in Wirtschaft

China steht möglicherweise vor erheblichen wirtschaftlichen Problemen. Der Internationale Währungsfonds hat davor gewarnt, dass es zu einem Rückschlag durch den „Handelskrieg“ mit den USA kommen könne. Trump möchte die Zölle anheben und spricht von wenigstens 300 Milliarden Dollar.

IWF: Unsicherheit gefährdet sogar Reformen

Die Unsicherheit gefährde nach Meinung des IWF sogar die „Fortschritte bei den fiskalischen Reformen“, die das Land bereits eingeleitet hat. Dabei würden die „Risiken nach unten weisen“, heißt es. Sie drückten sogar auf das „Gemüt“, so die Information durch den „IWF-Vizedirektor“, der für Asien zuständig ist.

Der IWF traf sich zur Prüfung den eigenen Angaben nach mit Vertretern aus verschiedensten verantwortlichen Gremien im Land. Grund für die zurückhaltende Bewertung ist der Umstand, dass die Zollstreitigkeiten zu einem Abschlag von 0,1 Prozentpunkten bei der Prognose des IWF führten. Dabei setzt der IWF darauf, dass das Land sich nicht damit behelfen würde, „Geld zu drucken“, sondern „fiskalisch expandiert“, also investiert. Das Land habe seine Hausaufgaben aber gemacht, so der IWF. Allerdings würde die „private Haushaltsverschuldung“ mittlerweile über 50 % des nominellen Bruttosozialprodukts erreicht haben. Innerhalb von zehn Jahren ist die private Haushaltsverschuldung damit um gut 30 Prozentpunkte gestiegen, so die Einschätzung.

Allerdings ist dieser Umstand offenbar gefährlicher als gedacht. Denn die Nachfrage kann vor diesem Hintergrund deutlich schwächer werden. Deutlich riskanter ist die Situation offenbar bei den sogenannten „staatlich subventionierten Staatsunternehmen“ (SOE). Deren Verbindlichkeiten sind in einem Jahr um 15 % gestiegen.

China hat einen inzwischen immensen Einfluss auf die Weltwirtschaft. Ein Zusammenbruch der chinesischen Wirtschaft würde fast weltweit herausragende Wirtschaftstätigkeiten unterbinden. Selbst in Deutschland investiert China mittlerweile viel Geld, etwa, um die „Neue Seidenstraße“ zu vollenden. Konkret geht es um Investitionen etwa in den Duisburger Hafen als Umschlagplatz und Verbindung in den Westen und in den Süden. Insofern sollte die Wirtschaft China im Auge haben.

Die geostrategischen Folgen sind enormen – lesen Sie selbst!

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. IWF?
    Warum China, wenn man nach der EU Wahl die
    CO2 Steuer einführen kann?
    Ich bin dafür das die Klimaschutzsteuer nach der
    sanktionsfreien
    Wahlbeteiligung aufgeteilt wird.

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  • China vor dem Kollaps? IWF meldet geringeres Wachstum - Leserbriefe 9. Juni 2019

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