in Wirtschaft

Die EU und Großbritannien als eines der früheren Länder der EU (die Konsequenz aus dem Brexit ist zwar noch nicht ausverhandelt, aber auch das wird die EU bewährt verschlafen) stehen vor einschneidenden wirtschaftlichen Zusammenbrüchen. Nun hat die Bank of England gesagt, wohin die Reise nach den vollkommen unabgestimmten Lockdown-Maßnahmen geht. Ganz Europa hat sich abgesperrt – und versucht nun, den noch nicht einmal mehr stotternden Motor wieder in Gang zu setzen. Die Konsequenz ist entsetzlich.

Schwerste Rezession seit 300 Jahren

Geht es also nach der britischen Zentralbank, erleben wir die schlimmste Rezession seit 300 (in Großbritannien). Das ist ein Wort. Denn immerhin liegen in dieser Zeit gleich mehrere bürgerliche Revolutionen in Europa, der erste Weltkrieg, der zweite Weltkrieg, mehrere Irak-Kriege und am Ende auch die Finanzkrise.

Die Wirtschaft sei im ersten Quartal 2020 um gleich 3 % geschrumpft, im zweiten Quartal würde die Bank einen Rückgang um 25 % erwarten. Dies wären dann insgesamt annähernd 30 % Minus im Vergleich zum Rückgang im zweiten Halbjahr 2019. Die „Financial Times“ hat nachgerechnet: Das wäre nicht nur die schnellste, sondern auch die stärkste Rezession seit 1709.

Beobachter fühlen sich an Karl Marx erinnert. Der hatte – noch weit nach 1709, etwa 150 Jahre später – dem Kapitalismus irgendwann ein Ende prophezeit: „With a wimper or with a bang“. Am Ende wird es – wenn die Zahlen hier nicht täuschen – wohl eher ein Zusammenbruch.

Eine derartige Rezession hat in ganz Europa noch nie jemand gesehen, geschweige denn bekämpft. Ob die Juristin Christine Lagarde an der Spitze der EZB oder die frühere Verteidigungsministerin Deutschlands, Ursula von der Leyen, die ausgesuchten Spitzenkräfte sind, die dies fachlich bewältigen können? Es darf bezweifelt werden. Die verfolgen im Zweifel ganz andere Interessen, wie Sie hier lesen. 

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Deshalb Vorsicht mit Krediten! Man denke an den Teppichverkäufer Hans Eichel. Der hatte den Rentnern zu Telekomaktien geraten. Der Obdachlose kann schon morgen die Oberschicht sein.

    Ich glaube, daß die Deflation nur verdeckt war von der Druckerpresse. Die Erwartungen haben sich nicht erfüllt. Jetzt geht das Kunstgebäude zu Bruch. Und der Schuldenberg wächst exponentiell.
    Außerdem lenkt die Politik seit Jahren die Wirtschaft. Man denke an die „Energiewende“. In jedem Windrad werden 800 kg Seltene Erden verbaut.
    Sollte China die Tore schließen, dann können wir auch noch zugucken, wie sie die Flügel hängen lassen.
    Die Autoindustrie wird seit Jahren attackiert, und außer Ministern für eine „Mobilitätswende“ ist da nicht viel.

  2. Das ist doch auch ihr Ziel,sie sollen doch jetzt nicht so tun als seien sie erschrocken und entsetzt,wenn nicht alle die hier sagen, ihr solltet jetzt…..,meldet euch bei der Verfassungsgebende-Versammlung.com,
    das ist das einzige was rechtlich befugt (Völkerrecht) ist und über dem Bundesverfassungsgericht steht,anstatt die Amts-Anmaßenden Schein-Politiker – Bundesverfassungsgerichtsurteil 1956 /die Wahlen sind ungültig und bis heute hat sich nichts geändert.

  3. now they know how many holes it takes to fill the Albert hall

    Tja, wenn man bei großen Problemen glaubt, viel Geld hilft viel, muss man riesige Probleme eben mit gigantischen Geldmengen ersticken.

    Wir sollten Christine Lagarde und der gesamten EU viel Glück bei dem Versuch wünschen mit künstlichem Geld echte Probleme bekämpfen zu wollen!

Webmentions

  • Der Jahrhundertschaden – schwarz auf weiß! – Die Welt 31. Mai 2020

    […] Die EU und Großbritannien als eines der früheren Länder der EU (die Konsequenz aus dem Brexit ist zwar noch nicht ausverhandelt, aber auch das wird die EU bewährt verschlafen) stehen vor einschneidenden wirtschaftlichen Zusammenbrüchen. Nun hat die Bank of England gesagt, wohin die Reise nach den vollkommen unabgestimmten Lockdown-Maßnahmen geht. Ganz Europa hat sich abgesperrt […] Source link […]