EU-Niedrigzinsen erreichen Staatsmedien: Altersversorgung in Gefahr?

Die Altersversorgung bei den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten gilt in der Regel als recht üppig. Kritiker argwöhnen recht häufig, dies könnte die wohlfeile Berichterstattung über die Regierenden in Bund und Ländern fördern. Nachweisen lässt sich der Zusammenhang nicht. Jedoch wird auffallend wenig darüber berichtet, wie sich 12 Jahre Niedrigzinsen in diesem Land bis dato niedergeschlagen haben. Lebensversicherte können davon ein Lied singen. Die Überschüsse sinken und sinken. Nun dürfte auch in den öffentlich-rechtlichen Sendern die Folge der Niedrigzinsen langsam angekommen sein. Der rbb (Rundfunk Berlin-Brandenburg) hat für das Jahr 2019 nun ein Minus in Höhe von 71,4 Millionen Euro vermeldet. Grund seien die Niedrigzinsen.

Niedrigzinsen erfordern höhere Rückstellungen

Zur Erläuterung: Die Niedrigzinsen sorgen dafür, dass die Erträge für die Altersvorsorge zunehmend schwierig zu verdienen sind. Zwar sind die Erträge aus den Rundfunkbeiträgen gegenüber dem Jahr 2019 um 17 Millionen Euro gestiegen (!), allerdings haben die Niedrigzinsen den Effekt teils wieder zunichte gemacht.

Denn auf der anderen Seite musste der rbb die Rückstellungen für die Altersvorsorge erhöhen. Dies wiederum ist das Ergebnis der niedrigen Zinsen. Das bedeutet nicht, dass die dort Beschäftigten künftig mit weniger hohen Altersbezügen rechnen dürfen. Dies wäre lediglich in den dreien Medien der Fall. Vielmehr werden Gebühren verstärkt dazu verwendet, die Niedrigzinsen und deren Folgen zu finanzieren.

Mithin werden die Gebühren hier indirekt zu einer weiteren Steuer – also auf Niedrigzinsen -, um die Altersvorsorge des öffentlich-rechtlichen Senders zu finanzieren. Ein kleiner Skandal ganz eigener Art, wie Beobachter meinen. Dramatischer dürften die Niedrigzinsen jedoch bei der privaten Altersvorsorge wirken:; Lebensversicherungen, aber auch Sparkonten bis hin zu Anleihen bringen privaten Haushalten deutlich weniger als gedacht. Die Altersarmut – Preis der staatlich praktisch verordneten Niedrigzinsen – kommt. Mehr dazu lesen Sie hier. 

1 Kommentar zu "EU-Niedrigzinsen erreichen Staatsmedien: Altersversorgung in Gefahr?"

  1. Nein keine Angst !!!
    Darunter leidet nur der Pöbel, der sich seine Vorsorge vom Mund absparen muss. Die Lügen-Brut im Schosse der zwangsfinanzierten Maulhelden-Sender die werden auch im Alter fürstlich und fern jedem realen Lebens für ihr jahrelanges Wegsehen, Manipulieren und Lügen bezahlt

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