„Feindliche Übernahme“ – JETZT wird es richtig teuer…

Die „feindliche Übernahme“ von Thilo Sarrazin wird gedruckt. Ein Buch, in dem es um die Islamisierung in Deutschland geht. Sein Verlag, „Random House“, hatte das Buch nicht drucken wollen, wir haben dies hier beschrieben. Nun räumte der Verlag ein, dass er sich dabei nicht korrekt geäußert hat. Thilo Sarrazin möchte Schadenersatz: Über 800.000 Euro.

Das wird happig…

Die Zensur, die viele Kritiker beklagen, findet mittlerweile auch in den Verlagen (immer mehr) statt. Anfang September kommt das Buch nun über den Münchner „Finanzbuch-Verlag“ heraus. Die bisherigen Stimmen zum Buch, die Vorfreude vieler Leser, deuten auf einen sehr großen Erfolg hin. Möglicherweise spricht Thilo Sarrazin einfach vielen Bürgern und Lesern aus der Seele.

Der Verlag, gegen den Sarrazin nun klagte, das Random House, musste zugeben, dass er Sarrazin vorab zu Unrecht beschuldigt hatte. Sarrazin, so begründete das Haus wohl die Absage an den Druck des Buches, wolle ein wissenschaftliches Gutachten verweigern. Dies stimmt nicht, so meinte der Verlag nun selbst. Sarrazin sieht darin eine Rufschädigung und möchte die Summe von über 800.000 Euro durchsetzen.

Der Schaden für das Random House könnte allerdings noch deutlich höher ausfallen. Denn allein der Prozess an sich, die „Zensur“ des Buches und die Berichterstattung darüber haben erfahrungsgemäß häufig Auswirkungen auf den Verkauf des Werkes – positive. Damit entgehen dem Haus erhebliche Einnahmen. Zudem wird mit hoher Sicherheit wiederholt thematisiert, dass das Random House das Buch nicht drucken wollte. Ein Imageschaden bleibt ohnehin.

Gewinner dürften Thilo Sarrazin und all jene sein, die seine Thesen vertreten oder zumindest nicht ablehnen. Und diejenigen, die „Zensur“ in Deutschland ablehnen. Weder in Buchverlagen noch im Internet dürfte belegbare Aussagen nach unserer Auffassung bedroht oder gar beseitigt werden. Dieser Prozess kann ein weiterer Schritt auf dem Weg zu diesem Zustand sein.