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Nun hat der bayrische Ministerpräsident Markus Söder praktisch indirekt bestätigt, dass die Corona-Warn-App ein Millionen-Flop ist. Die Warn-App, so äußerte sich der mögliche Kanzlerkandidat nun gegenüber der Funke-Mediengruppe für deren Dienstagsausgaben, sei „leider bisher ein zahnloser Tiger. Sie hat kaum eine warnende Wirkung“.

Angesichts der rasant steigenden Fallzahlen und der immer weiter um sich greifenden Einschränkungen dürfte diese Aussage wohl wahr sein. Sinn und Zweck der App war es, dass positiv Getestete sofort mit ihren Verbindungen der vorhergehenden Tage in Verbindung gebracht werden könnten. Auf diese Weise sollte die Verbreitung des Virus praktisch ausgetrocknet werden – wenn die Menschen sich dann in Quarantäne begeben könnten. Dies scheint nicht zu gelingen.

Söder: Update

Söder allerdings zieht nicht den Schluss daraus, dass die App keinen Sinn mehr habe. Er fordert ein „digitales Update“, ohne näher darauf einzugehen, wie denn die App damit dann „wirksam“ werden soll, wie er es gleichfalls verlangt. Der Herausgeber der Smartphone-Applikation ist das Robert-Koch-Institut (RKI). Dass hier Millionen in den Sand gesetzt wurden, war bereits im Frühsommer zumindest verdachtsweise geäußert worden. So hieß es:

„Die Corona-App, die in Norwegen und Island bereits nach wenigen Wochen wieder vom Markt genommen worden ist, ist auch in Deutschland kein Erfolg geworden, auch wenn uns der Regierungssprecher die Downloadzahlen als großen Erfolg verkaufen will. Die App scheint nun zu einem der teuersten Flops der Geschichte des Merkel-Systems zu werden.

Die App ist nun seit drei Wochen auf dem Markt und der Werbeaufwand, der dafür betrieben wurde, war enorm. Die Mainstream-Medien haben den Werbefeldzug für die App unter Einsatz all ihrer propagandistischen Fähigkeiten unterstützt. Immerhin sind 15 Millionen Menschen auf die Corona-App hereingefallen und haben sich die Spy-App auf ihr Handy heruntergeladen.

Dennoch dürften die Zahlen angesichts der Kosten von 20 Millionen Euro für die Merkel-Regierung ernüchternd sein, denn nur gut 10 Prozent der Deutschen trauen Spahns Tracing-App. Laut Spahn ist die App erst dann ein Erfolg, wenn mindestens 60 Prozent der Handybesitzer die App nutzen. Davon sind und bleiben wir vermutlich (hoffentlich) meilenweit entfernt. Selbst wenn Spahn nochmals 40 Millionen Euro an Steuergeldern für Propaganda aufwendet, dürfte sie – wie in Norwegen und Island – nicht den erwarteten Erfolg bringen.

Insgesamt hat die App (Herstellungskosten, Werbung) den Steuerzahler mindestens 60 Millionen Euro gekostet – eine Maßnahme, die wohl eher zur Überwachung und zum Ausspionieren der Bevölkerung gedacht war und die aufgrund des vehementen Widerstandes der Bevölkerung und aufgrund der Warnungen von Wissenschaftlern nun zum großen Steuerflop wird. Nicht der erste Flop, den sich die Bundesregierung auf Kosten der Steuerzahler geleistet hat. Wir dokumentieren weitere Fälle…

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Das wird wieder etwas für den Bundesrechnungshof. So unsinnig wie diese Maßnahme war (und Geld verpufft hat), so unsinnig sind die meisten Maßnahmen unserer völlig überkandidelten Politiker. Zum Glück melden sich nun zunehmend die Verfassungsrichter. Ohne die währen wir schon längst eine DDR 2.0 unter Merkel Diktatur.

    • Eine demokratische Regierung sollte Maßnahmen ergreifen um das Wohlergehen des Volkes zu gewährleisten. Was diese „Schrott-App“ bewirken soll erschließt sich mir nicht.
      Einige intelligente Hoteliers und Gastronomen klagen sich ihre Rechte zurück und kassieren diese erbärmlichen Verordnungen um einigermaßen Umsätze zu generieren.
      Was für eine grandiose Regierung – wenigstens sehen wir das in anderen europäischen Ländern es sogar noch desolatere Zustände gibt.