in Wirtschaft

Nach Ansicht von Analysten der internationalen Ratingagentur Fitch könnte die Kreditwürdigkeit deutscher Banken durch die aktuelle Krise bald heruntergestuft werden. Durch die niedrigen Zinssätze und die Corona-Krise werde die Bedrohung von Kreditausfällen immer größer. Die Analysten schlussfolgern: In den guten Jahren sei es nicht gelungen, stabile Geschäftsmodelle aufzubauen. Jetzt, da eine Pleitewelle mit Kreditausfällen drohe, könne sich das rächen.

Auf der sogenannten „Weltkarte für die Stabilität der Banken“ seien vor allem Europa und Deutschland bedroht, heißt es bei „Focus Online“. Die drittgrößte Ratingagentur der Welt sieht den Druck auf deutsche Banken verstärkt, weil die drohenden Kreditausfälle, verursacht durch für den Herbst prognostizierte Pleitewelle, das Kerngeschäft der Banken berühren werden.

Deutsche Banken sind nach Ansicht der Fitch-Analysten „überdurchschnittlich vom Zinsüberschuss im Vergleich zu ausländischen Mitbewerbern abhängig“. Das bedeute, dass der Druck zur Verbesserung der Kosteneffizienz bei den Banken noch weiter erhöht werde, verbunden mit der Erwartung, Personalentlassungen in der Corona-Krise zu vermeiden. Dadurch würden deutsche Banken immer weiter unter Druck geraten, da Stellenkürzungen ebenso verschoben werden müssten, wie dringend benötigte Investitionen.

Durch die langanhaltenden strukturellen Schwierigkeiten in der deutschen Bankenbranche käme es nun auch noch zu akuten Problemen, durch die erwarteten Insolvenzen und damit verbundenen Kreditausfälle, sobald die Insolvenzantragspflicht wieder greife. Die deutschen Banken seien zwar grundsätzlich „solide mit Kapital ausgestattet“, doch die Kapitalquoten seien einer raschen Verschlechterung ausgesetzt.

Die Unternehmensberatung Accenture rechnet damit, dass europäische Banken in diesem Jahr Kredite in Höhe von bis zu 415 Milliarden Euro abschreiben müssen. Die möglichen Verluste seien damit doppelt so hoch, wie in der Finanzkrise 2008, als zahlreiche Staaten ihre Banken retten mussten. Es wird kritisch – lesen Sie hier, wie Sie sich schützen. 

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Kommentar

  1. Die „Corona-Krise“ wird in die Länge gezogen, weil man sich nicht auf eine Linie einigen kann – oder will.
    Die Massenmedien konfrontieren die die Zuschauner mit dieser Schizophrenie. Links wird die Paniktaste gedrückt wegen neuer „Infekte“, rechts öffnet man den nächsten Hotspot, ein Restaurant, einen Kosumtempel, in dem der Maskenträger das Virus verbreiten kann oder sich selber infizieren. Links krepieren die Banken, Milliarden werden in den Sand gesetzt und Armut wird beklagt, rechts finanziert man unsinnige Schönheitsreparaturen im 7stelligen Bereich.
    Wir müssen uns für einen harten Lockdown einsetzen und so den Spuk beenden!
    Die Schizophrenie macht uns sonst alle fertig!

    3 Wochen hart nur mit Lebensmittelversorgung!

  2. Nullzinsen und Preissenkungen waren zwar eine Zeit opportun, um den Corporatismus aufzubauen, aber das steinharte Geld könnte nun in die Bankenwelt durchschlagen?

    Daß die Konzerne sich noch immer für den schizophrenen Lockdown einsetzen, könnte sie am Ende stürzen. Nicht nur das Siechtum ist unglaublich. Die Schizophrenie macht alle verrückt. Und Vorstände sind psychisch sicher nicht so gefestigt wie jemand, der sich mit dem Untergang angefreundet hat.

  3. Nun kommt halt alles zusammen wie, Staatspleiten, Bankpleiten, Kreditausfälle am Fließband in Billionenhöhe, Schulden der Firmen alleine VW mit 193 Milliarden, Banken an Banken, Private Schulden, und alles zusammen schön im Billiardenbereich was nun mit einem unausweichlichem Supergau der in Enteignung, Bargeldlosikeit und Chaos enden wird, das uns noch als Erfolg verkaufr werden wird, gell?