in Wirtschaft

Die Gelder, die ab sofort den Kriegsflüchtlingen hier zugute kommen sollen, wären andernfalls ohnehin niemals beim kleinen Mann angekommen. Stattdessen hätten Finanzhaie die Beträge abgesaugt und ins Ausland transferiert, oder Politiker hätten sie für größenwahnsinnige Prestigeprojekte wie den BER oder Stuttgart 21 zum Fenster hinausgeworfen.

Flüchtlinge kosten Geld, gleichgültig ob es sich hierbei um Kriegs- oder Wirtschaftsflüchtlinge handelt. Geschätzte Kosten in Höhe von etwa 10 Milliarden Euro pro Jahr werden damit auf den Bundeshaushalt zukommen, der bei ca 301 Milliarden jährlich liegt. Damit beträgt der Kostenanteil für Flüchtlinge rund 3,2 Prozent des Gesamthaushaltes. Ein überschaubarer Betrag.

Sie flüchten nicht vor dem Krieg

Dass diese Flüchtlinge, die nach Deutschland wollen, uns Kosten verursachen, ist also richtig. Es gibt jedoch andere Flüchtlinge, die uns sehr viel teurer zu stehen kommen; und die wollen nicht nach Deutschland, sondern hier weg. Hinaus in die Welt, mit all ihrem Geld. Insgesamt, so die Schätzungen, verteilen sich etwa 400 Milliarden Euro an deutschem Schwarzgeld auf die Steueroasen dieser Welt. Weiterhin werden jährlich ungefähr zusätzliche 100 Milliarden Euro auf diesem Wege aus Deutschland abfließen. Bei einem Spitzensteuersatz von 47,5 Prozent ist dies nicht verwunderlich.

Apropos Steuer, jetzt wird es interessant. Im Jahre 1995 gelangte ein großer, beleibter Mann zu der Erkenntnis, dass die Vermögenssteuer verfassungswidrig sei. Ein Jahr später wurde unter Helmut Kohl (CDU) die Vermögenssteuer abgeschafft. Dadurch entgehen den Bundesländern, denen diese Steuer bisher zugute kam, enorme Einnahmen. Selbst wenn die Nettovermögen (Nach Abzug aller Schulden) der Reichen mit nur einem Prozent (1%) besteuert würde, und das bei einer Freibetragsgrenze von einer Million Euro, ständen den Ländern jährlich 20 Milliarden Euro zusätzlich zur Verfügung, um das Flüchtlingsdilemma zu bewältigen. Der Dicke aus Oggersheim hat übrigens nie verraten, woher die Schwarzgeldmillionen auf seinem Konto stammen.

Niemand hat die Absicht, einen Flughafen zu errichten

Wenn Politiker Wünschdirwas spielen, dann wird es richtig teuer für uns. Die kleinen Könige unserer Gemeinden und Länder werfen unsere Steuern mit vollen Händen zum Fenster raus. Für verständnisloses Kopfschütteln sorgte erst unlängst die niedersächsische Gemeinde Wallenhorst, die 10.000 Euro in fünf Gullideckel investierte, damit diese des Nachts mit Lämpchen blinken können. Das ist natürlich Unterliga, etwas gewichtiger zu Buche schlägt da der ‚Bau zu Berlin‘. Die Rede ist vom Airport Berlin- Brandenburg (BER), dessen geschätzte Kosten mittlerweile bei etwa neun Milliarden Euro liegen. Und das sind lediglich die reinen Baukosten. Hinzu kommen neben dem Unterhalt zudem Zinsen. Auch wenn deren Höhe von unserer integeren Regierung geheim gehalten werden, kann bei einem angenommenen Zinssatz von 3,5 Prozent von zusätzlichen Kosten in Höhe von 226 Millionen Euro jährlich ausgegangen werden. Da der erste Spatenstich für das Irrsinnsprojekt 2008 erfolgte, ist davon auszugehen, das die Zinsbelastung für den deutschen Steuerzahler bis 2018 also etwa 2,6 Milliarden Euro betragen wird.

Dolphine vor Haifa

Es ist ein Glück, dass unser Verhältnis zu Israel so entspannt ist. Wie auch anders, schließlich beliefern wir den kleinen Wüstenstaat mit U-Booten. Ein neueres U-Boot der Dolphinklasse beläuft sich auf 500.000 Euro. Sechs Stück davon haben wir bisher bereits geliefert. Gesamtkosten also drei Milliarden. Der Bundeszuschuss daran betrug ingesamt ungefähr 2,3 Milliarden Euro. Naja, das geht ja eigentlich, wir wollen mal nicht pingelig werden. Und dass wir davon 76,6 Prozent selber zahlen, obwohl wir die Dinger herstellen und liefern, hat sicherlich historisch bedingte Gründe. Irgend jemand muss schließlich büßen für die Sauereien unserer Urgroßväter. Dass Israel durch die Unterstützung des Islamischen Staates (IS) und die Bombardierung syrischer Militärbasen reichlich beigetragen hat zu dem Tsunami an Flüchtlingen, der sich jetzt über uns ergießt, wollen wir an dieser Stelle einfach mal beiseite lassen.

Geld gibt’s wie Dreck, es fließt nur niemals dorthin, wo es gebraucht wird (Heiner Geißler)

Unablässig verschwinden unsere Steuermilliarden in schlecht geplanten Prestigeprojekten, auf deren Investitionsruinen dann die verarmten Gemeinden sitzen bleiben. So wird Stuttgart 21 uns insgesamt etwa 18 Milliarden Euro kosten. Die Elbphilharmonie, die wie ein havarierter Hochseetanker die Hamburger Hafen- City schmückt und dabei eher als einer Oper einem Fausschlag auf den Sehnerv gleicht, wird einst mit 800 Millionen abgerechnet werden. Der Einsturz des Kölner Stadtarchivs, weil jemand beim Tunnelbau die Armierungen sparen wollte, wird uns etwa 124 Millionen Euro kosten. Da wäre noch die Bankenrettung mit sagenhaften 1,2 Billionen Euro allein bei uns hier in Deutschland. Wir Deutschen sind ja schon ein ungewöhnliches Volk. Obwohl Staat und Lobbyverbände die Früchte unserer Arbeit im Akkord verbrennen, erschaffen wir durch Non Stopp- Maloche immer noch genug Mehrwert, um diesen Narrenzirkus am Leben zu erhalten. Mag das daran liegen, dass für viele ein Hamsterrad von innen genauso aussieht, wie ihre ganz persönliche Karriereleiter?

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Kommentar

18 Kommentare

    • Guter Ansatz, der aber nicht umsetzbar ist. Genauso wie es noch nie in einem Staat Sozialismus oder gar Kommunismus gab, in dem Sinne. Dafür ist die Menschheit zu dumm, sieht man ja jetzt wieder. wie alle meinen was besseres zu sein, blos weil man in einem bestimmten Staat geboren ist ohne je was anderes geleistet zu haben.

  1. Das stimmt schon. Leider spricht keiner mehr von Flüchtlingen und Asylsuchenden, es wird nur noch von Einwanderern gesprochen. Das sehe ich allerdings als ein Problem, da es sich größten Teils um Moslem handelt und ich die Meinung vertreten, dass diese Massen uns sehr große Probleme verursachen werden. Unsere Werte gelten für sie eher nicht und Toleranz ist für den Moslem auch eher ein Fremdwort.
    So gesehen sind die Kosten, die jetzt entstehen irrelevant.
    Flüchtlingen ist Unterkunft zu gewähren aber sie sollten wieder zurück in ihre Heimat zurück kehren, wenn es dort wieder sicher ist. Zumal dort dann Fachkräfte dringend gebraucht werden.
    Für alles andere brauchen wir Einwanderungsgesetze, welche den Zuzug regeln.

  2. Obwohl ich unter Zeitdruck nur die Einleitung lesen konnte, kann ich nicht umhin, diese noch eben schnell zu kommentieren. Es geht überhaupt nicht darum, dass Flüchtlinge das Geld kosten, das wir stattdessen zu erwarten hätten, zurück kommt ja nie was ! Es geht darum, das Flüchtlinge das Geld kosten, das wir zusätzlich aufbringen müssen, welches uns mit irgendwelchen Verschleierungstaktiken in Form von Erhöhungen zusätzlich untergejubelt werden wird. Oder zumindest durch die Streichung angedachter Steuererleichterungen einbehalten wird. Wahrscheinlich beides !
    So, muss weg, bis später.

    • Mona: aus volkswirtschaftlicher Sicht ist das falsch, was du schreibst. Denn natürlich kommt etwas zurück.
      Jeder Vertriebene wird das Geld, welches er verbraucht ( für Nahrung, Kleidung, Unterkunft) hier in unserem Land ausgeben. Dadurch profitiert unsere Wirtschaft und im Endergebnis auch die Arbeitnehmer, weil es mehr Arbeit gibt (für die Produktion / Vertrieb der Produkte).
      Allerdings ist es tatsächlich verwerflich von einigen Parteien und Politikern, wenn sie jetzt von „uns“ – dem kleinen Mann verlangen diese Aufwendungen durch Steuererhöhungen zu bezahlen! Dagegen müssen wir uns wehren und unseren „Feind“ erst einmal identifizieren: Dies ist der kriminelle Steuerflüchtling und korrupte, dumme Politiker (s.o.) – nicht der Asyl…

      • Du eignest dich für eine politische Laufbahn !
        In der Sache: Solange jemand kein eigenes Geld verdient, kostet er das Geld der Allgemeinheit. Wobei die Nahrung und Kleidung die kleinsten Posten sind, weitaus mehr ins Gewicht fallen die Mieten für Unterkünfte und die medizinischen Leistungen. Das heißt, die Mieten bleiben beim Vermieter hängen und das Medizinpersonal ist noch gestresster. Fakt ist: es wird Max. kosten und ein Min. (wie Du richtig anmerkst: „etwas“) zurückkommen. Volkswirtschaftlich betrachtet eine desaströse. Außerdem wissen wir doch alle, wohin Gewinne aus dem Wirtschaftsfaktor Migrant fließen. Wo Tauben sind da…u. eine Krähe hackt der… Die Tauben u. Krähen sind identifiziert, für uns Spatzen bleiben die Krümel !

        • Da kann ich nur zustimen ! Unser einer zahlt 10 Euro fürs Krankenhaus und die Flüchtlinge kriegen freie Heilfürsorge und hn Gratistaxi nach Hause ! Selbst erlebt am Wochenende erlebt

  3. ja steuern sind sowieso betrug, mindestens in der aktuellen höhe! außerdem geht es den wenigsten ums geld bei der flüchtlingsnummer, sondern vielmehr um den sozialen frieden den wir jetzt schon einbüßen und der mehr und mehr abnehmen wird mit solchen kulturen, auch wenn nicht alle so sind, aber der anteil der delinquenten und sozialsystemabhängigen ist einfach deutlich zu hoch…

  4. Meines Wissens nach wird die Flüchtlingshilfe bislang fast ausschließlich aus den Etats für Soziales und Infrastruktur finanziert.

    Die wenigen Vorschläge, Reichen-, Unternehmens- oder Kapitalertragssteuer anzuheben, haben kaum jemanden interessiert.

    Was soll man also anderes festhalten, als dass hier wieder einmal alles auf Kosten der Ärmsten finanziert wird?

    • Etats können auch umgeschichtet werden, macht man auch, nur für die falschen Zwecke.
      Und ja, auf dem Ohr sind die Tauben und Krähen taub. Taube Krähen sozusagen ! (Wortspiel)
      Na ja, – auch, weil keine dringend nötige Erhöhung der Sozialleistungen vorgenommen wird. Ansonsten kann man den Ärmsten ja schlecht das vorhandene Nichts wegnehmen. Seit einigen Jahren aber, wird der Mittelstand ausgebeutet. Momentan ist der untere und mittlere gefährdet in die Armut abzurutschen, der obere wird folgen. Die berühmte Schere öffnet sich weit gen Anschlag.

  5. Statt hier pseudointellektuelles Geschwafel vom Stapel zu lassen, solltet Ihr alle lieber Arbeiten gehen… Eure Meister mögen es nicht, wenn man seine Zeit vertrödelt!

  6. @ Rainer Dick:

    Mal eine Frage an dich!

    Kennst du so viele Moslems oder warum kannst du sagen, dass ihre Werte und Toleranz nicht mit unserer zu vergleichen sind.

    Sind das irgendwelche Meldungen der Bild, Welt, Spiegel oder sonstigen Schundblätter oder hast du Quellen für deine Aussage!

    Deine Meiung muss ja irgendwo her kommen!?!?

    • @Razor
      …wenn Du Rainer fragst, wäre es besser, Du würdest deine Frage unter seiner Antwortoption stellen. Ich will für ihn nicht antworten, aber Du könntest mir vielleicht ein paar Dinge erklären.
      Wieso schauen Musliminnen und ihre kleinen Kinder an der Hand einfach weg, wenn ich sie freundlich mit einem „guten Tag“ grüßen möchte ? Wieso erzählt mir ein Türke, der schon 40 Jahre hier lebt, dass Allah und nicht unsere Werte, dafür gesorgt hat, dass hier Moscheen errichtet werden dürfen ??? Wieso tragen eure Frauen und Mädchen Kopftücher ? Wieso erbt der Bruder die Frau eines Moslems ? Wieso müssen Frauen in vielen muslimischen Ländern, bei einer Affenhitze, schwarze Ganzkörpersäcke tragen „mit Sehgitter“ ? Ich könnte jetzt noch 1000…

      • @Razor
        …1000 Fragen stellen, die Du mir VIELLEICHT auch versuchen würdest zu beantworten.
        Und ich wette, dass Du danach immer noch behaupten würdest, dass die Werte und die Toleranz der Muslime mit unseren / unserer vergleichbar ist.
        Und da drängt sich mir die Erkenntnis auf, das Du es bist, der sich ungenügend mit unseren Werten beschäftigt hat !

  7. „Brezice: Tausende kommen dort täglich über die Grenze. Bürgermeister Ivan Molan ist frustriert – fordert die deutsche Regierung auf, die Menschen direkt abzuholen.“ [Zitat]. „Wir schaffen das“, an die billige Agitation+Propaganda (FDJ-learning) wird sich Angie nicht mehr erinnern. Dann ist die Zeit für Demagogen, Schäuble: die Eingliederungs- von den Lebenshaltungskosten abziehen.
    Andere EU-Länder sind außen vor, deshalb der direkte Transport in die Brd. Auch das Thema Steuergerechtigkeit ist unter der Regierung eine Farce. Wenn Konzerne Sonderbedingungen (Lux-Leaks) ausgehandelt haben, werden spätere Nachzahlungen ab 100.000 € gecancelt. Die Hauptlast zahlen nur die kleinen Arbeitnehmer: „Schön reich, Steuern zahlen die anderen.“

Webmentions

  • Jetzt Spielen Hier Nur Noch Gangster 23. Oktober 2015

    […] Kommentar – Steuerflüchtlinge sind teurer – Apropos Steuer, jetzt … Da wäre noch die Bankenrettung mit sagenhaften 1,2 Billionen Euro allein bei uns hier in Deutschland. […]