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Die Corona-Krise, die auch in der EU und in Deutschland zu einer Finanz- und Wirtschaftskrise geführt hat, wird die Europäische Union vermutlich zum endgültigen Auseinanderbrechen bringen. In Italien werden bereits EU-Flaggen verbrannt und EU-Fahnen in italienischen und französischen Behörden-Büros durch die nationalen Fahnen ausgetauscht. EU-Politiker befürchten nun, dass die Corona-Krise die EU zum Auseinanderbrechen bringen könnte.

Was durch den Brexit begonnen wurde, könnte durch die aktuelle Krise nun besiegelt werden. Durch die Finanzkrise 2008 und die Migrationskrise seit 2015, die zum großen Teil das Werk von Angela Merkel ist, wird das europäische Projekt in seiner bisherigen Form immer mehr in Frage gestellt. Nicht nur die Briten haben die sinkenden Titanic EU verlassen, auch die osteuropäischen Staaten haben sich von Brüssel abgewandt und organisieren sich zunehmend in ihrem Visegrád-Staatenverbund.

Die Corona-Krise hat zu Grenzschließungen geführt und Deutschland und Frankreich verhängten Exportverbote für Masken und Beatmungsgeräte, während Italien, das am stärksten betroffenen Land, um Hilfe rief. Diese kam jedoch nicht aus der EU, sondern aus Russland. Wladimir Putin hat 9 Flugzeuge voll mit medizinischem Hilfsgerät nach Italien einfliegen lassen.

Die Entmachtung der EU im eigenen Land hat jüngst Viktor Orbán vorangetrieben, der ungarische Regierungschef, der von Brüssel und den Mainstreammedien gerne als Diktator hingestellt wird. Das ungarische Parlament hatte vergangene Woche einem Gesetz zugestimmt, das es Orbán erlaubt, weitestgehend per Dekret zu regieren. Orbán kann damit den wegen der Corona-Krise am 11. März verhängten Notstand ohne Parlamentszustimmung verlängern. Die Opposition sieht in dem Gesetz eine Instrumentalisierung der Viruspandemie, um die Kompetenzen des Regierungschefs auszuweiten.

Orbán nutzt die Corona-Krise tatsächlich für politische Zwecke. Mit der Selbstermächtigung, zu der sogar die Mehrheit des ungarischen Parlamentes gestimmt hat, hat er ein Schachspiel mit den EUrokraten in Brüssel begonnen. Vermutlich dürfte Orbán es darauf anlegen, aus der EU ausgeschlossen zu werden, oder zum Finale der ohnehin völlig zerrütteten und nur noch auf dem Papier existierenden Europäischen Union beizutragen. Die Demokratie, von der die EUrokraten sprechen, hat so ohnehin niemals innerhalb des Staatenbundes existiert.

In der Visegrád-Post heißt es dazu:

Nein, Viktor Orbán hat keine Diktatur in Ungarn errichtet. Und im übrigen hat er die Krise bis jetzt bemerkenswert gut gemeistert.

Eine professionelle Lügnergilde

Selbst eine globale Pandemie und das Risiko einer großen Wirtschaftskrise hindern die professionelle Lügnergilde im Westen nicht daran, Viktor Orbán und Ungarn zu verunglimpfen. Wir erfahren aus ihren Veröffentlichungen, dass der ungarische Ministerpräsident „volle Machtbefugnisse“ übernommen oder sich sogar der „Diktatur“ genähert hätte. Beides ist weit gefehlt…

Nein, Viktor Orbán hat keine Diktatur in Ungarn errichtet

Diese neuen Spannungen könnten das Bündnis endgültig zum Auseinanderbrechen bringen. Dementsprechend ist besonders in Brüssel und Berlin die Angst vor dem Machtverlust am Größten. Das Nord-Süd-Gefälle in der EU, das schon seit Jahren überdeutlich geworden ist, ist in der Corona-Krise noch größer geworden. Neun Länder, darunter Italien und Spanien, haben bislang erfolglos um finanzielle Unterstützung in Form von „Corona-Bonds“ gebeten.

Brüssel soll untersuchen, warum einige Regierungen der EU-Mitgliedsländer nicht über die finanziellen Mittel verfügen, um die Krise zu bekämpfen. Diese Bemerkung, die während einer privaten Telefon-Konferenz der EU-Finanzminister gemacht wurde, löste einen Feuersturm aus. Sie klang für die Kritiker so, als ob eine Gesundheitskrise, deren Ursprünge wenig mit dem Handeln irgendeiner europäischen Regierung zu tun hatten, in ein fiskalisches Moralspiel verwandelt werden solle. Die Äußerungen waren „widerlich“, sagte der portugiesische Premierminister António Costa. „Entweder die EU tut, was getan werden muss, oder es wird ein Ende haben“, fügte er hinzu.

„Das Klima, das unter den Staats- und Regierungschefs zu herrschen scheint, und der Mangel an europäischer Solidarität stellen eine tödliche Gefahr für die Europäische Union dar“, warnte Jacques Delors, ein 94-jähriger französischer Politiker, der bei der Schaffung der modernen Form des Blocks eine führende Rolle spielte, in einer seltenen Erklärung.

Offenbar haben aber nicht alle Länder der EU mehr Lust, für andere EU-Länder zu haften oder zu bezahlen. Denn EU-skeptische Regierungen haben inzwischen stark an Boden gewonnen. Die EU in ihrer jetzigen Form wird es so nicht mehr geben. Entweder diese undemokratische Institution wird verschwinden oder vollkommen umstrukturiert. Wie es nachher aussehen wird, haben wir an dieser Stelle für Sie dokumentiert. Einfach klicken. 

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15 Kommentare

  1. Es wird Zeit,

    dass man das fehlgeschlagene Experiment EU/Euro teilweise beendet.
    Eine Wirtschaftsunion, oder eine Freihandelszone würde genügen. Der Euro könnte als europäische Währung bleiben, aber einige Staaten müssen aus dem Euroverbund aussteigen und wieder ihre alten Währungen einführen. Nur Länder mit gleicher Strukturierung und Wirtschaftskraft dürfen den Euro behalten.

  2. Die EU ist nicht Europa.

    Europa ist, wenn auch Serbien, die Schweiz, die Russische Föderation und andere europäische Nicht-EU-Staaten mit dabei sind.

    Die EU ist – wie CIA und NATO – ein Nachkriegsprojekt, das vom US-Banker Jean Monet nach Westeuropa importiert wurde. Im Sinne dieses Beherrschungs- und Ausbeutungsprojektes wirkte Jean Monet jahrelang und erfolgreich im Schatten des Vorzeigeonkels Robert Schumann.

    Die Europäer brauchen weder das Angriffs- und US-Öl-Interessen-Abscherungsbündnis NATO, noch die europäische Firmen ausspionierende CIA und erst recht keine EU, deren Ziele laut Monet ausdrücklich nicht „Freiheit“ und „Demokratie“ sind!

    Deshalb begrüße ich Europäer ein Auseinanderfallen der EU und einen Austritt aus der NATO.

    • Auch ich würde diesem 1:1 dem obersten Sowjet nachempfundenen, völlig undemokratischen Gebilde keine Träne nachweinen ! Ein „Europa der Vaterländer“ ist völlig in Ordnung, die jetzige Sowjetdiktatur EU dagegen nicht !

    • So ist es. De Gaulles Europa der Vaterländer wäre nach dem 2.WK völlig ausreichend gewesen. Klein anfangen hätte das Motto der Stunde heißen müssen. Und nicht großkotzmäßig den Rest der Welt überfahren wollen. Ich denke dabei auch Schuhmacher: Small is beautiful. Die Eigenheiten und Befindlichkeiten der Teilnehmerstaaten wurden ignoriert. Und dann noch der unheilvolle Verbund EU/NATO. Mehr ist nicht zu sagen. Daher rührt das Schweigen der Lämmer.

      • De Gaulle war ein guter Soldat, ein vorzüglicher Staatsmann und überzeugter Europäer. 82 Attentate auf ihn bezeugen das. Der Mann, der den Deutschen nach dem Krieg die Hand gereicht hat, sollte im Interesse der NATO und der deep stater verschwinden. Er störte.

        Mit der in den deutschen Mainstreammedien ausgeblendeten EFTA haben wir schon sehr lange diejenige Organisation in Europa, in der sich souveräne Staaten auf Augenhöhe begegnen und ihre wechselseitigen Interessen zu einer win-win-Situation gestalten können. Davon machen mehrere Staaten regen Gebrauch. Es sind diejenigen Staaten, die die Finanzkrise von 2008 am wenigsten berührt hat. Die EFTA macht also auch stark.

        Alle EU-Politiker und EU-Beamten sind m. M. aktive Anti-Europäer!

  3. Die EU war von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Nach Einführung der gemeinsamen Währung-ohne die Möglichkeiten der einzelnen Staaten zum Auf- und Abwerten geht es zuhendes bergab. Offene Grenzen haben sich nicht bewährt, da die Freizügigkeit für Verbrecher im wahrsten Sinne des Wortes grenzenlos ist. Die jetzige Krise zeigt auch, dass es mit der „Liebe“ zum Nachbarn auch nicht weit her ist. Länder wie Italien, Griechenland und Spanien brauchen jetzt unsere Hilfe uneingeschränkt und nicht aus den Zwängen der EU sondern aus Menschlichkeit. So wie es jetzt aussieht, wird die EU und der Euro die Pandemie nicht überleben. Das gute daran ist, dass die Scheinheiligkeit endlich zu Grabe getragen wird die hier im Lande herrscht.

  4. Europa hat fertig! Wech damit und zurück zur DM und Deutschland. Zurück zu Nationalstaaten in Europa. Alles andere ist Kommunismus in der einen oder anderen Form.

    • Nochmals:
      Die EU ist nicht Europa, und Europa ist nicht die EU!

      Europa hat nicht fertig! Der Wurmfortsatz des eurasischen Kontinents besteht nach wie vor voll umfänglich. Ein politisches Europa gibt es nicht, daher kann auch das nicht fertig haben.

      Worum es geht, wenn Schwierigkeiten, Probleme, Ungereimtheiten, Widersinn und Entmündigung (=Ausschluss von Teilhabe) auftreten, ist immer die EU mit ihrer widernatürlichen, zentralistischen, Einfalt verherrlichenden und menschenverachtenden Liebedienerei gegenüber der ausbeuterischen, Laand und Leute zerstörenden Finanzindustrie.

      Lesen Sie bei Jean Monet einmal nach, welchen nihilistischen Zwecken das über Leichen gehende EU-Monster dienen soll.

      • Anhang:

        Ein Weg „zurück zur DM und Deutschland“ ist mir unvorstellbar.

        Denkbar ist, den Euro durch Binnenwährungen zu ersetzen. Die Finanzindustrie wird jedoch versuchen, die europäischen Länder auch in diesem Fall fest in ihren Krallen zu halten. Alles, was ihren Interessen entgegensteht, wird verhindert.

        Einheit und Souveränität Deutschlands sind Utopie. Nach nur 74 Jahren, wurde Deutschland 1945 aus der Geschichte heraus gebombt.

        Die BRD ist kein souveräner Staat sondern der Zusammenschluss der nach Vorgabe der Besatzer (Besatzungsstatut) selbst verwalteten Besatzungszonen. Diese Sonderstellung als politischer Schwachpunkt im Zentrum Europas macht ganz Europa schwach und wird den Europäern noch viele unliebsame Probleme bereiten.

        • Eine Kette ist immer nur so stark wie ihr schwächstes Glied!

          Wer die Deutschen schwächt, macht Europa schwach. Leider gibt es etliche Nachbarländer, deren „Eliten“ gerne und überzeugt dem Motto folgen: „Keep the Germans down!“ und sich ein schwaches deutsches Land wünschen, ohne zu sehen, dass und wie sie damit ihrem eigenen Land und dem Kontinent schaden.

          Bei den Grünen und Linken findet man solche ‚daun kieper‘ sogar im eigenen Land. Und ein deutscher Ex-Außenminister namens Fischer betreibt von den USA aus das ‚daun kiepen‘ nachhaltig und mit voller Inbrunst. Er propagiert z. B. das Geldrausschmeißen für Nix, und Merkel folgt ihrem Führungsoffizier.

  5. Solange Redizfiguren und Schauspieler wie Merkel „regieren“ können und mit allen Mitteln eigene Interessen und die ihrer dubiosen und dreckigen Klientel durchsetzen können, müssen wir uns wie die Briten verhalten. Keine Chance für das EU – Pack und raus aus der Abhängigkeit !! Zu viel haben die EU und vor allem Merkel uns gegen unseren Willen schon angetan, besonders z.B. die ungebremste Migration, u.a. Wir wollen wieder selbst entscheiden und nicht von „Berufslügnern“ und „Spesenrittern“ zum Narren gehalten werden !!!

    • Das ist auch meine Meinung. In meinen Augen begehen die Regierungsparteien mit Grünen und Linken sowie diese üblen EU-Mitesser die schlimmsten Verbrechen an die Bevölkerung.

  6. Die EU wäre vielleicht noch zu retten, wenn Merkel, Macron, Conte, Sanches und ihre Lemminge im EU Parlament Platz für Demokratie machen würden. Eigentlich müsste nur Merkel ihren Hut nehmen, dann würde ihr Gefolge automatisch das Schiff verlassen. Millionen würden vor Freude die Seuche für Stunden vergessen können !!!!

  7. EU im Arsch? Na, wenn’s soweit kommt, wär’s höchste Zeit sich auch mal um 8 auf’n Balkon zu stellen und ganz feste in die Hände zu klatschen.

Webmentions

  • EU warnt vor dem Auseinanderbrechen der Union – Die Welt 9. April 2020

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