in Wirtschaft

Das Modell der sozialen Marktwirtschaft in Deutschland hat schon des öfteren eine absolute Schieflage gehabt. Immer dann, wenn der Staat sich vor den Karren der Industrie spannen lässt, wird es teuer für die Steuerzahler. Markante Beispiele waren der Transrapid, bei dem die Industrie entwickeln, Verluste aber nicht tragen wollte. Zudem die Maut, bei der das Verkehrsministerium der Industrie offenbar Abnahmeverpflichtungen unterschrieb, aber die rechtliche Seite noch nicht gedeckt hatte. Nachdem die EU die deutsche Maut praktisch unterbunden hat, sitzt Merkel-Deutschland auf einer gigantischen Forderung durch die Industrie.

Beim neuen Corona-Virus-Impfstoff, der sich möglicherweise in den kommenden Monaten nach den Studien bereitstellen lassen wird, dürfte sich der Staat auf Ihre Kosten besonders vor den Karren spannen lassen. Die Industrie nimmt Haftungsrisiken an. Offenbar wird den Tests im Vorfeld zumindest zum Teil misstraut. Schon gibt es zwei „Lösungsmöglichkeiten“, die in einer Marktwirtschaft erstaunlich sind.

Ein staatlich geförderter Auffangfonds, in den alle vorher einzahlen oder aber gleich ein vertraglicher Ausschluss jeder Risiken durch Lieferanten. Wer haftet? Der Staat – also Sie.

Kaum bekannt ist, dass „die Weltgesundheitsorganisation WHO offenbar nationale Spezialfonds anstrebt. Diese sollen sogenannte „Kompensationszahlungen“ letztlich aus der Steuerkasse entnehmen (…)

Pharmafirmen sichern sich anders ab

Die Pharmafirmen wiederum sind offensichtlich auch bereits gut gerüstet. Der Staat springt zur Hilfe: AstraZeneca etwa aus Großbritannien hat ungefähr den höchsten Aktienkurs aller Zeiten erzielt. Das Unternehmen ist ganz weit im Zuge der Impfstoff-Forschung. Das Unternehmen hat es offenbar geschafft, in „all unseren vertraglichen Vereinbarungen (…) das Recht auf Immunität“ aufnehmen zu lassen.

„Aus Sicht der meisten Länder ist es akzeptabel, wenn sie selbst dieses Risiko übernehmen, weil die Entwicklung eines Impfstoffs in deren nationalem Interesse ist.“ Das Unternehmen könne in der einzigartigen Situation – Achtung (!) – ein „solches Risiko einfach nicht eingehen“. „Vor allem dann nicht, wenn ein Impfstoff über Jahre Nebenwirkungen zur Folge haben sollte.“

So klar hat wohl noch kaum ein Unternehmen beschrieben, wie es um den Corona-Impfstoff bestellt ist“ und wer dafür haftet. Eine nur scheinbar marktwirtschaftliche Lösung, bei der Sie doppelt haften. Wir haben den Fall weitergehend untersucht. 

 

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Es war nur eine Frage der Zeit, bis ein Zwangsversicherungssystem geplündert wird. Das selbe Spiel wie bei den geplünderten und doppelt besteuerten Renten und die „Not“
    zur Privatversorge. Die Wölfe machen in Schafspelzen den größten Reibach, alles was sie brauchen sind ein paar Plagiate schreibende Geier, an den richtigen Stellen.
    Die WHO wird von den USA derweil kaum noch als Weltgesundheitsorganistation angesehen, oder werden die immer noch finanziert?
    Alles Zufall, oder was?

    • Die WHO ist eine ebenso überflüssige Einrichtung wie die gesamte UNO. Beide kosten einen Haufen Geld, vor allem auch Schmiergeld. Den Menschen die krank sind oder unter Kriegen leiden oder Terror und sinnlosen Boykotten ausgesetzt sind, bringen diese Hochglanzpopanze nichts.

      Wenn man sich die saudummen, und im Diplomatensprech politisch korrekt zurecht gedrechselten Sprüche zum 75. Jahrestag der Atombombenabwürfe in Japan anhört, dann sind sie das beste Plädoyer zur Auflösung der UNO samt ihrer Unterorganisationen.

      Als Plattform einer – freundlich formuliert – Eine-Welt-Regierung, auf deutsch: einer kapitalistischen Räuberbande, brauchen wir die UNO erst recht nicht.

  2. Deutschland bleibt mit Merkels Hilfe der Zahlmeister der Nationen.
    Merkel scheint es nicht zu interessieren, dass die meisten bereits soviele Abgaben leisten, dass keine Bewegungsfreiheit übrig bleibt. Ist es das was gewünscht wird?
    Target II beweist, dass es keine wirkliche Solidarität in der EU mehr gibt. Die anderen Mitglieder der Union wollen oder können nicht zahlen, aber kaufen trotzdem. Wird darüber gesprochen?

    • Damit ist die Finanzierung der selbsternannten „Weltorganisation“ freiwillig.
      Die meiste Haftung übernimmt der größte Depp der Erde. Zumal es sich hier um eine NGO handelt und es der privater Finanzsprecher, Bill Gates, im
      Deutschen Pflichtgebühr-TV, dem Volk sichtbar bewiesen hat.

      Derweil sind die Zahlungen aus den USA eingestellt und die Rechtslage unklar.
      Für Schäden in den USA haftet, solange die WHO voll Geschäftsfähig bleibt,
      das Verwaltungsmanagment ;-)
      Wir sollten ernsthaft Haftungsregeln für Politiker einführen, jedem das seine.