielen anderen zusammen. Ergebnis > Konzerne wie EXXON Mobile oder Monsanto, die nun die Macht haben den Staat zu beherrschen, was sie dann auch

          • Im extremen Kapitalismus gäbe es Konkurrenz. Alle Unternehmen müssten um das Geld der Kunden wetteifern. Wer eine bessere Leistung anbietet als die Wettbewerber, bekommt die Kunden.
            Konzerne sind in den wenigsten Fällen die effektivste Unternehmensform. Baut aber ein Konzern gute Autos, obwohl er ein Monopol hat, habe ich damit kein Problem, weil niemand gezwungen wird, mit diesem Konzern Geschäfte zu machen.
            Heute nutzen die Konzerne die Macht der Politiker, um sich durch „Regulierung“ Monopolstellungen zu sichern und von den der Allgemeinheit geraubten Steuergeldern zu profitieren.
            http://www.freiwilligfrei.info/archives/3480

  3. Also, die Idee des Voluntarismus hat hier schon so viel Zeit, Energie und Resourcen gekostet und bleibt dennoch eine völlig untaugliche Idee, dass man ihr einfach keine Beachtung mehr schenken sollte !
    Wir diskutieren nun schon über Mon. darüber und finden keinen Konsens !
    Die Aussichten einer breit akzeptierten Systemänderung mithilfe des Voluntarismus sind gleich Null und es gibt wahrhaftig dringendere Fragen als die einer sich ständig wiederholenden Erörterung beliebiger Untauglichkeiten !
    Ich bitte davon Abstand zu nehmen, und den Voluntarismus aus den sich selbst disqualifizierenden Gründen nicht mehr zu beachten !
    Wie gesagt, stammt die Idee aus USA, ist also eine Neoliberale und verspricht nur den Volksgegnern einen Gewinn !

    • Finde ich ja gut, dass ich einem Staats-Troll Zeit und Reccourcen koste. Anders kann ich mir nicht mehr erklären, warum Du immer wieder von Neuem anfängst, Dinge flasch darzustellen, die ich Dir schon mehrfach erklärt habe (oder Du bist hochgradig dement)…

      Also: Liberale haben nichts mit Libertären bzw. Voluntarismus zu tun. (Neo)Liberale wollen einen Staat, der Gesetze mit Gewalt duchsetzt, Libertäre sind gegen jede Herrschaft mit Zwang und Gewalt.

      Deine Aufforderung, doch gefälligst mit dem Nachdenken aufzuhören und Deine Lügen diqualifizieren Dich selbst.

      • Also bitte, ich bin doch nicht schuld an deiner Gehirnwäsche, die hast Du dir schon selbst eingebrockt oder brocken lassen !
        Du kannst wirklich nicht erwarten, dass man dir mit Gegenargumenten von denen Du nichts wissen willst für immer und ewig eine Plattform bietet, so wie es die Voluntaristen vorschreiben.
        Hab ich doch selbst gelesen : Es geht nicht um die Überzeugung eines Einzelnen, sondern vielmehr darum, anhand der stattfindenen Kontroverse die Mitleser zu überzeugen und für die Idee zu gewinnen.
        Und wie du schon wieder argumentierst, von wegen ich würde dazu auffordern das denken einzustellen, zeigt doch wessen Geistes Kind du bist.
        Deine angbl. zwanglose Überzeugungsarbeit mutiert zur Zwangsneurose !

      • @Realist
        „Konzerne sind in den wenigsten Fällen die effektivste Unternehmensform….“

        Da stimme ich dir zu. Eigentlich nie, weil Konzerne ab einer gewissen Größe mächtiger als jeder Staat werden und ihre eigenen Gesetze machen- wie z.Zt. siehe Monsanto und Consorten.

        Nur wie willst du Konzerne in einem völlig unregulierten Wirtschaftsraum verhindern? Die jetzigen Konzerne sind in vielen Jahrzehnten durch viele Firmenaufkäufe bzw. Zusammenschlüsse entstanden und zwar durch rein private Initiativen – da hatte der Staat gar nichts mit zu tun.

        Wie wollen die Libertären verhindern, das sich Firmen zu immer größeren Konglomeraten/Konzernen/Trusts zusammenschließen? Und das werden sie! (Alleine schon aus Angst vor der Konkurrenz)

        • Eben nicht. Ohne Staat macht keiner Gesetze. Soll Monsato doch „Gesetze“ machen, aber wie wollen die sie durchsetzen, ohne die Staatsgewalt dahinter? Die Bauern mit einer eigenen Privatarmee überfallen und zwingen, ihre Samen zu kaufen? Dann müssten sie erstmal Söldner finden, die das unter Einsatz ihres Lebens tun. Die Bauern dürften Waffen haben und würden sich sich gegen diese Söldner verteidigen. Für das Unternehmen wären die Kosten für Hoch-Risiko-Söldner viel zu hoch, das würden die nie wieder reinbekommen, mit ihrem Zwags-Samenverkauf.
          Wenn sich so eine Aktion dann rumspricht, würde Monsato sofort weltweit geächtet und könnte ganz einpacken, weil kein normaler Mensch ihnen danach auch nur einen Cent geben würde.

          • „Soll Monsato doch „Gesetze“ machen, aber wie wollen die sie durchsetzen, ohne die Staatsgewalt dahinter? Die Bauern mit einer eigenen Privatarmee überfallen und zwingen, ihre Samen zu kaufen?…“

            Du wirst lachen, genau das passiert gerade – siehe Brasilien!
            Was ich damit sagen will: das was du schreibst ist fast schon sträflich naiv. Wie sie die Gesetze durchsetzen?

            Mit selbstfinanzierten Privat-„Securities“ z.B., die dann mit selbstfabrizierten Gesetzen (TTIP/CETA) den Willen des Konzerns durchsetzen. Was meinst du, warum in den USA ein großer Teil des Strafvollzuges bereits in privater Hand ist? Inklusive privater Gefängnisse.

            Mir persönlich ist es egal, ob ein Diktator Staatlich oder privat organisiert ist.

  4. Gehirnwäsche kommt von staatlichen Schulen und zwangsfinanzierten Medien.
    Über Voluntarismus hört und liest man da komischer Weise wenig…

    Die Regierung schreibt uns vor, wie wir zu leben haben, was wir denken dürfen und wieviel wir uns vom Pleite-Staat berauben lassen müssen.

    Voluntaristen hingegen schreiben niemanden etwas vor, noch befürworten sie Raub und Herrschaft durch Zwang.

    Deine „Argumente“ bestehen im wesentlichen darin, dass Du Tatsachen verdrehst und Deine Lügen waren auch schonmal besser…

    • Ja Ja, schon klar : Deine Überzeugung ist der Weisheit letzter Schluß und meine Überzeugung besteht aus Lügen !
      Du bist doch nicht mal in der Lage zuzugeben, wenn der Voluntarismus keine Antworten mehr hat. In etlichen Diskursen bist du dann halt einfach nicht mehr anwesend, wenn die Antwort schwer fällt.

      Von mir ein herzliches by by und keine Plattform mehr !

      • Ich bin davon überzeugt, dass Zwang und initiierende Gewalt unmoralisch und zum gesellschaftlichen Zusammenleben auch nicht nötig sind. Ich setze mich für Selbsteigentum, Selbstbestimmung und Freiheit ein:
        https://www.youtube.com/watch?v=X0sNXsfKjME

        Du als Sklavennatur und möchtest Dich geren von einer Elite beherrschen und ausrauben lassen. Das tut mir zwar für Dich Leid aber damit habe ich auch kein Problem.

        Ich wehre mich nur dagegen, dass Deine Herrscher auch gleich über mich mit Gewalt herrschen „dürfen“. Das dürfen sie nämlich nicht.

        • Ich als „Sklavennatur“ !….. Du bist doch genauso unverschämt wie die Türken !
          Dreist, anmaßend und unverschämt !
          Soll das den Ausgleich bringen : keine Gewalt, aber dafür bestimmend und beleidigend !?
          Du willst zwingen zu glauben es bräuchte keinen Zwang (!), das ist ja in höchstem Maße Irrenhausverdächtig !
          „Unmoral“ verschwindet wie von Zauberhand im Voluntarismus von selbst, die „Unmoral“ regelt ein freier Markt einfach weg !?
          Das Du nicht mehr ganz Knusper bist, mit der Überzeugung garnicht sein kannst, versteht sich von selbst !

          • Für mich ist jemand, der nach Herrschaft schreit, ein Sklave. Ein freier Mensch kann sich selbst beherrschen.

            Jemand, der Verbrecher (Politiker) „legitimiert“ andere in seinem Namen auszurauben und ihre Freiheit mit hunderttausenden Gesetzen, Verboten, Vorschriften und Verodnungen zu zerstören ist ein Gewaltverbrecher (da alle Gesetzte am Ende mit der Staatsgewalt durchgesetzt werden):
            https://www.youtube.com/watch?v=O56EqzwqrXA

            In einer Freien Gesellschaft könnte ich mich gegen Psychopathen verteidigen. Das Gewaltmonopol des Staates macht dies jedoch unmöglich.

          • Es wird ja wohl hoffentlich Jedem klar sein, dass der etikettierte „moralische“ Voluntarismus das fragwürdigste System aller Systeme ist, also selbst ein „unmoralisches Angebot“ darstellt !!!

            Übrigens, bleibt er die Antwort auf meine Frage schuldig:
            Wer ? finanziert womit ?, die Alten, Schwachen und Kranken, die sich zeitlebens keine Altersabsicherung leisten konnten ? (ohne Renten-Solidarsystem, dem ja ein Zwang zur Abgabe zugrunde liegt !)
            Dazu hätte ich immer noch gern, eine ausführliche, in sich schlüssige Antwort !
            Bleibt es bei zwangsfreien Almosen ? oder wo versteckt sich hier der Trick ?

          • Aha !
            Ich bin also nicht einfach nur eine „Sklavennatur“, ich bin auch noch ein „Gewaltverbrecher“ ! Das wird ja immer besser !
            Versteht das dein Verein unter vertrauensbildenden Maßnahmen oder wie ?
            Und woher weißt du eigentlich so genau, dass ich mich „beherrschen“ lassen will ? Du beißt doch nur so um dich, weil ich den Voluntarismus-Schwachsinn vehement ablehne ! Was ich will, ist eine vorbildlich organisierte Staatsstruktur, die dem Wohl der Bürger verpflichtet ist ! Und ich habs dir ja schon mal gesagt : Du verdrehst die Begriffe ! Die Bürger sind nicht nur das Volk, sondern sie bilden auch den Staat ! So wie die Ameisen, die Bienen, die Amöben und selbst das Geschnetz, weil ohne Stückchen, kein Geschnetzeltes ! Comprende !?

          • Erstens gibt es dafür Versicherungen, die jeder freiwillig abschließen kann.
            Und würden mir nicht 70% meines Lohnes geraubt, könnte ich locker meine Eltern und kranken Verwandten durchfüttern und es wäre immernoch Geld für Spenden übrig.
            Am Wahlverhalten erkennst Du, dass die meistem Menschen ohnehin sozial eingestellt sind (und solche Parteien wählen).
            Es gibt daher keinen Grund, warum man sich vom Staat zur eigenen Solidarität zwingen lassen sollte – wo doch mindestens 50% des Geldes schon in der Verwaltung stecken bleiben…

            Mehr dazu:
            http://charleskrueger.de/wie-man-armut-sofort-beenden-kann-wdw/

          • Mach, was Du willst. Ist mit egal. Von mir aus laufe irgendwem hinterher, der Dir sagt, was gut für Dich ist und was Du zu tun hast. Jeder hat das Recht, SICH SEINEN Herrscher zu wählnen. (ist in Deinem Fall vermutlich auch besser für Dich).
            Aber höre damit auf, mit Deinem zu Kreuze kriechen im Wahllokal und Deiner Stimm-Abgabe in die Wahl-Urne Verbrecher zu legitimieren, die über mich mit Gewalt mitbestimmen sollen.
            Demokratie ist leider nichts anderes, als wenn zwei Wölfe und ein Schaf über das Abendessen abstimmen.
            https://www.youtube.com/watch?v=_56Jv0J1dG8

          • Ehrlich, ich hab in 55 Jahren noch Niemanden getroffen, der psychisch so neben der Spur ist wie Du, und man darf es mir glauben, ich hab schon Einiges getroffen !!!

          • Na dann hast Du Dich noch nicht aus Deiner Komfort-Zone bewegt. Es gibt für Dich dazu ja auch noch keinen Grund. NOCH scheint der Laden ja auch zu laufen…
            Nur wird Dich dann auch der längst fällige Zusammenbruch dieses Verbrecher-Systems härter treffen, als Andere, die schonmal angefangen haben, nachzudenken…

            Hier habe ich noch ein Video für Dich Schlaf-Schaf.
            Der Gesellschaftsvertrag – Herrschaftslegitimierung für Schwachsinnige:
            https://www.youtube.com/watch?v=6peghdScsig

    • @Realist

      „Gehirnwäsche kommt von staatlichen Schulen und zwangsfinanzierten Medien.
      Über Voluntarismus hört und liest man da komischer Weise wenig…“

      Aber auch sehr oft von radikalen Neoliberalen Parteien, die mit unausgegorenen und nicht richtig zu Ende gedachten Wirtschaftsmodellen hausieren gehen.

  5. Haben hier einige zuviel über oder von Mises und Hayek gelesen, ohne kritisch zu überprüfen?

    Verträge werden wirklich freiwillig unterschrieben?

    Verträge sind vom dem der Finanzelite wohl gesonnenen Staat genormt. Sie spiegeln die Machtstruktur wider. Das gilt auch für das angewendete Recht.

    Beim Arbeitsvertrag bleibt Tatsache, dass der Lohnempfänger in allen Punkten beachteiligt ist: 1.Der Arbeitsvertrag wird vom Arbeitgeber erstellt
    2. Arbeitszwang durch den Staat und die kapitalistischen Strukturen verordnet.
    3.Viel mehr Arbeitslose als Stellen.
    4. Sozial bedingte Unterlegenheit (Sprache, Geschmack, Erziehung zum Devotismus
    5. Keine Möglichkeit,
    VON ANDEREN ERWIRTSCHAFTETES SOZIALPRODUKT FÜR SICH ABZUZWEIGEN! etc.etc.

    • Gut erkannt, dass der Staat uns mit Gesetzten gängelt, die nur einer kleinen Gruppe nutzen. Diese braucht jedoch die Macht und Gewalt, die der Staat über die Allgemeinheit hat.

      Freiwillig würde ich keinen Bankster retten…
      Freiwillig würde ich in keine Rentenkasse einzahlen, die mir dafür in naher Zukunft wertlose Papierzettel gibt…

      Der Arbeiter kann sich aussuchen, wo er arbeitet, kann verhandeln und unterschreibt seinen Arbeitvertrag freiwillig.

      Der Staat raubt ihm dann aber 70% seines Lohnes (http://www.rheinland-pfalz.parteidervernunft.de/ihre-skandal-se-abgabenlast) wenn nötig mit Waffengewalt.

  6. Was du noch übersehen hast, dass nicht nur der Staat unsere Leistung besteuert (eigentlich kurios), sondern durch die Zinsen, Dividenden, Mieten und andere Kapitalkosten unser Einkommen in äusserst frecher Weise von UNTEN NACH OBEN umverteilt wird. Das sollen in Deutschland unterdessen gut 40 Prozent der Ausgaben sein! Darin enthalten ist natürlich auch ein Teil der Steuern, weil ja die Vermögenden so gerne beim Staat anlegen…

    Die Vertragsfreiheit kann nur funktionieren, wenn die Arbeitslast auf möglichst viele Schultern verteilt wird. Also arbeitet dann der einzelne noch ein paar Stunden die Woche(laut Rifkin). Wenn weitere Produktivitätsfortschritte folgen, müssen diese unbedingt in Arbeitszeitreduktion o.ä kompensiert werd

    • Na klar müssen alle Zinsen dafür zahlen, dass der Staat jeden pro Kopf mit 27.000€ verschuldet hat. In einer freien Wirtschaft könnte ich Bankstern aus dem Weg gehen. Wenn ich doch einen Kredit möchte, ist das meine freie Wahl und ich kenne die Konsquenzen vorher. Ich finde Zinsen nicht verwerflich, wenn man sich freiwillig darauf einlässt.
      Wenn der Staat aber (letztlich mit der Waffe) Steuern eintreibt, um nach oben zu verteilen, ist dass kriminell. Müssten wir diesen verbrecherischen Staat nicht durchfüttern, müssten wir nur halb so viel arbeiten.

      Warum sind Häuser so teuer?
      https://www.youtube.com/watch?v=baSatWuRepU

      • „Demokratie ist leider nichts anderes, als wenn zwei Wölfe und ein Schaf über das Abendessen abstimmen…“

        Dabei verwechselst du die heutigen Repräsentativen Demokratien mit echten Demokratien. In den heutigen „Demokratien“ ist das Schaf von den Wölfen gekauft – es stimmen also nur die Wölfe ab.

        In einer echten Demokratie – so wie sie gedacht war – stimmen aber ALLE ab (und zwar über Parteien, sondern darüber, wie die Gesellschaft organisiert wird).

        Wenn dann ein System wie deines herauskommt, ist das halt so- aber ich bezweifel es lebhaft.

        • Man muss unterscheiden zwischen parlamentarischer Demokratie und direkter Demokratie mit Stimmabgabe zu bestimmten Themen. Das zweite ist die etwas bessere Lösung, aber eben auch nur eine Illusion.

          Theroetisch könnten wir in der Schweiz abstimmen, dass alle am Sonntag in die Kirche oder die Moschee müssen, um zu beten. Unwahrscheinlich aber möglich.

          Das Recht der Minderheit wird nicht genügend geschützt. Zudem haben die Parlamentarier keinen klar definierten Auftrag. Ich weiss nicht wirklich, ob der Gewählte in meinem Sinne handelt.

          Ich brauche keine Regierung. MIt meinem Umfeld komme ich auch ohne Hierarchien zurecht.

      • In diesem System zahlt man auch Zinsen, oder exakter ausgedrückt „Anteile an leistungslos erwirtschafteten Kapitalerträge“, wenn man gar keine Kredite hat.

        Und man kann ja nicht jedesmal – wenn man einkauft – fragen, ob der Verkäufer wirklich alles mit Eigenkapital finanziert hat, was er natürlich meistens nicht hat.

        Den grössten Anteil tragen wohl die Mieten bei: Da rackert man sich für die Hyptothekenzinsen des Vermieters an die Bank plus natürlich meistens einen kräftigen Aufschlag ab.

        Ohne Kredite kann man als Otto Normalverbraucher geschäftlich nicht investieren und hat somit einen riesigen Nachteil gegenüber Firmen, die schon etabliert und gut finanziert sind. Und dazu schon den bestehenden und neue Märkte besetzt halten.

  7. Direkte Demokratie ist schonmal ein Schritt in die richtige Richtung, beudeutet aber auch im besten Fall nur die Herrschaft der Mehrheit über die Minderheit mit SaatsGEWALT.

    Freiheit bedeutet aber nicht nur tun zu können was man will, sondern auch zu nichts gezwungen zu werden, was man nicht will. Wenn Demokratie so gut ist, warum ist sie dann nicht freiwillig?

    Wählen ist Selbsterniedrigung und Menschenverachtung:
    https://www.youtube.com/watch?v=PnZUh3QOzh4

    • Einverstanden!

      Aber es gibt noch andere Herrschaftsverhältnisse ausserhalb des Staates. Strukturelle Gewalt durch das Geldsystem, die Schule, die Hierarchien bei der Arbeit; die Armee, die Polizei.

      Weitere aufgrund der diversen sozialen Felder, durch wir uns bewegen. Das Schwierigste scheint mir, die Befreiung des Geistes von Verhaltensmustern, die den Status Quo zemmentieren.

    • ähm…. meint ihr beiden eine Gesellschaft ohne jedwede für alle gleiche Regelungen, also z.B. auch keine Gesetze – kein Strafrecht, kein Zivilrecht – also, wenn z.B. Einer normalerweise in den Knast müsste, kann er das umgehen in dem er seine Strafe verhandelt (mit wem eigentlich ?) oder regelt man seine Angelegenheiten mit Kriminellen selbst ?
      Oder hat Jeder eine eigene „Rechtsschutzversicherung“ mit Kontakt zu privaten Knastinhabern, – ach, geht ja gar nicht, gibt ja gar kein Recht !
      Ach was, verlassen wir uns doch alle einfach darauf, dass Jeder mit Jedem Friede, Freude, Eierkuchen backt ! Störenfriede werden innerhalb der Gemeinschaft einfach gemeinschaftlich eliminiert, fertig ! Freiheit für alle, – auf die paar evtl. zu Unrecht…

      • … Eliminierten kommts dabei nicht an !
        Hauptsache der freiheitliche Gedanke kriegt keinen Kratzer !
        Wer bestimmte denn eigentlich wer ein Störenfried ist ?
        Ach, wir haben ja noch die 10 Gebote, aber nein, halt stopp, das geht ja auch nicht, die stinken nach Diktat, das wäre ziemlich unfrei !
        Na ja, usw. usf. – da könnte man jetzt noch viele, viele schöne Geschichten spinnen, die an steinzeitliche Gesellschaften erinnern, aber das überlass ich den Phantasien der Leser …….

        • Dass wir nur zwei Regeln brauchen, die wir ohnehin auch alle schon seit dem Kindergarrtenalter befolgen, habe ich Dir bereits hier (http://www.neopresse.com/gesellschaft/von-der-tagesschau-zur-vogelfreiheit-die-unglaubliche-reise-der-meike-deutschmann/#comments) geschrieben (ca. Seitenmitte).

          Den Link zu Rechtssystemen in einer Freien Gesellschaft findest Du oben auf dieser Seite, Kommantar Nr. 3.

          Aber ich habe auf einmal so ein unbestimmtes Gefühl, dass Du Dich morgen nicht mehr daran erinnern kannst oder willst…

          • Für alle anderen, mit Gedächtnis:
            Das heutige Rechtssystem ist auf Schuld und Strafe ausgelegt und das Opfer bleibt ein Opfer. Ein opferloses „Verbrechen“ wie z.B. die „falsche“ Pflanze zu rauchen, braucht auch nicht verfolgt zu werden (in den USA sitzen fast 2% deswegen im Knast).
            Gibt es ein Opfer, so sollte alles auf Wiedergutmachung abziehlen und nicht darauf, dass der Täter in den Knast kommt, die Allgemeinheit noch dafür blechen muss und das Opfer leer ausgeht. Unser System ist völlig absurd!

          • hmm…. also nur mal angenommen, ich hätte eine kleine Tochter die vergewaltigt worden wäre (ja, ist krass, aber alles andere als selten), wie sollte das ein Täter wieder „gut machen“ können ?
            Ich und meine Tochter könnten den also schon mal nicht in unserer Nähe gebrauchen, und eine gemeinnützige Arbeit käme dem Opfer weder zu Gute noch linderte es den Schmerz. Auch einem Sexualopfer zum Ausgleich des Verbrechens „Schmerzensgeld“ anzubieten, machte die Tat noch schlimmer, das wäre wie nachträglicher Sexkauf. Würde er eingesperrt und somit alle vergleichbaren Täter auch, wäre es 1. eine angemessene Strafe und 2. würden dann weniger von der Sorte rumlaufen, man würde also potenzielle weitere Opfer schützen !
            Aber wisst ihr was, das…

          • … ist alles Papperlapapp !
            Ich bin für so ein Rumgeeier nicht gemacht, in Wirklichkeit wöllte ich so eine Sau weder im bezahlten Knast sehen , noch bei einer „Wiedergutmacharbeit“, ich würd mir eine Knarre besorgen und ihm sein Gemächt zu Brei verwandeln !
            So, – wenn schon Steinzeit mit nur zwei Regeln, dann auch Konsequent !
            Neulich las ich, dass ein 17jähriger Inder ein Baby missbrauchte, der Vater des Kindes schlug ihm beide Hände ab ! Jetzt muss er für den Rest seines Lebens darum betteln, dass ihn Jemand füttert und seinen Hintern putzt. DAS ist eine abschreckende und gerechte Strafe für satanische Jünger, alles andere ist pillepalle !

          • Natrürlich gibt es auch Leute, die so gefährlich sind, dass sie hinter Gitter müssen, dass sind aber sehr wenige Ausnahmen. Erzähle mir nicht, dass es heute irgendwie besser sein würde. Wie oft liest man von Wiederholungstätern, die gerade wieder draußen des nächste Verbrechen begehen…

            Ein weiterer Punkt ist die Sebstverteidigung. Ein Vergewaltiger ist in erster Linie triebgesteuert und noch lange kein Mörder. Würdest Du als Vergewaltiger eine Frau angreifen, die eine Wumme in der Handtasche haben könnte?
            Der Staat macht uns alle zu schutzlosen Tontauben. Wenn die Polizei da ist, ist es meißt zu spät. Wer Waffen kiminalisiert sorgt dafür, dass nur Kriminelle Waffen haben.

          • Ich soll mein Kind mit einer Waffe ausstatten ?

            Ich hab auch eine und muss drauf hoffen schneller zu sein als mein Vergewaltiger ?

            Ein Kinderschänder ist kein Mörder !
            Nee, Schlimmeres !
            Ein Toter empfindet kein verpfuschtes Leben mehr !

            Weißt Du eigentlich wieviele davon rumlaufen ? – kannst dir ja mal die geschönten Statistiken ansehen !
            Was würdet ihr denn mit z.B. den abertausenden Vätern, Onkeln, Brüdern und Cousins machen, die die Tochter, Nichte, Schwester und Cousine vergewaltigt (oft jahrelang, vertuscht und ungestraft) ?
            Also, einsperren schon mal nicht, weil sind ja keine Mörder.
            Der Fam. den evtl. Ernährer entziehen und gemeinnützig arbeiten lassen (vielleicht im Jugendheim oder im Park ?)
            Wer würde ihnen ihr…

          • … Vergehen überhaupt erstmal nachweisen wollen, sollen, können, dürfen ? – mit welchem Recht ?

            Also, ich seh dass so : In diesem Punkt schützt unser Rechtsystem 50 % aller Männer vor dem sicheren Tod, denn wenn wirklich alle Frauen bewaffnet wären, gäbe es ersteinmal eine gewisse Aufarbeitung der Altlasten !

            Weiterhin ist völlig unklar was eine freie Gesellschaft mit tausenden von Triebtätern anfangen sollte. Ich denke, in einer völlig freien Gesellschaft, würde die Dunkelziffer der Sexualdelikte in nie dagewesene Höhen schnellen !
            Da schützt auch nicht die Waffe in der Handtasche, darüber muss man sich im klaren sein. Überfälle von Personen kommen immer überraschend und meist aus einem Hinterhalt !

      • Mona Lisa, in den Kommentaren besteht wenig Platz für Erklärungen. Die Ethik ist ein wesentlicher Teil des hierarchiefreien Gesellschaft, sonst geht das nicht. Nur sind die Regeln anders gestaltet. Gerächt ist nicht gerecht – weniger die Strafe im Vordergrund, sondern die Heilung.
        Natürlich müsste man gefährliche Gewaltverbrecher von der Gesellschaft fernhalten. Aber ich wette darauf, dass diese Fälle eher abnehmen werden.
        Zudem unterscheiden sich Realist und ich in einem Punkt: Er scheint dem Libertarismus anzuhängen, wenn ich mich nicht irre.

        Ich bin eher Libertär, oder anarchistisch. Aber dieser Begriff wurde diskreditiert. Auch das korrupte Geldsystem will ich weghaben. Ich wünsche mir eine radikale Veränderung der Gesellschaft.