Landesbank kündigt Kunden ohne Smartphone und App Kreditkartenverträge

Wer Kunde bei der Landesbank Baden-Württemberg ist und weder ein Smartphone noch eine mobil-App hat, muss ab sofort damit rechnen, dass die Bank die Kreditkartenverträge kündigt. Wer keine App via Smartphone für die Transaktionen nutzen will und den neuen Bedingungen widerspricht, bekommt seinen Vertrag gekündigt.

Die Landesbank Baden-Württemberg ist eine der zehn größten Banken in Deutschland. Die BW-Bank ist eine operative Einheit für Privatkundengeschäfte der Landesbank BW. Ein Kunde bekam ein Schreiben von der BW-Bank in dem er darüber informiert wurde, dass er seine Kreditkarte künftig nur noch mit einer App oder im Internet werde nutzen können. Dem Schreiben waren die neuen Bedingungen für die Nutzung des BW-Bank-Secure-Verfahren beigefügt, die als automatisch angenommen gelten, wenn nicht bis 15. Juli widersprochen wird.

Der betroffene Kunde der BW-Bank wandte sich an den Wirtschaftsjournalisten Norbert Häring und schilderte ihm, wie ihm schließlich der Kreditkartenvertrag gekündigt wurde, weil er kein Smartphone erwerben und die entsprechende Banking-App anwenden wollte.  In dem Schreiben der BW-Bank hieß es: „Damit Sie weiterhin Ihre BW-Bank Kreditkarte für Einkäufe im Internet nutzen können, registrieren Sie sich bitte jetzt für das neue BW-Secure, denn zukünftig werden Online-Kreditkartenzahlungen nur noch mit der neuen BW-Secure-App möglich sein. Wenn Sie bei der Registrierung auch Ihre Mobilfunknummer angeben, können Sie direkt auch weitere digitale Dienste der BW-Bank mit Ihrer Kreditkarte nutzen.“

Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass alle Menschen, die nicht über ein überwachbares Smartphone verfügen und nicht willens sind, sich eine Banking-App zu installieren, die meistens über Ausforschungsfunktionen verfügen, ihren Kreditkartenvertrag schlicht gekündigt bekommen. Der Kunde, der fristgemäß dem Schreiben der BW-Bank widersprach, erhielt von der Bank die Kündigung seines Kreditkartenvertrags.

Erstaunlich an dem Vorgang ist, dass die Zahlungsdienste-Richtlinie PSD2 bereits seit September 2019 gilt, sodass nicht einleuchtet, warum ausgerechnet ab Ende Juli das mTan-Verfahren nicht mehr zulässig sein soll. Andere Banken bieten das mTan-Verfahren weiter an. Das neue Verfahren jedoch scheint sogar die Nutzung von zwei Smartphones oder anderer geeigneter Geräte zu verlangen. Denn laut Bedingungen für die Nutzung dar „das Mobilgerät, mit welchem über die BW-Secure-App die Freigabe der Kartenzahlung bzw. des Vorgangs erfolgt, nicht gleichzeitig für die Online-Kartenzahlung genutzt werden.

Den Hintergrund dazu untersuchen wir hier weiter.

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