in Wirtschaft

Die USA kennen die Immobilienprobleme, die wir in Deutschland haben, gleichfalls. Die Immobilien sind entweder teuer oder weit draußen auf dem Land. Die Mittelschicht wohnt teils in Zeltstädten oder in Wohnwagen, weil sie kein Geld hat. Die USA haben jetzt eine besondere neue Wohnform entwickelt, die uns zeigt, wie es künftig wohl aussieht: „PodShare“.

Der neue Trend: „Co-Living“ wird abgelöst

Der neue Trend in den USA ist eine Alternative zu den etwas teureren Formen der Immobilienteilung. Es gab Start-Up-Unternehmen, die das „Co-Living“ entwickelt haben. Eine Art von Wohngemeinschaften, bei der das vermittelnde oder betreibende Unternehmen Geld verdient. Das allerdings kann noch immer recht teuer sein.

Die Alternative unter der netten Bezeichnung des „PodShare“ wird als „Wohnen in der Holzklasse“ bezeichnet. Es gäbe keine Einzelzimmer, sondern wie vormals in Japan Schlafkojen und Schlafkabinen. Bilder, die aus Tokio schon in den vergangenen Jahren bekannt geworden waren. Die Schlafkojen dort waren vor allem für gestresste Großstadt-Arbeitnehmer gedacht.

Die „PodShares“ in den USA scheinen ein Modell zu sein, dass ähnlich, aber dennoch in einem wichtigen Detail anders funktioniert: Die Kojen sind noch nicht einmal abschließbar. Wie Jugendherbergen, die teuer sind. „Die Zukunft ist Zugang, nicht Besitz“, so der Slogan des Unternehmens.

Die Preise sind deftig. In Los Angeles werden 50 Dollar fällig. Täglich. Der Monat kostet 1.000 Dollar. Es wäre überraschend, wenn das Konzept Jugendherberge in Deutschland nicht auch funktionieren würde. Studenten kennen die Suche nach Wohnraum in den Großstädten zur Genüge. Es dürfte eine Frage der Zeit sein, bis die Vorstadt-Jugendherbergen bei uns durch innerstädtische Schlafsäle des bezeichneten Formats abgelöst werden.

Die SPD ist derweil noch der Ansicht, über „Enteignung“ die fehlenden Immobilien sicherstellen zu können – welch ein grotesker Irrtum. Die Enteignung läuft allerdings ohnehin – hier sehen Sie mehr dazu….

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Die Umerziehung der Systemsklaven macht gewaltige Fortschritte! Nach der Mobilität entzieht man den Leuten auch den Wohnraum. Bei Wohlverhalten wird allenfalls „Zugang“ zu unverzichtbaren Einrichtungen gewährt. Dies erhöht den Profit der Anbieter und beruhigt das Gewissen der betroffenen Gutmenschen, deren ökologischer Fußabdruck auf diese Weise schließlich gemindert wird. Wahrlich eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten.

    • Wie weit wollen wir noch sinken? Bald wohnen in der Holzklasse , Enteignung und was sonst noch alles kommt. Wie lange halten wir noch still ? Wenn die Politiker gewisse Sachen erst mal durchbekommen gibt es kein halten mehr aber der gute Deutsche hält den Mund und macht was man ihm sagt. Unfassbar !!!

  2. Hauptsache die Politiker wohnen prunkmässig. Der Normalbürger hat zu arbeiten und den Mund halten und wenn er nicht mehr arbeiten kann dann am besten gleich zum Friedhof.

  3. Wenn ich die beiden Begriffe bei der Google-Bildersuche eingebe, sehe ich jeweils überwiegend junge (hippe?) Leute. Für meine Generation bleibt dann u. U. nur das Zelt im Wald, so wie es oben im Titelfoto gezeigt wird :\

    Gott bewahre uns alle vor solch einem unfreiwilligen Abstieg. Ich sehe es jetzt schon kommen, dass meine Frau und ich uns die Miete unserer aktuellen Wohnung im Rentenbezug kaum noch leisten können.
    Aber als erstes soll man wohl erst einmal aufs Auto verzichten. Wozu braucht man so etwas als Rentner auch :-(

    • Ergänzung:

      Einziger Lichtblick: Auswandern und im Ausland mietfrei wohnen, Kapitalnatürlich vorausgesett.
      Im Portugal (ich staunte kürzlich nichtt schlecht) bekommt man derzeit eine schlichte aber doch recht moderne ETW in Meeresnähe für ca 1.000 € pro QM.
      In Ungarn bekommt man kleine freistetende Häuschen fast hinterhergeschmissen, selbst in der unmittelbaren Nähe zum Balatons.