in Wirtschaft

Nicht nur Supermärkte, auch Goldhändler erleben derzeit einen Rausch an Vorratskäufen. Goldhändler erleben vor ihren Türen derzeit „lange Schlangen“, wie beispielsweise ein Bericht auf „Focus“ zeigt. Dort sind Schlangen vor Goldhändlern in Berlin zu sehen. Der Goldpreis selbst zeigt sich fast unbeeindruckt, private Käufe ändern das Preisniveau nicht. Nur zeigt sich, wie groß die Angst vor einem Crash ist.

Händler können nicht mehr liefern

Auf der anderen Seite könnte es fast schon zu spät für Viele sein. Die Händler vor Ort berichten teils, dass sie nicht mehr (aus)liefern können. „Pro Aurum“ wird bis Ende des Monats bis „mindestens Ende März“ geschlossen bleiben, heißt es – zumindest für den Publikumsverkehr, also das gemeine Volk.

Wer noch zum Zug kommt, muss sich mit einer kleinen Auswahl an Goldprodukten zufrieden geben. Auch der Online-Handel meldet inzwischen Lieferbeschränkungen. Demnach sind, so „Degussa“, handelsübliche Barren nicht mehr zu kaufen. Auch Goldmünzen wie der „Krügerrand“ sind derzeit entweder gar nicht mehr im Lager oder erst „in Kürze“ wieder zu kaufen.

Gold gilt als „Krisenwährung“ für den Fall, dass das Wirtschafts- und Finanzsystem zusammenbricht. Die Krise könnte bei anhaltender Geldschwemme durch die Zentralbanken vor allem dazu führen, dass die Inflation wieder anzieht – also die Preise durch die zusätzliche Geldmenge auch im alltäglichen Bereich steigen.

Einige Volkswirte widerlegen diese Angst mit Blick etwa auf den Ölmarkt, der mit historisch niedrigen Preisen kämpft. Dennoch: Wenn etwa die Europäische Zentralbank (EZB) 750 Milliarden Euro zusätzlich für Anleihen ausgeben wird (und damit Geld neu druckt), wird a) das Zinsniveau weiter in den Keller fallen – d. h., dass Negativzinsen auf Bankkonten in erster Linie alltägliche Erfahrung sein werden und b) auch das Preisniveau anderer Güter steigt.

Die enorme Nachfrage nach Lebensmitteln dürfte die Preise gleichfalls nach oben schrauben – bis der Staat die Preise diktiert. Willkommen im Zentralismus, wie Sie hier lesen. 

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  1. Der Staat wird mit den Bussgeldern sicher reich an Ramadan. Da können die Banken mit ihren Coronabondgewinnen einpacken.

Webmentions

  • Gold-Hamsterkäufe: Deutschland im Vorratsrausch – Die Welt 6. April 2020

    […] Nicht nur Supermärkte, auch Goldhändler erleben derzeit einen Rausch an Vorratskäufen. Goldhändler erleben vor ihren Türen derzeit „lange Schlangen“, wie beispielsweise ein Bericht auf „Focus“ zeigt. Dort sind Schlangen vor Goldhändlern in Berlin zu sehen. Der Goldpreis selbst zeigt sich fast unbeeindruckt, private Käufe ändern das Preisniveau nicht. Nur zeigt sich, wie groß die Angst […] Source link […]