in Wirtschaft

Jüngst haben wir an anderer Stelle über das Geschäftshaus der „Deutschen Bank“ berichtet. Der Bank geht es nicht gut, sie möchte nach Insider-Berichten eventuell sogar das Investment-Geschäft beenden. Dies könnte Deutschland „treffen“. Deshalb ist der folgende Bericht aus unserer Sicht überaus wichtig für uns alle:

„Die Deutsche Bank ist in einem maroden Zustand. Die Bank hat kaum noch Vertrauen an den Aktienmärkten und zeigt derzeit nicht auf, wie sie in Zukunft überleben will oder soll. An anderer Stelle berichteten wir, dass das Geschäftshaus gut 45 Billionen Derivatevolumen aufgetürmt hat. Ein unvorstellbares Risiko, meinen Kritiker. Wem aber gehört die „Deutsche Bank“ überhaupt? Welche Interessen stecken in diesem Spiel?

Deutsche Bank: US-Finanzindustrie ist dabei

Schon jetzt ist die Deutsche Bank keine „Deutsche“ Bank im Wortsinn mehr. Etwa die Hälfte aller Anteile gehören ausländischen Organisationen. Die „Deutsche Bank“ galt früher als „der Financier“ in der deutschen Wirtschaft und saß in den bedeutenden Aufsichtsräten der Republik. Sie galt seit Adenauer als „das“ – oder zumindest „ein“ – Rückgrat der Wirtschaft.

Das hat sich geändert. Der gesamte Finanzmarkt stellt sich heute anders dar. US-Finanzriesen kapern die Republik, unter anderem jedenfalls. Der frühere Deutsche Bank-Chef Achleitner kam von Goldman Sachs, dem großen US-Geldhaus. Der Staatssekretär Kukies im Finanzministerium kommt von „Goldman Sachs“. Die Europäische Zentralbank EZB wird mit Mario Draghi von einem ehemaligen „Goldman Sachs“-Banker geführt.

BlackRock wird in Deutschland wiederum von Aufsichtsratschef Friedrich Merz begleitet, dem Fast-Vorsitzenden der CDU. BlackRock ist der bedeutendste Vermögensverwalter der Welt. Der Finanzplatz hat sich also massiv verändert.

Zudem sind zahlreiche Groß-Investoren von der Wallstreet und aus dem Königshaus Katar investiert. Der Hedgefonds Hudson Executiv (Douglas Braunstein). Die „Paramount Services“ – dahinter verbirgt sich der Katar. Und die „Supreme Universal Holdings“, ebenfalls Katar. Und die Chinesen….

Bislang jedenfalls. China war mit der „HNA“ investiert. Einer Holding („Hanan Jiaoguan“). Der Anteil an der Deutschen Bank lag bei 10 %. Die Europäische Zentralbank sorgte dafür, dass der Anteil reduziert wurde. Er beläuft sich auf nur noch 1,01 % – über die „C-Quadrat“ in London. Zudem hält „Stephen A. Feinberg“ noch 3,001 % – von der Gesellschaft „Cerberus“, einem aggressiven Hedgefonds. BlackRock hält 4,88 %.

Das heißt: Die US-Finanzindustrie hat innerhalb und außerhalb der Bank auf dem Finanzplatz Deutschland das Heft des Handelns in die Hand genommen.“

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick


Anzeige

Dein Kommentar

Kommentar

Webmentions

  • Die „marode“ Deutsche Bank – was passiert mit dem Finanzplatz Deutschlands….. – Bizzcheck.de

    […] Jüngst haben wir an anderer Stelle über das Geschäftshaus der „Deutschen Bank“ berichtet. Der Bank geht es nicht gut, sie … (Orginal – Story lesen…) […]