in Wirtschaft

Kanzlerin Merkel hat gesprochen, die Ministerpräsidenten folgen der Kanzlerin. Die Maßnahmen in Deutschland ab dem 2. November werden kein „Lockdown light“, sondern ein Lockdown. Die Medien beginnen nun ebenfalls, kritische Haltungen zuzulassen. Ein Ökonom durfte im „Spiegel“ indes beschreiben, die Entscheidung sei im „Blindflug“ getroffen worden und warum dennoch keine Alternative bestanden habe.

Die neuen Maßnahmen dürften ein „harter Rückschlag“ werden, so der Ökonom Jens Südekum. Immerhin: Die Maßnahmen selbst würde er „begrüßen“. Allerdings würde er „auch Fehler der Politik“ wahrnehmen. „Beim nächsten Mal müssen wir eine bessere Entscheidungsbasis haben, um die Akzeptanz in der Bevölkerung zu erhöhen“, lässt er den Spiegel in einem Interview wissen.

Dynamik war eindeutig…

Südekum meinte, die „Dynamik“ sei eindeutig, deshalb habe es keine Alternative gegeben. Ein „Mini-Lockdown“ sei die bessere Variante als abzuwarten, bis die „Zahl der Toten steigt und Panik um sich greift“.

Er meint, der Staat müsse mit bis zu 75 % Umsatzausfall die Gastronomen zu Recht für den Lockdown entschädigen, dies sei „zwangsläufig“. „Denen steht natürlich eine Entschädigung zu“. Die pauschale Entschädigung sei indes „sehr großzügig“, sodass einige der Betroffenen wahrscheinlich mehr erhielten, als sie ohne den Mini-Lockdown verdient hätten.

Bizarre Argumente, so Kritiker. Wenn der Lockdown länger anhält, gibt es wahrscheinlich keine entsprechenden Umsatzentschädigungen mehr – oder? Nichts genaues weiß man nicht: Eine schlimmere Situation ist auch für Unternehmen kaum denkbar. Wer soll die Personalplanung halbwegs verlässlich durchführen? Wer kann wird Dispositionen (Wareneinsatz) für den Dezember vornehmen, für den Januar? Wer garantiert etwa die adäquate praktische Ausbildung? Wer garantiert neben einem Umsatzausfall den Umstand, dass Restaurants von Stammkräften leben – die möglicherweise verschwinden werden? Zu diesem Fragenkatalog gäbe es hunderte, tausende weiterer Fragen, die einfach weggewischt werden. Den Dialog mit Vertretern der Wirtschaft hat unseres Wissens nach niemand gesucht – Danke.

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Kommentar

  1. Die Angst vor der durch die Bundesregierung ausgesetzten Insolvenzanmeldungspflicht aufgestauten Pleitewelle. Hier gibt es ja mittlerweile sehr viele Auguren, die sich mit zum Teil dramatischen Prognosen aus der Deckung wagen. Wir sind hier weiter relativ skeptisch und gehen davon aus, dass bis zu einem Fünftel aller deutschen Unternehmen in die Insolvenz gehen könnten. Die Lage ist und bleibt nach wie vor dramatisch. In diesem Sinne wäre ein privates Geldsystem notwendig ! http://www.incamas.com/fileadmin/downloads/privates-geldsystem.pdf

    • Das Hauptproblem in Deutschland ist das es zuviele Leute gibt die vor jedem Problem Angst haben und nur jammern und winseln können. Bei einem größeren Zusammenhalt kann das Volk zu viel bewirken – auch diese sogenannte Regierung stürzen.
      Bin gespannt wie viele Lockdowns die Gesellschaft noch Vertragen kann bis es dann richtig knallt.

  2. Seinerseits macht Euch nur einmal Gedanken, warum Merkel die ganzen Insolvenzen ausgesetzt hat! Ganz einfach, damit spätestens im nächsten Frühjahr 2021 der dicke Knall noch intensiver sein wird und auch alle Kurzarbeiter Ihren Job größtenteils verlieren wird! Dann ist auch die Versorgung von Verbrauchsgüter (Lebensmittel!) nicht mehr gewährleistet! Dann verlassen diese miesen Ratten das sinkende Schiff „BRD“! Aber lasst Euch ruhig weiter verschaukeln & in Sicherheit wiegen, dann könnt Ihr im Frühjahr den Kitt aus den Fenstern polken, sofern noch vorhanden, um was zu beissen zu haben! Es ist nicht fünf vor Zwölf sondern schon Schlag zwei oder 2Uhr durch!

  3. Wir werden jedes Jahr einen neuen Lockdown erleben. Im September beginnt jedes Jahr die Erkältungs- und Grippezeit. Da sitzt Merkel dann im Schaukelstuhl auf ihrer Hacienda in Chile und lacht uns der Ferne aus.

  4. Ich sehe viele Kommentare auf den unterschiedlichsten Seiten und alle habe ungefähr das gleiche zu berichten und haben die Faust in der Tasche.
    Aber in den Geschäften sehe ich nur Maskenträger mittlerweile sogar auf Straßen, im Wald und öffentlichen Parkanlagen.
    Mit der Covid Impfung lichten sich die Reihen, da wird sortiert.
    Impfungen sind so schon allesamt Krankmachende Produkte ohne Nachweis eines Nutzen oder den Nachweis des Schutz vor einer Krankheit. Das sind die Pharma- PCR Testervertreiber uns schuldig geblieben.