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Panikmache oder Realität? Die EU-Kommission sagte im Mai die größte Wirtschaftskrise in der Geschichte der Europäischen Union voraus. Jetzt sollen die Daten noch düsterer aussehen. Erwarten wir tatsächlich eine Wirtschaftskrise oder geht es der EU-Kommission lediglich um „Werbung“, die das millionenfache Gelddrucken und die erneute Milliardenverschuldung rechtfertigen sollen? Oder will man uns auf das Ende des Euro und die seit Jahren vorausgesagte Finanz- und Wirtschaftskrise einstimmen? Auch eine zweite Welle wird seit Wochen vorausgesagt – kommt die neue Corona-Inszenierung bereits im September?

Nach neuesten Prognosen der EU-Kommission, die unter der Leitung von Ursula von der Leyen steht, soll die Rezession wegen der Corona-Pandemie noch stärker ausfallen, als angenommen. Demnach könnte die Wirtschaftsleistung in der Euro-Zone 2020 um 8,7 Prozent einbrechen, die Europäische Union als Ganzes um 8,3 Prozent. Im Mai war die Kommission noch von einem Wirtschaftsminus von 7,7 Prozent für die 19 Staaten der Eurozone und 7,4 Prozent für die gesamte Europäische Union ausgegangen. Die Verschlechterung der Prognose begründet die EU-Kommission damit, dass die Aufhebung der Corona-Auflagen langsamer vorangehe, als angenommen.

EU-Kommissionsvize Dombrovskis sagte, dass die wirtschaftlichen Auswirkungen des Lockdowns ernster sein werden, als erwartet: „Wir navigieren immer noch in stürmischer See und stehen vor vielen Risiken, darunter eine weitere große Infektionswelle.“ Die Erholung im kommenden Jahr werde ebenfalls weniger stark ausfallen, als angenommen, so Dombrovskis.

Die Kommission prognostiziert für 2021 ein Wachstum in der Euro-Zone von 6,1 Prozent. Im Mai hatte sie Werte von 6,3 Prozent vorausgesagt. Die Auswirkungen im ersten Quartal dieses Jahres seien erheblich gewesen, obwohl die meisten Staaten erst Mitte März Ausgangsbeschränkungen verhängt hätten. Wegen der lange geltenden Corona-Restriktionen sei der Rückgang der Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal 2020 noch größer gewesen. Der „Pandemieschock“ werde alle EU-Staaten treffen, so die Prophezeiung. Die Kommission sieht Risiken für die Stabilität der Finanzmärkte, ebenso wie die Gefahr, dass sich EU-Staaten bei nationalen Krisenmaßnahmen nicht genau koordinieren.

Bei Ausbruch der Pandemie haben die EU-Mitgliedsstaaten überwiegend selbstständig reagiert und gehandelt. Bei Ursula von der Leyen ist das nicht gut angekommen. Offenbar will die Kommission einem erneuten unkoordinierten Handeln vorbeugen. Die große Geldmaschine wird angeworfen, und dafür sucht man die Akzeptanz von Politik und Medien. Ob die Maßnahmen von Merkel, Lagarde und von der Leyen zielführend sind, ist stark zu bezweifeln. Welche Maßnahmen möchten Sie treffen?

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Die Wirtschaft bricht noch mehr ein?
    Macht doch gar nichts!
    Denn die Arbeitsplätze bleiben ja erhalten – versprach Altmaier.
    Ist er der Vormund der entmündigten Unternehmer?
    Oder spinnt der einfach nur tagesformgemäß dumm rum?
    Für seine Märchengeschichten bekommt er aber ordentlich Geld!

  2. Das Einrechen der Weltwirtschaft ist doch bereits auf 35% Minus taxiert und uns wird was von 7% erzählt, damit keiner was spannt wenn man uns das Bargeld klaut, gell? und der Altmeier labert davon wie gestärkt wir aus der Kriese gehen, hehehehe

  3. EU bankrot und korrupt.
    Inflation im anmarsch.
    Gelddruckmaschine rattert.
    Europa geht denn bach runter.
    Noch immer hungern menschen.

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  • Wirtschaft wird noch stärker einbrechen, als erwartet – Die Welt 10. Juli 2020

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