in Wirtschaft

Bayerns Ministerpräsident Söder ist im Kampf um den Klimaschutz (und offenbar auch um grüne Wähler) einen Schritt weiter gegangen. Der vermeintliche Marktwirtschaftler forderte nun eine Verlängerung der Subvention für Käufer von E-Autos. Die Subventionen sollten bis zum Jahr 2025 gezahlt werden, verlangte er vor dem „Autogipfel“, den die Kanzlerin Angela Merkel mit den großen Konzernen Deutschlands abhält. „Davon profitieren Arbeitsplätze und Klima“.

Der Bund zahlt aktuell 6.000 Euro beim Kauf eines E-Fahrzeuges, die Gesamtförderung beläuft sich auf bis zu 9.000 Euro. Noch nicht gefördert werden derzeit Hybridfahrzeuge. Deren Wirkung ist noch umstritten.

Die Diskussion erinnert daran, dass Söder insgesamt – als Staatschef – offenbar Verbrennungsmotoren insgesamt vollständig verbieten möchte. Das war 2007…

„(…) Grünen-Politikerin Renate Künast brachte zum Thema CSU und „Autos“ nun einen Beitrag über Markus Söder aus dem Jahr 2007 in die Öffentlichkeit. Der damalige Generalsekretär der CSU und heutige Ministerpräsident und mögliche Kanzlerkandidat wollte Autos mit Verbrennungsmotoren ab 2020 sogar verbieten. Was ist daraus geworden?

Söder: Der Verbotspolitiker

„Ab dem Jahr 2020 dürfen nur noch Autos zugelassen werden, die über einen umweltfreundlichen Antrieb verfügen“, ließ er im März 2007 wissen. Dann müssten die „herkömmlichen Verbrennungsmotoren“ durch den Antrieb mittels Wasserstoff- und Hybridtechnik ersetzt werden. Söders Prognose aus dem Jahr 2007 lässt vielleicht in Bezug auf die künftige Wirtschaftspolitik der Union und damit wahrscheinlich auch der Regierung tief blicken: „Grüne Motoren schaffen neue Arbeitsplätze“, prognostizierte Söder vor 13 Jahren.

Seine Klage über die Industrie damals liest sich wie ein Ratschlag, der vielleicht heute noch gelten könne: Die Industrie würde zum Thema Umweltschutz „nicht genügend Erfindergeist an den Tag legen“. Deshalb stelle er ein klares Ultimatum (eben: 2020). Damit wollte er den „notwendigen Innovationsdruck“ herstellen. Dies gelang zwar nicht ganz, verspricht aber für die Zukunft einige Versuche aus Bayern und dann Berlin, die Autoindustrie endgültig, wie Kritiker sagen, lahmzulegen. Sie werden es schaffen – hier lesen Sie mehr dazu.

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Kommentar

  1. Was sind das alles nur für Idioten. Die sehen doch den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Wenn der Verbrennungsmotor verbannt wird, was ist denn dann mit all den Fischerbooten? Mit der Feuerwehr, Krankenwagen, THW, Polizei, Motoradfahrern, Diesellocks, LKWs und Kleinflugzeugen? Ganz zu schweigen vom Militär. Wenn man für die alle eine „Ausnahme“ macht, lohnt sich dann überhaupt für diesen „kleinen“ Markt noch Verbrennungsmotoren zum heutigen Preis zu entwickeln? Das wird alles wie ein Kartenhaus in sich zusammenbrechen. Supermärkte werden nur noch Trockenmüsli und Co. anbieten können, weil keine Frischware mehr geliefert werden kann. Mein Gott, sind die alle blöd, oder was?

    • Es wurde inzwischen offenkundig, dass es sich bei der BRiD um eine sog. Nichtregierungsorganisation (Non Governmental Organization) oder NGO handelt, die überhaupt kein souveräner Staat ist, sondern eben allenfalls eine Organisation. Diese arbeitet aber nicht für die deutsche Bevölkerung, sondern ist im Dienste bzw. mit Duldung der westlichen Alliierten, allen voran USA und Großbritannien, tätig. Die Aufgabe scheint zu sein die Interessen all derer zu erfüllen, die hinter diesen Alliierten stehen, nämlich den Bankster-gesteuerten Interessen. wurde inzwischen offenkundig, dass es sich bei der BRiD um eine sog. Nichtregierungsorganisation (Non Governmental Organization) oder NGO handelt, die überhaupt kein souveräner Staat ist, sondern eben allenfalls eine Organisation. Diese arbeitet aber nicht für die deutsche Bevölkerung, sondern ist im Dienste bzw. mit Duldung der westlichen Alliierten, allen voran USA und Großbritannien, tätig. Die Aufgabe scheint zu sein die Interessen all derer zu erfüllen, die hinter diesen Alliierten stehen, nämlich den Bankster-gesteuerten Interessen.

      • Es geht doch schon bei der Infrastruktur der Ladesäulen los, jeder Hersteller macht was anderes. In großen Wohngebieten hauen sich die Leute dann die Köpfe ein, weil zu wenig Ladesäulen vorhanden sind. Das E-Auto wird eine Übergangslösung, so wie es die Energiesparlampe war, erst Kohle machen und dann schlechtreden. Lithium zu gewinnen und zu recyclen ist eine Umweltsünde hoch Hundert und verschlingt sehr viel Energie – Die CO2-Bilanz ist erbärmlich, da ist jeder Verbrenner besser. Lithium-Ionen-Batterien sind zudem brandgefährlich, große mehr wie kleine. Dieses Argument kommt dann zum Einsatz, wenn man begriffen hat, das doch der Wasserstoff die bessere Lösung ist und so wird immer wieder die Wirtschaft angekurbelt. Nur eines ist immer eine riesen Lüge – Es geht niemals um Umweltschutz. Ein altes Auto, was 20 Jahre hält ist viel umweltfreundlicher, wie wenn man in der Zeit 5 Autos nach neuesten Normen fahren würde. Vergessen wird immer die CO2-Belastung der Herstellung und des Recyclings mit einzurechnen, das gilt übrigens auch für PV- und Windkraftanlagen. Umweltfreundlich werden die erst nach 5 Jahren, meistens werden die dann aber schon wieder ausgetauscht, also alles SCHWINDEL!