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Oskar Lafontaine, früherer SPD-Bundesvorsitzender, Kanzlerkandidat und Ministerpräsident im Saarland, will 2022 eventuell erneut für die Linken als Kandidat für den saarländischen Landtag antreten. Zuvor aber lässt er sich in einem Interview mit der „Saarbrücker Zeitung“ noch über seine frühere Partei, die SPD aus. Die wiederum ist offenbar nicht mehr in der Lage, den Sozialstaat aufzubauen oder wieder zu beleben, wie Lafontaine sagen würde.

„Aufstehen“ sei wichtig

Die Bewegung „Aufstehen“, die er zusammen mit seiner Frau Sarah Wagenknecht gegründet hat, sein ein Teil auf dem Weg, den Sozialstaat wieder herzustellen und das Vertrauen in den Sozialstaat neu zu begründen. Ein „Spalter“ sei er deshalb noch lange nicht. Er habe, so Lafontaine, bereits in den 80er Jahren dafür geworben, als SPD mit den Grünen zusammen zu arbeiten. Die Koalitionen auf Landes- und letztlich auch Bundesebene seien demnach auch das Ergebnis seiner Arbeit.

Er hat für die SPD die Zusammenarbeit mit der vormaligen PDS quasi ins Leben gerufen. Schließlich sei auch die Linke mit der Zusammenführung von WASG sowie der PDS entstanden. Auch das ist – unter anderen – sein Werk. Insofern steht Lafontaine offenbar tatsächlich nicht für eine „Spaltung“. Vielmehr prangert er an, dass die SPD mit den „Reformen“ von Schröder die soziale Basis demontiert hat. Hartz IV etc. sind Projekte, die Schröder ins Leben gerufen hatte.

Danach habe die SPD die Hälfte der Mitglieder und bis heute die Hälfte der Mitglieder verloren. Immerhin hatte die Partei 1998 bei der Bundestagswahl, als Schröder Kanzlerkandidat und er Bundesvorsitzender war, 40,9 % im Bund.

Die SPD habe leider im Jahr 2005 die Chance nicht ergriffen, nach der Bundestagswahl eine rot-rot-grüne Regierung zu installieren.

Die Reformen durch die Schröder-Regierung seien bis heute nicht zurückgenommen worden. Mit anderen Worten: Die SPD wird wegen sozialer Kälte abgewählt.

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Die SPD war immer schon Parasit; bereits unter Lafontaine.
    Alle, ausnahmslos Clowns unterschiedlicher Schuhnummern.

    Ihr würde ein anderes Logo VVP gerecht.
    Name und Aussage: Volks-Verschaukelungs-Partei! Trifft den Nagel auf dem Kopf und das letzte Huhn erfasst bald, was seine Bestimmung und wo es dran ist.

    Die Ersparnis von der Wiege bis zur Bahre, ein Weg gepflastert mit falschen Illusionen.
    Wer allerdings auf Blendgranaten steht, der wird nicht mehr groß Schaum schlagen mit seiner Quittung.

    • Das mit dem Clowns stimmt.
      Die Linken müssen das Theater auch mitspielen und möglichst keine schlechten Nachrichten— sprich die Wahrheit auf den Tisch legen.

      Lafo weiß ganz genau, das Geld die Welt regiert und er kaum Kosmetik machen darf.
      Es ist völlig egal, wer die Gesetze macht…. wer das Geldorfnungssystem beherrscht regiert…oder?

      Stefan Henke „fließendes geld“….und Franz Hörmann (google)
      Institut für Rechtssicherheit – Jürgen Korthof (google)

      Informiert Euch !

  2. Der Begriff Sozialstaat ist doch im Zusammenhang mit der BRiD völlig falsch am Platz. Ein Staat war die BRiD weder vor 1990 und ist sie nicht nach 1990. Und wenn von sozial die Rede ist, dann geht doch diese Rede letztendlich auf Hitler zurück, der den Begriff soziale Marktwirtschaft für die damalige Gesellschaftsordnung benutzte, obwohl sie damals wie heute eine rein imperialistisch beherrschtes freies Marktsystem war und ist. Und nun die Bewegung „Aufstehen“ ist das nicht eine weitere Teilung der Opposition, eine weitere Teilung um Menschen an den linken Rand der Gesellschaft zu drängen, anstatt darauf hinzuarbeiten, die Menschen durch wahrheitliches Wissen vom linken aber auch vom rechten Rand wieder in die Mitte der Gesellschaft zu führen. Um die Gesellschaft zu stärken. Aber nein, das nutzt den wichtigen Männern nichts und deshalb kann man auch von einem Herrn Lafontaine keine Aussage darüber erwarten, wann denn der verfassungsgebende Kraftakt mit dem sich das deutsche Volk das GG als Verfassung gegeben habe, stattgefunden hat, wie es so vollmundig verlogen seit 1990 in der neuen Präambel steht.

  3. Tatsache bleibt, dass sie alle täuschen und manipulieren. Sie können grundlegende Fehlentwicklungen eben nicht korrigieren. Sie wollen auch gar nicht. Denn sie spielen nur Opposition und sägen nicht am eigenen Ast. Dafür kassieren sie gutes Geld, und dafür kann man wenigstens bestechende Reden und auch einmal eine nette Sammlung erwarten? Das hebt wenigstens den Unterhaltungswert, wenn auch nur kurzfristig. Hannah Arendt würde sich jedenfalls im Grabe umdrehen, wenn sie das Schauspiel mitansehen müsste.

      • Franz,
        die Beiden sind sicherlich gesichert,

        aber nur für Geld ist Lafo nicht aktiv geworden und die
        schöne Dame mit viel ausstrahlender Energie, hat es sicherlich auch nicht nötig…… und beide riskieren etwas…. anpasser sind die Beiden nicht……bestimmt nicht.

Webmentions

  • Lafontaine GEGEN Ausbeutungspolitik der SPD – Die Welt 1. Oktober 2018

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