in Wirtschaft

Frühere Selbstständige in der Corona-Krise dürften nach Meinung von Beobachtern die großen Verlierer sein. Die Berichterstattung ist in den vergangenen Wochen etwas weniger umfassend gewesen. Nun allerdings sieht es so aus, als würde zunächst die Insolvenzregelung bis Ende Dezember verlängert werden. Dann allerdings dürften die Probleme nach und nach sichtbar werden, so die Auffassung der Beobachter.

Ein Bericht dazu:

„Ehemalige Selbstständige, denen es vor der Corona-Krise gut ging, sind immer häufiger von Arbeitslosigkeit betroffen. Sie sind sogar überdurchschnittlich von Arbeitslosigkeit betroffen, verglichen im Verhältnis zu Angestellten. Eine Million Selbstständige müssen nun mit Hartz IV über die Runden kommen, so die Auswertung der Bundesarbeitsagentur für Arbeit. Tatsächlich dürfte die Zahl weitaus höher sein, da man nicht von „ehrlichen“ Zahlen bei der Bundesagentur für Arbeit ausgehen kann. Viele Selbstständige sind in der Krise sogar völlig alleine gelassen worden. Viele der rund 2,2 Millionen Solo-Selbstständigen klagen, dass ihnen die Hilfsgelder verwehrt werden.

Anstatt den Selbstständigen Hilfsgelder zu geben, um die Krise zu überstehen, „bietet“ die Merkel-Regierung den Solo-Selbstständigen Hartz-IV an. Betroffene sollen mit einem „vereinfachten Zugang zur Grundsicherung so schnell wie möglich und mit minimalem bürokratischen Aufwand“ finanziell unterstützt werden. Aber auch das sieht in der Realität anders aus: Betroffene berichten von komplizierten und langwierigen Anträgen, Bergen von Papier und aufwendigen Prüfungen sowie oftmals negativen Bescheiden.

Ein Betroffener hatte in der Sendung „ZDFzoom“ von seinen Erlebnissen berichtet. Er arbeitete als Selbstständiger für ein Meinungsforschungsinstitut, doch durch die Krise sind ihm die Aufträge weggebrochen. Er hoffte, mit Hartz-IV die Krisenmonate überbrücken zu können. Doch sein Antrag wurde abgelehnt. Es hieß, er habe „zu viel verwertbares Vermögen“. Der Betroffene ist verständlicherweise wütend und empört, weil seine Ersparnisse seine Altersvorsorge seien. So sieht die Hilfe in Merkel-Deutschland aus.“

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Dein Kommentar

Kommentar

    • Die trinkt jeden morgen ein Glass Rote Brühe und träumt dabei vom Erfolg der DDR-2 und von einem kommunistischen Europa.

      Wer jetzt noch glaubt dass es irgendwann besser wird der muss total verrückt sein.

      Ja wir schaffen das, aber was schaffen wir denn? Vielleicht dass wir alles
      kaputt kriegen und keiner mehr was hat weil alles dann in kommunistischer Hand ist? Das gab es in der DDR schon mal.

      Man darf nicht vergessen dass sie im Kommuismus aufgewachsen ist und nichts anderes kennt.

      • Auch ihre Zeit läuft bald ab ..
        Wir müssen sie noch ein Jahr ertragen – dann gibt es endlich einen neuen Bundeskanzler/ Bundeskanzlerin.
        Ob es besser wird hier im Lande bleibt abzuwarten.