in Gesellschaft

Befristete Arbeitsverträge sind der statistische Rettungsanker für die GroKo. Neue Zahlen zeigen, dass immer mehr Arbeitsverhältnisse in diese Form der reinen Armutsverschleierung übergehen. Befristungen mögen für die Wirtschaft sinnvoll sein – allerdings wären sie bei den offiziellen Statistiken zum Arbeitsmarkt hinreichend auszuweisen, um nicht wie üblich die Zahlen in besserem Licht erscheinen zu lassen.

Neue Arbeitsverträge: 40 % sind befristet

Alte Arbeitsverträge lassen sich rückwirkend in der Regel nicht befristen. Somit lohnt es sich, den Blick auf die jeweils neuen Arbeitsverträge zu werfen. Das „Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat genau dies gemacht und eine bemerkenswerte Zahl ermittelt: 40% aller neuen Arbeitsverträge sind demnach lediglich befristet.

Noch im Jahr 2018 war der Anteil der befristeten Arbeitsverträge bei den Arbeitnehmern mit einem Lebensalter ab 25 Jahren relativ gering: 8 %. Von diesen befristeten Arbeitsverträgen allerdings liefen 55,5 % mit einer Befristung von unter einem Jahr.

Das sind in der Gesamtberücksichtigung alarmierende Zahlen: Inzwischen werden mehr und mehr neuer Arbeitsverträge befristet abgeschlossen, sodass der Anteil an allen Arbeitsverträgen weiter wachsen wird. Schon in kürzerer Zeit dürften über 10 % aller Arbeitsverträge befristet sein, auf Basis der hier dargestellten 55,5 % Anteil der Verträge mit weniger als einem Jahr Laufzeit möglicherweise sogar recht bald 15 %. Es wird also zu einem statistischen Normalfall – der noch in der Minderheit ist -, befristete Arbeitsverträge zu vergeben. Dies deckt sich mit dem Eindruck mancher Sozialpolitiker, die davon ausgehen, dass die Armutsbewegung in Deutschland sich beschleunigen würde. Oder vielmehr: Die 2-Klassen-Gesellschaft.

Schon bald werden die konjunkturellen Rahmenbedingungen deutlich schlechter. Spätestens dann dürfte auch der Anteil an prekären Arbeitsverhältnissen noch einmal steigen. Insofern müssten diese Zahlen auch in der Öffentlichkeit diskutiert werden. Zumindest wird haben davon in „Tagesschau“ und Co. noch nichts gefunden.

Das passt allerdings in das Bild, das diese Republik abgibt – wie Sie hier sehen.

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Der deutsche Michel muss lernen mit dem Arsch zu Haus zu bleiben, sollte er jetzt demnächst sowieso den Job verlieren..
    Zwingt ihn doch niemand sich ,, befristet,, oder auf ,,Leiharbeitbasis,, zu prostituieren, je mehr Deutsche das checken und aufhören in die Sozialsysteme Geld zu spülen um so schneller ist’s vorbei mit Willkommenskultur und Sozialismus… Die Sozialsysteme müssen völlig zusammenbrechen BEVOR ,,SIE,, ihre Ziele erreicht haben… Denn danach lassen ,,SIE,, sie zusammenbrechen und treiben den aller letzten Sargnagel in unsere Deutsche- Existenz..

    • ganz genauso sehe ich das auch lasst sie befristen was sie wollen,schluss aus im Bett bleiben,nicht mehr tanken,kein Alkohol,keine Kippen vorbei diese Verbrecher werden jammern wenn die Diäten nicht mehr kommen und unsere Goldstücke werden ganz schnell das Weite suchen wenn man plötzlich merkt das man plötzlich arbeiten muss um zu leben.Alle räder stehen still wenn unser starker Arm es will

  2. Ich plädiere dafür im Winter einmal alle Kraftwerk herunter zu fahren. Dann sehen unsere Mächtigen wer die Wahre Macht hat, nämlich das arbeitende Proletariat!

    • Sry Bro aber das Proletariat hier zu Lande ist Rand voll mit Schei** …
      Aber ich wäre auch dafür im Winter einmal für sechs Wochen den Strom abzustellen aber nur weil ich möchte das alles was asozial, unvorbereitet dumm, faul, alt und ohne Familie und Freunde lebt verendet und alles was Landfremd ist weiter zieht und dann , dann könnte man mit den verbleibenden 15-20mio etwas neues Starten

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