Öffentlicher Appell: Immer mehr Prominente in Merkel-Deutschland fühlen sich eingeengt

Wer gegen die – so bezeichnete – angebliche Einengung der Meinungsfreiheit in Deutschland (zuletzt in der Corona-Debatte) eintritt, gilt in zahlreichen Kommentaren und ganzen Medien als „rechts“, „verschwörungstheoretisch“ etc. Nun gibt es einen neuen Appell, der in aller Öffentlichkeit gegen eben jene Einengung wettert. Nachdem einige – sogenannte – Linke und / oder Liberale gleichfalls unterzeichnen, fühlt sich die „SZ“ berufen, dagegen zu schreiben. „Dass sich trotzdem nun auch Liberale und Linke, denen redlich an der Meinungsfreiheit gelegen ist, für die Belange der Rechten einsetzen, ist für die Initiatoren ein schöner Diskurserfolg“.

„Deren Belange“? Schon diese Deutung ist aus Sicht von Kritikern eingefärbt. Es dürfte auch ausweislich des Grundgesetzes in Deutschland ein Belang aller Menschen sein, Meinungsfreiheit auszuüben. Die „Taz“ schließt sich zumindest in Person einer Autorin allerdings der „SZ“-Meinung offenbar an. Der Appell, so die „Taz“, wäre von „Rechten und Konservativen“ getragen. Der Appell sei „voll Verfolgungswahn“.

„Appell für freie Debattenräume“

Mithin also würde sozusagen ein Appell zu einer Sache verfasst, die gar nicht in Frage stehe. Rhetorisch ein sogenannter „Strohmann“. Die Bewertung wäre interessant. Denn zumindest die Unterzeichner fühlen sich ja offenbar zumindest so eingeengt, dass sie in aller Öffentlichkeit Farbe bekennen.

Es unterzeichnen unter anderen prominente und auch linke Namen: Götz Aly etwa gilt als profunder Historiker. Es wäre überraschend, würde Aly leichtfertig seinen Namen für ein rechtes Pamphlet hergeben.

Norbert Bolz, emeritierte Professor für Medienwissenschaft und beredter Forscher und Vortragsredner unterzeichnet. Die Bürgerrechtlicherin Heidi Bohley. Matthias Bröckers, der lange für die Taz geschrieben hat und sogar „Mitgründer“ ist. Es findet sich der bekannte Wissenschaftskabarettist Vince Ebert, offensichtlich kein „Rechter“. Peter Hahne, vor allem als ZDF-Heute-Moderater bekannt, unterzeichnet. Waldemar Hartmann, Sportreporter aus Bayern. Albrecht Müller, der bekannte Herausgeber der „Nachdenkseiten.de“, würde sich kaum als „Rechter“ bezeichnen. Dieter Nuhr, bekannter Kabarettist und Künstler, wird zwar häufig verunglimpft, darf aber als Freidenker gelten, gleichfalls der grüne Oberbürgermeister Boris Palmer aus Tübingen. Schließlich findet sich auch Günter Wallraff – kaum als „Rechter“ verschrien. Sollten u.a. auch idese Unterzeichnet so „dumm“ sein, um sich vor den „rechten Karren“ spannen zu lassen? https://www.digistore24.com/redir/243453/Powertext/?ds24tr=Redaktion_WGine absurde Geschichte – die wir hier aufgreifen werden.