in Wirtschaft

Deutschland steht schon jetzt – vor dem nächsten Maßnahmenkatalog zur Bekämpfung der Corona-Pandemie – vor einem gigantischen Schuldenloch. Die Staatskasse ist leer, hören wir allenthalben. Die konkreten Zahlen dazu werden jedoch vergleichsweise selten benannt.

2,1 Billionen Euro Schulden

Sehen wir uns die Werte an. Die sogenannte Schuldenuhr Deutschlands hat einen Stand von 2,1 Billionen Euro erreicht. Dies sind immerhin 2.000 Milliarden Euro oder auch 2.000.000 Millionen Euro. Wir haben etwa 80 Millionen Einwohner. Auf jeden Einwohner kommen also rechnerisch nach dieser Schuldenuhr 25.000 Euro Staatsschulden.

Wenn die Haushalte im Durchschnitt 2,3 Personen umfassen, dann sind dies pro Haushalt 57.500 Euro Staatsschulden. Wollte der Staat diese Schulden abtragen, müsste jeder Haushalt, sofern er vom Staat dazu genötigt würde, 57.500 Euro netto (die Steuern und Sozialabgaben des Bruttogehaltes werden für die laufenden Kosten benötigt) zahlen. Bei einer durchschnittlichen Abgabenquote von ungefähr 40 % also müssten Sie mit Ihrem Haushalt 100.000 Euro brutto verdienen, um Ihren Anteil zu zahlen.

Die Schulden nun steigen allerdings. Olaf Scholz will für dieses Jahr 217,8 Milliarden Euro Kredit aufnehmen und aufgenommen haben. Für 2021 sind die nächsten Kredite bereits geplant: 96,2 Milliarden Euro.

Die EU möchte gleichfalls noch Geld haben. Der „Wiederaufbaufonds“ kostet insgesamt 750 Milliarden Euro. Jedenfalls zum EU-Parlamentshaushalt muss Deutschland mehr als 20 % beitragen – als vermögendstes Land. Dies wird beim Wiederaufbaufonds ähnlich gehandhabt werden.

Zwischen 2021 und 2027 soll der Beitrag zur EU noch einmal um 42 % steigen, so schätzt es die Bundesregierung selbst ein. Dies werden dann 13 Milliarden Euro Plus sein – also 44 Milliarden Euro jährlich. Zusammengerechnet wird dies ein Betrag von 91 Milliarden Euro, der zusätzlich an den EU-Haushalt fließt – also 1.000 Euro pro Haushalt in Deutschland.

Dies alles ist u.a. der Preis der Corona-Politik der Merkel-Regierung. Halten Sie es für sinnvoll, Debatten mit dem Hinweis auf „Leugner“ und so fort zu verweigern? Wir nicht. Lesen Sie hier mehr. 

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Kommentar

  1. Das aktuelle Beispiel des Unternehmens Unilever zeigt, dass zahlreiche Firmen, entgegen der Prophezeiungen aus Brüssel, ihren Sitz nach Großbritannien verlegen wollen. Obwohl die EU vor einem
    Totalzusammenbruch des Landes nach dem Brexit gewarnt hatte. Ähnlich sieht es bei dem holländisch-britischen Ölkonzern Shell aus, welcher aktuell eine komplette Verlagerung seines Standortes nach London erwägt. Zwar sei das derzeit nur eine „Option“ – nichts sei dauerhaft, doch man wolle sich das „Standortklima“ anschauen.

Webmentions

  • Das Schuldenloch: Der Überblick! – Die Welt 24. September 2020

    […] Deutschland steht schon jetzt – vor dem nächsten Maßnahmenkatalog zur Bekämpfung der Corona-Pandemie – vor einem gigantischen Schuldenloch. Die Staatskasse ist leer, hören wir allenthalben. Die konkreten Zahlen dazu werden jedoch vergleichsweise selten benannt. 2,1 Billionen Euro Schulden Sehen wir uns die Werte an. Die sogenannte Schuldenuhr Deutschlands hat einen Stand von 2,1 Billionen Euro […] Source link […]