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Während Merkels Atomausstieg, Braunkohleausstieg und Energiewende zum Energieversorgungs- und Kosten-Desaster für Deutschland wird, prüft die niederländische Regierung nun den Bau neuer Atomkraftwerke. Das niederländische Wirtschaftsministerium hat eine Studie zu den Vorteilen der Kernenergienutzung vorgestellt.

Atomkraftwerke produzieren nicht nur weniger CO2 – deren Stromquelle ist auch günstiger und bis Deutschland vollständig auf neue Energietechnologien, zum Beispiel Kernfusions- oder Nullpunkt-Energie nach Tesla, umgestellt ist, können noch viele Jahre vergehen. Stattdessen hat Merkel „erneuerbare Energien“, vor allem Windenergie fördern lassen, was zu einer Stromkostenexplosion geführt hat: Die Deutschen zahlen die höchsten Strompreise in Europa – vielleicht sogar in der ganzen Welt.

Hohe Stromkosten

Anstatt die vorhandenen Atomkraftwerke zu nutzen, bis neue Energietechnologien umgesetzt sind, werden die verbliebenen sechs Reaktoren bis zum Jahr 2022 abgeschaltet. In Holland ist man offensichtlich anderer Meinung. Die Untersuchung der Beratungsfirma Enco sieht in der Atomkraft für die Niederlande eine Option neben Wind- und Solarenergie – die Kosten seien vergleichbar. Ministerpräsident Rutte will die atomare Stromversorgung forcieren.

Das zentrale Ergebnis der Studie besagt, dass Kernenergie nicht teurer als Wind und Sonne sei. Zudem sei die Laufzeitverlängerung für bestehende Atomkraftwerke die wirtschaftlichste Option, um CO2 einzusparen. Enco empfiehlt zudem, neue Kernkraftwerke zu bauen. In den Niederlanden steht bislang nur ein Kernkraftwerk. Die Laufzeit des Reaktors ist bis 2033 verlängert worden. Rutte überlegt, drei bis zehn Kernkraftwerke bauen zu lassen.

Die wissenschaftliche Unabhängigkeit der Firma Enco wird allerdings als zweifelhaft angesehen. Enco wurde 1994 nach eigenen Angaben von ehemaligen Mitgliedern der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) gegründet. Enco trifft optimistische Annahmen in seiner Studie wie etwa die 80-jährige Laufzeit von Kernkraftwerken und einen jährlichen Rund-um-die-Uhr-Betrieb, was die Kosten senke. Deutsche Behörden kommen zu anderen Ergebnissen als Enco. Sie mögen zwar eine bessere CO2-Bilanz aufweisen als Kohlekraftwerke. Doch nach Berechnungen des Umweltbundesamtes kostet die Erzeugung von Atomstrom mehr als Solar- und Windstrom.

Ob die deutschen Behörden tatsächlich unabhängiger sind als die holländischen, ist zu bezweifeln. Sie kommen zu dem Schluss, dass Wind- und Solarstrom billiger ist – eben jener Strom, den Merkel zur Krönung ihrer Energiewende erklärt hatte. Letztendlich muss bei der Energiewende in Betracht gezogen werden, welche bereits vorhandenen Stromquellen bis zur endgültigen Umstellung zu neuen Energietechnologien am einfachsten, effizientesten und günstigsten genutzt werden können, bevor sie einfach abgeschaltet werden. Der Merkel-Plan jedenfalls hat der Bevölkerung nur die teuersten Strompreise beschert und nach Meinung von Kritikern für verschandelte Landschaften, Zerstörung von Naturschutzgebieten und massenhafter Tötung von Vögeln und Insekten gesorgt.

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