in Wirtschaft

Die Corona-Krise hat offenbart, was viele Politiker bislang als konservativ, engstirnig, rückschrittlich oder „rechts“ bezeichnet haben. In einer globalistischen Welt, in der viele Firmen aufgrund der zerstörerischen Politik ihrer Regierenden immer mehr dazu getrieben wurden, im billigeren Ausland zu produzieren und ihre Produkte um die halbe Welt zu schippern, ist man zu allem Übel auch noch abhängig von einer funktionierenden Lieferkette. Durch den Lockdown, der beinahe in allen Ländern „wegen der Pandemie“ verhängt worden ist, kamen sowohl die Produktion und die Lieferketten vielerorts beinahe vollkommen zum Erliegen.

Die Corona-Krise hat offenbart, wie verletzlich und abhängig wir von anderen Ländern in dieser globalistischen Welt geworden sind. Der Pharmakonzern Novartis hat offenbar aus der Krise gelernt. Das Unternehmen hat beschlossen, nicht mehr von der Produktion in China abhängig zu sein, denn viele Medizin-Produkte und Medikamente wurden bislang in China hergestellt. Das Schweizerische Unternehmen hat in der Krise zu spüren bekommen, wie abhängig es von Medikamenten wie Antibiotika und Schmerzmittel von Asien war, vor allem günstige Generika betreffend. Lieferketten waren teilweise unterbrochen, weil die Wirkstoffproduzenten in China und Indien wegen des Shutdowns nicht liefern konnten.

Produktion nicht in Asien…

Die Folge war – und dies dürfte nicht nur in der Schweiz so gewesen sein – dass in einigen Spitälern wichtige Medikamente knapp geworden sind. Dementsprechend haben Schweizer Politiker nun gefordert, dass die Wirkstoff-Produktion von Asien nach Europa zurückgeholt wird. Novartis hat dementsprechend reagiert und investiert nun 150 Millionen Euro in die Produktion von Penizillin, sofern sich Österreich mit 50 Millionen Euro beteiligt. Unter diesen Bedingungen lässt der Konzern seine letzte Penizillin-Fabrik in den nächsten zehn Jahren stehen und verlagert sie nicht nach Asien.

Der Geschäftsführer des Verbandes Intergenerika, Axel Müller, sagte in einem Interview mit dem „SRF“, dass „man in ganz Europa erkannt habe, in eine Kostenfalle gelaufen zu sein. Weil Medikamente, deren Patentschutz abgelaufen ist, günstig sind, sei die Produktion der Wirkstoffe vermehrt nach Asien verlagert worden. Dort koste die Herstellung weniger“, so Müller. Doch in vielen Ländern werde nach den Erfahrungen in der Corona-Krise diskutiert, ob und wie diese Entwicklung rückgängig gemacht werden könne.

Novartis geht damit einen Weg, den der amerikanische Präsident Donald Trump für sein ganzes Land seit bereits drei Jahren eingeschlagen hat und wofür er – vor allem aus Deutschland – bislang vehement kritisiert worden ist. Trump hat mit seiner Politik dafür gesorgt, dass amerikanische Unternehmen, die unter Clinton, Bush und Obama ihre Produktion nach China oder in andere Billig-Länder ausgelagert haben, nun wieder in die USA zurückgekehrt sind und dort produzieren.

Damit hat Trump nicht nur Millionen Arbeitsplätze geschaffen, sondern dafür gesorgt, dass sich die Wirtschaft massiv im Aufwind befindet. Selbst in der Corona-Krise konnte es der Präsident schaffen, dass seit April 2020 wieder rund 9 Millionen Arbeitsplätze geschaffen werden konnten, nachdem der Arbeitsmarkt im März aufgrund des Lockdowns eingebrochen war.

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Kommentar

  1. „…was viele Politiker bislang als konservativ, engstirnig, rückschrittlich oder „rechts“ bezeichnet haben.“- ist die Vernunft. Was „Politiker“ mit ihrem „Globalismus“ wollen ist die Schaffung eines Weltstaates (im Sinne einer NWO), welche wiederum die besten Bedingungen für eine optimale Auspressung und Versklavung des Menschen ist. Was für die Finanz-Eliten das Paradies ist, ist für die Masse (und die Mitwelt) die Hölle. Daher vertreten die Politiker, indem sie dem Globalismus frönen, nur die Finanz-Eliten.

  2. „Globalismus“ ist eines der vielen neuen Verdummungswörter.

    In Wirklichkeit geht es nicht um Weltoffenheit und ungehindertes freies Reisen der Menschen durch die Welt.

    „Globalismus“ beinhaltet allein den von keiner Grenze und keinem Staat und keiner Politik gehinderten oder gar regulierten Kapitalfluss kreuz und quer über den Globus.

    Auch kriminelle Geschäftsleute, Politiker und Raubmörder (NATO) reisen aufgrund des „Globalismus“ frei umher.

    Andere Menschen dürfen derweil gegängelt (s. Corona-Reisebeschränkungen), in ein Land eingesperrt (s. Palästina, Nordkorea u.a) oder auch mit Maßnahmen aufgrund von frei erfundenen Märchengeschichten (s. Corona-Terror) manipuliert und unter Druck gehalten werden.

    • Schauen Sie sich die Arte-Doku „Have Fun in Pjöngjang“ heute abend an. Dann werden sie in Nordkorea einen Asylantrag stellen.

  3. Globalisierung ist weltweiter Kapitalfaschismus! Der Mensch und der Planet Erde mit all seinen Lebewesen wird erbarmungslos ausgebeutet, damit Kriminelle Gewinne damit machen können. Die eigentlich schöne Erde wird vom Mensch selbst zur Hölle gemacht. Damit muss endlich Schluss sein, sonst wird es keine Zukunft für unsere „blaue Murmel“ geben.

  4. Novartis ist in den USA gerade zu 700 Mio. Dollar Strafe verurteilt worden wegen Schmiergeldzahlungen.

    Die ganze Pharma-Welt kauft in China und Indien ihre Generika. Die billigen Produktionsstätten haben den Preis höllischer Umweltverschmutzung. Weil, da gibt es keine Umweltauflagen. Die verseuchten Abwässer werden einfach in den nächsten Fluß, den nächsten See oder vor die Tür gespült.
    Aus China und Indien werden die ansteckenden und oft tödlichen Keime via Lieferketten und Reisende in die ganze Welt verbreitet.
    Der Patriotismus von Novartis hat einen Preis: 10 Jahre für 50 Mio. Euro.
    Manche ändern sich nie.

    Traut man dem Spiegel, dann sollten in den USA rund 40 Mio. Bürger in den nächsten Wochen und Monaten die Wohnung verlieren.