in Wirtschaft

Die Berichterstattung in den Medien ist nach Meinung vieler Beobachter inzwischen in Richtung Regierungsfürsprache abgeglitten. Dies scheint auch für die „TAZ“ zu gelten, die sich in einem Kommentar mit dem Phänomen „Gold“ beschäftigt. Während die Euro-Schulden weiter explodieren (allein die Corona-Hilfen kosten 1,8 Billionen Euro), während die Zinsen erbarmungswürdig niedrig sind, steigt der Goldpreis auf immer neue Rekordhöhen. Warum? Die Menschen scheinen dem gelben Edelmetall zu trauen. Nur die „TAZ“ nicht.

Gold ist wertlos

Wenn es nach einer Wort-für-Wort-Interpretation geht, dann habe Gold an sich keinen Wert. Es habe nur einen Wert, weil der Staat „es künstlich knapp hält.“ Denn ein relevanter Teil würde gar nicht bei Privatleuten liegen, sondern bei den Zentralbanken. Deutschlands Zentralbank, die Bundesbank, besitzt dabei 3.374 Tonnen, die USA 8.133 Tonnen.

Die Autorin schlussfolgert: Würden die Zentralbanken ihr Gold veräußern, würde der Preis sofort in die Tiefe rauschen. Grotesker Unsinn, so Beobachter. Denn der Preis rauscht nicht dann in die Tiefe, wenn die Zentralbanken all ihr Gold verkaufen. Zunächst würden die Zentralbanken in diesem Modell ihr Gold anbieten müssen. All ihr Gold sozusagen.

Bei derart großen Mengen würden dann auch diejenigen vielleicht zum Zug kommen, die weniger zahlen. Der Preis würde – vielleicht – für einen Teil (!) des dann verkauften Goldes am Ende der Marktentwicklung gesunken sein. Aber nicht für „Gold an sich“.

Das allerdings gilt für praktisch jede Ware. Würden alle auf einmal ihre Häuser verkaufen, würde der Preis unter Druck geraten. Würden alle Apfelsinenbauern ihre Apfelsinen zur selben Zeit auf den Markt bringen, würde auch der Preis unter Druck geraten.

Die „künstliche Knappheit“ ist eine reale Knappheit. Die Goldmenge steigt jährlich um etwa 1 % – nicht mehr. Deshalb ist Gold ein ideales Absicherungsmittel für privates Vermögen – und eine Sicherheit für Währungen, die goldhinterlegt sind. Dass dem so ist, demonstriert gerade der Staat.

Über das Verbot, Gold für mehr als 2.000 Euro anonym kaufen zu wollen, bis zu neuen Steuern auf goldhinterlegte Zertifikate zeigt sich: Der Staat möchte nicht, dass Sie sich absichern. Wird er bis zum Goldverbot gehen? Sehen Sie selbst. 

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Kommentar

  1. Kopieren, merken, lachen und danach an die TAZ Redaktion schicken.

    Gold 10 000 $/Oz.

    Und, ja bitte, Steuerpflichtig auch in Südamerika und Ländern die
    überhaupt keine Asylanten und/oder Wirtschaftsflüchtlinge
    aufnehmen, dafür aber die Honecker`s dieses Planeten aus Schaumschlägern und Blindgängern.
    Weil, der Querschnittsdeutsche kann dort ohnehin nicht auf Aufnahme hoffen und falls doch, dann kann der Traum, mit zwei
    linken Händen und der Qualifikation Zahlenkollonen aus Computern
    in Homeoffice Angelegenheiten zu erledigen, damit Enden, auf dem eigenen Hühnerhof den Rest des Lebens zum Selbstversorger, ohne
    Strassenverbindung und zuvor Chlorgereinigtem Wasseranschluß bis zur Rente zu versauern. Gibt genug Slums.