in Wirtschaft

Die Bundesregierung möchte die Lockdown-Maßnahmen offenbar fortsetzen. Nachdem über einen längeren Zeitraum relativ blumig angekündigt würde, der November werde hart, muss die Merkel-Regierung nun offenbar zurückrudern. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ließ sich der „Welt“ gegenüber dahingehend aus, dass „auch bei einer guten Entwicklung der Infektionszahlen (…) im Dezember nicht alles wieder so sein (könne) wie früher“. Als Beispiele führt die Zeitung an, das auf „Geburtstags- und Hochzeitsfeiern“ verzichtet werden müsse, sofern diese wie im früheren Maßstab gedacht würden. Auch betriebliche Weihnachtsfeiern seien nicht so zu halten wie früher. „Das werden wir im Winter sicher durchhalten müssen“.

Spahn sieht sich nicht in der Bringschuld. „Eines haben wir nie gesagt: dass der November jetzt hart wird und dann alles so ist wie vorher.“ Es sei das Ziel, so viel „wie möglich wieder möglich zu machen“. Der Bundesgesundheitsminister ließ sich nicht darüber aus, wer darüber befindet. Das hat die Vergangenheit allerdings gezeigt.

Wirtschaft und Gesellschaft am Tropf der Ministerpräsidenten und der Kanzlerin

Ein offenes Wort dazu: Bis dato hat sich die Ministerpräsidentenrunde im Kanzleramt auf „Maßnahmen“ verständigt, auch wenn die Kritik an diesem außerparlamentarischen Vorgehen vehement war. Es gibt derzeit kein Anzeichen dafür, dass sich die Entscheidungsfindung dazu ändern sollte. Insofern also bleiben Wirtschaft und Gesellschaft schlicht am Tropf der Kanzlerin und ihrer Runde im Kanzleramt. Prüfbare Kriterien, nach denen sich etwa Unternehmen oder soziale Organisationen ausrichten könnten, gibt es nicht.

Planungsmöglichkeiten für Unternehmen, für Entscheidungsträger oder auch nur für Familien – gibt es nicht. Wenige Klagemöglichkeiten, die ein solches Vorgehen (ohne verbindliche Kriterien) lässt, beziehen sich auf die Verhältnismäßigkeit. Es gibt hinreichend viele Menschen und Verbände, die dies für Vorboten einer zerstörten Freiheitsdemokratie halten. 

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick


Dein Kommentar

Kommentar

  1. Die Masken- und Lockdowngegner sollte immer daran denken, wenn dann die Intensivstationen voll sind, dann ist auch für ihren Herzinfarkt kein Platz vorhanden. Das gilt dann auch für seinen verunglückten Enkel. Aufgenommen wird noch, schön der Reihenfolge nach.

    • Der aktuelle Anstieg des Infektionsgeschehens ist ein ganz normaler Wettereinfluss, wie wir ihn in jeder Saison haben. Man muss ein hart gesottener Wetterleugner sein um dies auszublenden. Und dieser Anstieg des Infektionsgeschehens verhöht auch die Rate der Falschpositiven. Da ist es billig von den Wetterleugnern diese Wettereinflüße den Coronaleugnern in die Schuhe zu schieben.

      Ach so, ja … Bei dem schrillen Gekreische der Wetterleugner von den Zeugen Coronas rege ich mich als Diplom-Meteorologe immer ziemlich auf, Puls und Blutdruck steigen und bin das eine oder andere Mal dem Herzinfarkt ziemlich nahe.

  2. Wenn jemand Maßnahmen gegen Corona oder zur Rettung des Klimas gebetsmühlenartig predigt und durchsetzen will , dann kommt mir das so vor, wie wenn jemand das Feuer auf der Sonne löschen will, weil ihm zu warm ist.
    Hört doch endlich auf! Lernt mit dem Virus zu leben und ebenso mit klimatischen Schwankungen, die es seit Milliarden von Jahren schon immer gegeben hat. Die Merkelregierung verbreitet einfach nur Bullshit und schürt den kollektiven Schwachsinn in der Bevölkerung.
    Die sind alle so was von fertig!

    • Richtig ! Hier herrscht schon der kollektive Schwachsinn. Leider nicht heilbar, da der Spruch gilt: Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen.

  3. Solange sie die Leute noch zum überwiegenden Teil mittels Dauer-Hysterie in Schach halten können, und ihnen der Zulauf in der Wählergunst die Wirksamkeit für diese abgefeimte Strategie bestätigt, solange werden diese Regierungsverbrecher am Spielplan des großen Corona-Theaters nicht viel ändern wollen.

    Psychologische Grundlage bildet hierbei das Stockholm-Syndrom – Fraternisierung mit dem, der dich quält, weil er dir eine Erleichterung von einem Übel verschafft, das du ohne ihn gar nicht hättest.

    Erfolgreiche Wahlen waren naturgemäß schon immer das strategische Ziel so ziemlich aller Parteien. Die jetzt gerade einstudierten Spielchen, nach dem Prinzip ’Bestrafung-folgt-Erleichterung’, könnten aufgrund ihrer primitiven aber effektiven Wirksamkeit, hauptsächlich den Unions-Parteien zu einem wichtigen Bestandteil einer dazu passenden Wahlkampf-Taktik 2021 werden. Man kann getrost annehmen, daß zu passenden Zeiten – etwa zu Weihnachten oder zu Ostern nächsten Jahres – genau solche Erleichterungs-Placebos auftauchen werden. Die wird man dann versuchen dem ’salbungsvollen’ Wirken Merkels zuzuschreiben, während man damit in Wirklichkeit nur den wahren Peiniger dieser Nation beim Namen nennt.

  4. Die parlamentarische Demokratie ist kürzlich an Corona gestorben. Die Kanzlerin hat Honig aus der Geschichte Deutschlands gesaugt und befiehlt mit ihren Vasallen alleine was dem Bürger gut tut. Die tägliche Angsmache wird gebraucht um im Umfragehimmel die Wahlen abzuwarten.