in Wirtschaft

Rot-Rot-Grün enteignet in Berlin der Wahrnehmung nach die Immobilieneigentümer. Die Mieten sollen in den kommenden fünf Jahren gedeckelt werden. Freuen wir uns für die Mieter, so die Meinung dieser Redaktion. Andererseits ist das Zeichen an die Gesellschaft und an Investoren fatal. Aus dem Nichts heraus gibt es eine neue Deckelung der Mieten und damit auch der Erträge. Was passierte direkt? Die entsprechenden Aktien sind regelrecht gecrasht.

Nicht nur Aktien „crashen“

Das wird den meisten Menschen in Berlin gleichgültig sein. Sie besitzen solche Aktien nicht und sie wollen diese Aktien auch nicht kaufen. Nur wird bei Aktien von Wohnungsbaugesellschaften offensichtlich, was auch im privaten Raum dann passieren wird: Immobilien werden sozusagen auf einen Schlag weniger wert sein. Es trifft auch private Vermieter. Auch dies könnte vielen Mieter gleich sein. Nur: Es trifft auch schlicht Immobilieneigentümer, die Wohnungen oder Häuser selbst nutzen.

Die Stimmung wird deutlich schlechter. Das ist das Problem der Deckelungsgesetze. Die Börsenkurse der „Deutschen Wohnen“ sind zwar um mehr als 15 % nach unten gesackt, noch immer aber hat sich kein Politiker direkt zu diesem Vorgang geäußert – so, dass es unmissverständlich als „Enteignung“ wahrgenommen wird. Die Mieten steigen auch ohne Deckelung nicht mehr, wenn die Zinsen nicht künstlich niedrig sind und dadurch den meisten Menschen einen einfachen Kredit ermöglichen. Das hat die Nachfrage nach Immobilien-Darlehen deutlich erhöht und damit auch die Preise auf dem Immobilienmarkt in die Höhe schießen lassen.

„Deckelungen“ sind wie Verbote auf die Folgen der eigenen Taten. Würden die Zinsen angehoben werden und auch Sparern und Lebensversicherten helfen, würden Aktien nicht einfach auf breiter Front grundsätzlich gestiegen sein. Dann wären auch die Immobilienpreise künftig wieder realistisch planbar und mit hoher Sicherheit deutlich niedriger. Einen Staat benötigt dafür niemand.

Die Enteignung jedoch läuft einfach weiter, wie Sie hier sehen…

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Die Zusammenhänge sind hier aber mit dem ganz breiten Pinsel gezeichnet. Da fehlen einige Details und so einfach wie der Autor das beschreibt ist das Ganze doch nicht. „Die Mieten steigen auch ohne Deckelung nicht mehr, wenn die Zinsen nicht künstlich niedrig sind…“ Aha. Also sind in den 90er Jahren, als die Zinsen noch hoch waren, keine Mieterhöhungen verschickt worden? Leider völliger Bullshit:
    https://www.boerse.de/grundlagen/Entwicklung-Mieten/grafik
    Mein Tipp für den Autor: Erst mal belastbare Zahlen und Fakten suchen, dann Schlüsse ziehen.

  2. In meiner Heimatstadt im Südwesten sind die Mieten in halbwegs vernünftigen Lagen inzwischen für den Normalverdiener kaum noch zu bezahlen.

    Ich bezweifele, dass dies die richtige Lösung ist.