in Wirtschaft

Das Online-Nachrichtenmagazin „Bloomberg“ schreibt in einem Artikel, dass die Wirtschaft von Präsident Trump „wirklich besser“ als die von Ex-Präsident Obama sei. Die „unkonventionelle Politik“ des Präsidenten habe „beispiellose Ergebnisse“ geliefert.

Joe Biden hatte behauptet, dass Präsident Trump die starke Wirtschaft nicht aufgebaut, sondern von Obama geerbt hätte. Dieser „Spruch“ ignoriere allerdings die Erfolge, die Trump bis vor der Pandemie gehabt hätte, so Bloomberg. Sollte Biden Präsident werden, so Bloomberg weiter, sollte er Trumps Wirtschaftspolitik fortsetzen und nicht die von Obama (Anm. d. Red. Trump wird Präsident bleiben).

Trump führte ein Programm mit Steuersenkungen, Ausgabenerhöhungen und einem beispiellosen Druck auf die Federal Reserve Bank (die US-Zentralbank) durch, die Zinssätze auf Null zu senken und sie dort zu belassen. Trumps Ziel eines 3%igen Wachstums sei als „wahnhaft“ verspottet worden und seine Politik für „rücksichtslos und unverantwortlich“ erklärt worden.

Trump: NICHT rücksichtslos… 

Dabei sei Trumps Politik alles andere als rücksichtslos und unverantwortlich gewesen, schreibt Bloomberg. Nicht nur die Arbeitslosenquote sei stark zurückgegangen, auch der Prozentsatz der Amerikaner im Alter von 25 bis 54 Jahren, die entweder erwerbstätig sind oder aktiv einen Arbeitsplatz suchen, stieg erstmals seit Ende der 1980er Jahre wieder nachhaltig an. Dieser Wendepunkt veränderte den Charakter des Arbeitsmarktes – ein Verdienst Trumps Politik, so Bloomberg.

Im Jahr 2016 unter Obama betrug das reale Median-Einkommen der US-Haushalte 62.898 Dollar, nur 257 Dollar über dem Niveau von 1999. In den nächsten drei Jahren unter Donald Trump stieg das Durchschnittseinkommen um fast 6.000 Dollar auf 68.703 Dollar. Das sei möglicherweise der Grund, warum trotz der Pandemie 56 % der befragten US-Wähler sagten, dass es ihren Familien heute besser gehe als vor vier Jahren.

Trump führte einen „aggressiven“ Kampf an drei Fronten, so Bloomberg. Er versuchte, durch eine Reihe von Handelskriegen Arbeitsplätze im verarbeitenden Gewerbe und in der Landwirtschaft zu schaffen. Wenn man sich zwischen Trumps Politik und der „zurückhaltenden“ Wirtschaftspolitik seiner Vorgänger entscheiden müsste, sei die Politik Trumps zu bevorzugen. Trump habe bewiesen, dass eine „aggressive Wachstumsstrategie“ das Schicksal der amerikanischen Durchschnittsfamilie verbessert habe. Diese Strategie „müsse fortgesetzt werden“. (AM)

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Kommentar

  1. Als politisch und militärisch schwacher sowie in sich zerstrittener EU-Verbund ist eine Pendelpolitik zwischen den USA und China langfristig tödlich. Und hieran ist Deutschland entscheidend mitschuldig. Wer aus ideologischen Gründen meint, keine Realpolitik betreiben zu dürfen und sich der „Weltrettung“ in einer irrealen Blase verschreibt und hierbei die Realität eigener Sicherheits- und Wirtschaftsinteressen vergisst, geht langfristig unter. Das Scheitern von TTIP und der nutzlose Streit mit D. Trump um das Einhalten von Finanzzusagen in der NATO-Verteidigungspolitik sind hier nur ein äusserliches Zeichen.