in Wirtschaft

Am Freitag notierte die Facebook-Aktie nach massiven Verkäufen nur noch bei 22,28 Dollar. Im Mai 2012, beim Börsengang des Unternehmens, hatte sie 38 Dollar gekostet. So lösten sich 30 Milliarden Dollar an Börsenwert in Luft auf.

Im zweiten Quartal machte das Unternehmen 128 Millionen Dollar Verlust. Auch das Partnerunternehmen Zynga, der Spieleanbieter des Sozialen Netzwerks, musste negative Zahlen bekannt geben. Mark Zuckerberg, Gründer und Vorstandsvorsitzender, der selbst 28 Prozent der Aktien hält, sagte in einer Telefonkonferenz mit Analysten: „Es gibt viele Herausforderungen, aber wir gehen sie an“. Enorme Kosten fressen die Gewinne auf. Die Investitionen haben sich verdreifacht, sie manifestieren sich in neuen Produkte, Technik und Marketing. Innerhalb von einem Jahr stieg die Zahl der Mitarbeiter von 2.700 auf annähernd 4.000. Fällige Steuern und die Entlohnung der Belegschaft mit Aktien taten ihr übriges, waren so mitverantwortlich für die schlechten Zahlen. Im Vorjahreszeitraum waren noch 240 Millionen Dollar verdient worden. Zuckerberg gab keine Prognose ab, weder zur Entwicklung des Unternehmens noch zu erwarteten Zahlen im Quartal, dies verunsicherte die Anleger weiter.

Hohe Investitionen werden auch getätigt um das Netzwerk im Bereich des mobilen Internets zu etablieren. Immer mehr Nutzer tummeln sich dort. Hier stellen Analysten die Frage, wie damit Geld verdient werden soll, bei der kleinen Darstellung ist kaum Werbung möglich. Die User dagegen sind weiter bei Facebook unterwegs, Ende Juni hatte Facebook 955 Millionen monatliche Nutzer nach 901 Millionen Ende März. Zuckerberg ist zuversichtlich, er sprach von neuen Werbemöglichkeiten. Managerin Sheryl Sandberg kommentiert: „Wir sind gut aufgestellt beim Buhlen um Werbegelder“. Dafür spricht auch der gegenüber dem letzten Jahr um 32 Prozent gestiegene Umsatz. (de.wikinews.org)

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