Griechenland zum Schleuderpreis

Archiv - Bild nicht mehr verfügbar

Griechenland soll seinen Staatsbesitz verkaufen. So will es Brüssel. 50 Milliarden Euro sollen die Verkäufe bringen, das Land könnte so einen Teil seiner Schulden tilgen, lautet das Versprechen.

Mit Marktwirtschaft hat die Privatisierung von Essential Facilities und natürlichen Monopolen allerdings nichts zu tun. Vielmehr spielen sich die Rent-Grabber in die Hände. Aufgrund seiner Erfahrungen mit derartigen Privatisierungsorgien müsste eigentlich gerade Deutschland die Notbremse ziehen. Weit gefehlt. Eine schöne Beschreibung der Zustände liefert die ZDF-Reportage “Griechenland zum Schnäppchenpreis”,die in Frontal 21 vom 15.09. gesendet wurde.

https://www.youtube.com/watch?v=qKe3tN9p_dY

7 Kommentare zu "Griechenland zum Schleuderpreis"

  1. mir tun die Griechen leid. Und ich hoffe, dass die sich ordentlich wehren – denn sie werden nicht die einzigen sein, die das betrifft. Sie sind halt der erste Staat.

  2. Die 14 oder 16 Flughäfen die an deutsche Unternehmen für sage und schreibe nur 1.4 Mrd. verschachert wurden, waren schon mal das 10-fache Wert!

  3. Wir haben es doch wirklich erlebt, dass solche in Ausverkauf nur verbrannte Erde zurücklässt. Wo isind denn nach der Verschleuderung aller Wert in der ehemaligen DDR Kohls blühende Landschaften?

    Mit Hilfe der EU sind Verkehrswege gebaut worden, auf die wir im Westen nur mit Neid blicken können (ähnlich wie bei dem überdimensionierten Autobahnnetz in Spanien). Ansonsten haben im Westen einige Firmen ihre Zelte abgebaut und sind wegen der Fördermittel in denOsten gezogen.

    Alles was in Griechenland Wert hat,wird künftig den Geiern gehören. Das hat man davon, wenn man einmal mit der Weltbank und den amrikanischen Geldhäusern zusammenarbeitet!

  4. Ai was ?! Ich dachte Griechenland wär schon längst in Wolfgang Schäubles Balkonkübeln verpflanzt worden. Mönsch jetzt mal hinnemachen da ! Je länger wir uns mit Lapalien wie Menschenrechten beschäftigen desto länger dauert der Einmarsch unserer bierbäuchigen Rentnerherren, die ihre Ehefrauen auch mal kurz zu Hause lassen, um ein europäisches Bangkok zu gründen – direkt neben verkauften Promiinseln auf deren Grund nur die wichtigsten Geschichtsereignisse stattfanden, auf deren Basis unser Gott, die EU, sich täglich in der Springerpresse betiteln lässt. Frau Merkel – wohl sein !

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*