in Wirtschaft

Die bevölkerungsreichen Länder Asiens werden in den nächsten Jahrzehnten die 34 OECD-Staaten punkto Wirtschaftsleistung überholen.

2011 erwirtschafteten die 34 Staaten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung OECD (Europa inkl. Schweiz, aber auch USA, Kanada, Japan und Südokorea) 65 % des globalen Bruttoinlandproduktes (BIP= engl. GDP); China und Indien erreichten zusammen 24 %. Im Jahre 2060 liefern die beiden asiatischen Wirtschaftsmächte 46 % des globalen BIP, die OECD-Ländern tragen noch 43 % bei.

Diese drastische Verschiebung der Wirtschaftskraft beschreibt die OECD in einem Outlook, über den das britische Magazin «The Economist» berichtet. Projektionen mit einem derart langen Zeithorizont könnte man zwar als irrelevant vom Tisch wischen, so das Magazin. Doch der OECD-Ausblick sei trotzdem nützlich, weil er die Wirkungsweise wirtschaftlicher und demographischer Faktoren verdeutliche.

Die OECD-Projektionen (Basis: Kaufkraftparität PPP 2005), machten klar, wie schnell die bevölkerungsreichen Schwellenländer aufholen. Die Wirtschaftskraft werde sich noch entschiedener von den alten Industriestaaten fortbewegen als man wahrhaben wolle.

Aber auch 2060 werden Chinesen und Inder im Schnitt über weit weniger Einkommen verfügen als die USA, wie eine Economist-Grafik zeigt. Das BIP pro Person wird in China 59 % des amerikanischen ausmachen, das in Indien nur 27 %. (Quelle: infosperber.ch)

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