in Wirtschaft

Das Leben in Deutschland scheint seinen geordneten Gang zu gehen. Der Schein trügt, wie Kritiker meinen. Denn die Statistiken über die Krise in Deutschland sind bei weitem nicht aussagekräftig, wie ein Blick auf die Insolvenzen zeigt. Deutschland wird im zweiten Halbjahr eine Insolvenzwelle erleben, wie wir sie vielleicht noch niemals gesehen haben. Ob die Regierung dann immer noch ihr „Rettungsprogramm“ verteidigt wie aktuell?

Die Statistik lügt

Aktuell sind die Unternehmen offenbar noch in Bestform. Die Statistik zeigt, dass etwa 8.900 Unternehmen derzeit im laufenden Jahr Insolvenz angemeldet haben. Dies zeigen die Daten der Creditreform, die als Auskunftei seit Jahrzehnten ein Bild über den Gesamtmarkt sowie über einzelne Unternehmen vermitteln soll.

Die gute Nachricht: Aktuell sind gut 8 % aller Unternehmen weniger in die Insolvenz gegangen als im ersten Halbjahr 2019. Noch ist das Halbjahr nicht beendet, aber immerhin: Die Zahlen scheinen sich nicht massiv zu verschlechtern. Oder?

Leider haben Merkel und Co. in die Trickkiste gegriffen – die wohl auch eine bürokratische Hilfe sein sollte. Denn die Insolvenzantragspflicht war ausgesetzt worden. Bis zum 30. September müssen sich Unternehmen, die nicht zahlen können, anders als sonst bei Gericht nicht melden. Zudem können auch die Gläubiger sich nicht melden und einen Insolvenzantrag für die betreffenden Schuldner stellen, sofern die Corona-Krise als Ursache für die Wirtschaftkrise gilt.

Diese Maßnahmen sind selbstverständlich eine Hilfe und insofern auch akzeptabel, weil sie unbürokratisch und schnell für das Überleben der betreffenden Unternehmen gesorgt haben. Auf der anderen Seite allerdings gilt auch, dass die Statistik damit schlicht falsch ist. Wenn gerade die zahlungsunfähigen Unternehmen sich nicht melden müssen, dann liegt auf der Hand, dass die große Welle noch kommt. So stehen derzeit offenbar gut 12 Milliarden Euro Forderungen im Feuer. Schlimmer jedoch dürfte der Umstand sein, dass die Firmen in vielen Fällen nicht nur bezogen auf Schulden zahlungsunfähig sind, sondern auch für die laufenden Prozesse keine liquiden Mittel haben. Der Preis, den die Corona-Krise dank der Merkel-Anordnungen mit sich bringt, ist schwindelerregend hoch. Hier lesen Sie den ganzen Hintergrund. 

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