in Wirtschaft

Einen Bericht des amerikanischen Senders „Fox News“ zufolge wird US-Botschafter Richard Grenell in Berlin nach seinem Einsatz als Director of National Intelligence von seinem Botschafter-Posten zurücktreten. Grenell wurde im September 2017 US-Botschafter in Deutschland und Anfang dieses Jahres zum amtierenden Direktor der Nationalen Geheimdienste ernannt. Grenells Zeit als amtierender DNI neigte sich dem Ende zu, als der Senat letzte Woche den Abgeordneten John Ratcliffe zum ständigen Leiter der US-Geheimdienste ernannte.

Grenell informierte das Weiße Haus darüber, dass er nach seiner Zeit als amtierender DNI nicht mehr nach Berlin zurückkehren wolle. Grenell erwirkte in seiner kurzen Zeit als amtierender DNI die Freigabe zahlreicher Informationen im Zusammenhang mit Obamagate, welche das rechtswidrige Verhalten Obamas und seiner Administration im Zusammenhang mit Spygate, FISA-Gate und RussiaGate belegen. Grenell will weitere Informationen über den Flynn-Fall freigeben um zu belegen, wie General Flynn erpresst und unrechtmäßig verurteilt worden ist.

Nach Bekanntwerden seines Rücktritts als US-Botschafter in Deutschland betonte Grenell, dass mit seinem Weggang der amerikanische Druck auf Merkel-Deutschland nicht verschwinden werde. Grenell reagierte auf einen Kommentar eines Reuters-Journalisten, welcher Grenells Rücktritt mit den folgenden Worten kommentierte: „Genexit. Deutschland stößt einen kollektiven Seufzer der Erleichterung aus.“ „Bild“-Redakteur Julian Röpcke schrieb über den Rücktritt Grenells: „Mit Richard Grenell verliert Deutschland einen der besten US-Botschafter in unserem Land überhaupt. Er handelte im bestmöglichen US-amerikanisch-deutschen Interesse.“

Damit dürfte der Bild-Redakteur der Wahrheit näher kommen als andere Standard-Medien. Denn die EU dürfte wg. der Corona-Krise darauf angewiesen sein, den Außenhandel weiterhin aufrecht zu erhalten. Die Globalisierung ist nicht „tot“, wie viele Kritiker schreiben, sie muss allerdings bei der bestehenden internationalen Arbeitsteilung erneuert werden, wenn es keinen Wohlstandsverlust geben soll. Wirtschaft, Außenhandel und Kooperation funktionieren nicht ohne Bindung an den großen Partner – oder? Lesen Sie hier mehr.

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Grenell verlässt Botschafterposten: „Druck auf Merkel wird dennoch nicht schwinden“
    Klar, dass der Druck auf Merkel nicht schwindet. Die hat einen Pakt mit dem Teufel gemacht und der beschützt sie (noch) sie wird elend in der Hölle schmoren, da bin ich mir sicher und nicht nur diese Merkel. Der Zeitpunkt kommt.
    Würde ich nicht an das GUTE glauben, vielleicht würde ich es auch versuchen mit dem Teufel in Kontakt zu kommen, nur rein aus Neugierde, was dann in Wirklichkeit geschieht. Ich bin mir sicher, dass es dann kein Zurück mehr gäbe. Dem Teufel werde ich niemals Untertan sein…

    • „sie wird elend in der Hölle schmoren“

      Um der noch eigenhändig die glühenden Kohlen unterzuschieben, würde ich sogar mit in die Hölle gehen und den Ausgang bewachen, auf dass die da nie wieder raus kommt.

    • U.V. Ja der Teufel ist nicht der für den man ihn hält. denn der Teufel ist im Mensch weil er nie genug bekommt, und nur andere ausnutzt, aber der Wahre Teufel verlangt keine Opfer, der hat alles was er braucht, nur die Dummen Geldgierigen wissen nicht, das Sie am Ende nichts minehmen können, aber für alles was der Mensch macht muss er eines Tages bezahlen….

      • arno energieheiler:
        Also ich bin mir schon ziemlich sicher, dass es das absolut Böse gibt (man nennt ihn halt Teufel).
        Allem anderen stimme ich Ihnen voll zu!!!

  2. Mr. Grenell hat als Botschafter Vieles erreicht. Er hat erreicht, dass die Hezbollah in Deutschland endlich verboten sein sollte, der al-Quds-Tag in Frage gestellt wird und das Verbrennen Amerikanischer Flaggen direkt vor der Botschaft, nicht gerade als freundschaftlich in Erinnerung bleibt. Richard Grenell war ein wichtiger Mann in seinem Amt in Berlin.
    Jeder mit politischem und geostrategischen Bewusstsein dem Demokratie und Rechtsstaat etwas bedeutet, sollte sich nicht über den Ton von Herrn Grenell ärgern, sondern ihm in der Sache Danke sagen, dass er den deutschen Politikern die Wahrheit unter die Nase hält. Dass überhaupt so deutliche Worte nötig sind ist der eigentliche Skandal, nicht der Ton dieses Mannes.

    • Grenells Worte waren offensichtlich nicht deutlich genug:

      Merkel ist immer noch im Amts, und es laufen Wetten, dass diese Frau auch nach den nächsten Wahlen Kanzlerin sein wird.

      Dass sie mit Trump nicht kann, tut nichts zur Sache. Denn die Folgen ihrer Politik spielen amerikanischen Interessen an einem von Russland abgekoppelten, politisch und militärisch wie wirtschaftlich schwachen Europa voll in die Karten.

      An dem für die imperialen US-Interessen wichtigen Ramstein rührt Merkel sowieso nicht.

      Solange das so bleibt, ist es den USA gleich, ob Merkel eine Diktatur errichtet. Die USA haben schon immer auch mit Diktatoren zusammen gearbeitet, wenn es ihnen nützte. Bekanntlich war auch ein gewisser Herr aus Braunau eine Zeit lang ihr Mann.

      • @bärchen

        das ist absoluter Unsinn – im Hintergrund laufen unglaubliche Dinge ab.
        Sie sollten wirklich gute Quellen nutzen, um auf dem Laufenden zu sein.

        • @freigeist 2

          Wenn schon Kritik, dann doch bitte konkret.
          Dann haben alle was davon!

          – Was genau ist „absoluter Unsinn“?
          In unserer relativen Welt ist nichts „absolut“.
          – Was genau sind die „unglaublichen Dinge“?
          Glauben darf man alles.
          – Was oder wer genau sind „wirklich gute Quellen“?
          Keine Quellen, schlechte Quellen, gute Quellen, wirklich gute Quellen –
          wer ist berufen, verbindlich zu erklären, was was ist? Sie?.
          – Wie begründen Sie, ich sei nicht „auf dem Laufenden“?
          Ich warte auf Ihre nachweislichen Erklärungen darüber, was denn genau
          wo, wann, wie, wohin und warum abläuft.

          Lassen Sie Ihrem Geist freien Lauf.
          Gerne auch 2 x.

  3. Ich begrüße die klaren Worte des scheidenden Statthalters. Sie machen deutlich, wer allein in der BRD das Sagen hat. Die anglophilen Eliten haben damit kein Problem und die wohlstandsverblödete Restbevölkerung interessiert es nicht – deren Aufmerksamkeit ist ganz den Bundesligaergebnissen und den Ereignissen im Dschungelcamp gewidmet. Fazit: Im Prinzip nichts Neues und die Politmarionetten erhalten demnächst verbindliche Russland-Instruktionen vom Großen Transatlantischen Bruder.