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Enthüllt: MERKEL bei Trump aufs Abstellgleis geschoben

In einem Gastbeitrag für den „Focus“ enthüllt Gabor Steingart nun, was die Telefonnotizen aus Washington über die Beliebtheit von Angela Merkel bei Donald Trump zeigen. Die Telefonnotizen werden in aller Regelmäßigkeit vom Weißen Haus publiziert und weisen nach, wie oft der Präsident mit anderen politischen Größen telefoniert. Die Daten sind verräterisch, wie der Kolumnist meint. Wir schließen uns dieser Auffassung hier ausdrücklich an.

Macron beliebter als Merkel

Derzeit ist wohl offenbar der französische Präsident Emmanuel Macron beliebter als die Kanzlerin. Denn die Daten zeigen für das erste Halbjahr plus den Juli, dass die Telefondrähte nach Paris deutlich heißer glühen als nach Berlin. Die Anzahl der Telefonate ist über doppelt so hoch. Dabei hat Trump mit dem französischen Staatspräsidenten demnach etwa in 25 % aller Fälle telefoniert. Insgesamt führte der US-Präsident demnach 200 Telefonate mit ausländischen Regierungschefs oder Staatschefs.

Rechnerisch ergibt sich darauf ein Aufkommen von etwa 50 Telefonaten mit Frankreich und weniger als 25 mit Frau Merkel. Demnach hat er mit der Kanzlerin also innerhalb eines halben Jahres etwa viermal im Monat oder wöchentlich einmal telefoniert. Immer noch häufig genug, doch Frankreich scheint sein bevorzugter Ansprechpartner zu sein.

Trump kämpft offenbar sowohl gegen die EU – im Zusammenhang mit Großbritannien sichtbar -, wie auch mit der EU. Hier geht es in der Regel um die Zusammenarbeit innerhalb der Nato. Deutschland zahlt Trumps Auffassung nach zu wenig Geld in die gemeinsame Verteidigungskasse. Dies könnte sich auch in anderen Politikfeldern rächen.

Jedenfalls wird die Telefonliste und die sinkende Beliebtheit der Kanzlerin auf dem Parkett registriert. Es dürfte interessant sein, die Anzahl der Telefonate auch in den kommenden Monaten zu beobachten. Trump sitzt so fest im Sattel wie eh und je. Und fester als die Kanzlerin selbst.

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Kommentar

18 Kommentare

  1. Wen wunderts.Wer die Deutschlandfahne wie ein benutztes Taschentuch in die Ecke pfeffert kann bei den Flaggenbewehrten Amerikanern nur durchfallen.Herr Trump lässt sich von einer Frau Merkel nicht einlullen.Zumal er stolz auf seine deutschen Wurzeln ist.Sein geschäftlicher Erfolg spricht Bände
    Ich hoffe sehr dass er Frau Merkel in ihrem Tun Einhalt gebietet.

  2. Die Beliebtheit auf die Anzahl der Telefongespräche zurückzuführen ist ja wohl mal eine ganz neue Art, unwichtige Fakten miteinander zu verknüpfen. Über den Inhalt der Gespräche wird geschwiegen. Vielleicht hat Trump auch nur Macron immer wieder angerufen und sich nach dem Verbleib seines bei ihm bestellten Weines erkundigt? Trump hatte Merkel auch nur deswegen angerufen, um sich bei ihr zu erkundigen, ob sie ebenfalls Wein bei Macron bestellte. Als sie dies verneinte, war die Sache ja für Trump erledigt – DESHALB rief er dann nicht mehr bei ihr an. UND NUR DESHALB!

    • Also Horschti, dein Statement will letztendlich sagen, dass Merkel immer noch wichtig für DE und EU ist. Leider ist es so – aber ich freu mich darüber, dass diese Frau Wichtig immer unwichtiger wird und je eher desto besser abschwirrt. Wie ist das bei dir???

    • Horscht, Sie haben vergessen, den Charakterdarsteller Gerard Depardieu zu erwähnen, der unter die Winzer gegangen ist. Ein Fan von „Wolodja“ Putin, er hat deshalb die russische Staatsbürgerschaft angenommen.
      Da sind jetzt mit Donald echte Männer unter sich, die brauchen keine kinderlose „Mutti“, die nur Saft trinkt.
      Horschti muss sich noch entscheiden, ob er weiter Vorlegerteppich in fernen Berlin spielen will. Dabei hat er alle Trümpfe in der Hand.

  3. Ja, was will Trump denn mit Merkel am Telefon besprechen, sie versteht doch sowieso nichts von Politik. Erst bei den Pionieren, dann bei der FDJ und dann hat sie Kohl so lange gebettelt, bis er ja gesagt hat. Und als Kanzlerin kann sie für sich in Anspruch nehmen, Deutschland so tief gespalten zu haben, wie es keiner vor ihr je geschafft hat. Mit Kohl an der Spitze, haben wir noch in einen Lande nebeneinander gelebt und man hatte das Gefühl, dass es vorwärts geht. Jetzt sehe ich schwarz, im wahrsten Sinne des Wortes.

    • @ Christian,
      bei der ersten Wahl von Frau Merkel hatte ich an die Frankfurter-
      Allgemeine Zeitung geschrieben : was für ei genialer Schachzug
      den Paladinen eingefallen ist. Denn die Wähler der DDR hatten
      den Glauben, es kommt eine der ihren, somit kann es nur besser werden. ( Somit Irren ist Menschlich. ) Wie es sich gezeigt hat kam es auch so. Wer hat daran geglaubt eine
      Sonnen/Königin zu bekommen? MfG Werner Kämtner

  4. Etwa ein Anruf pro Woche.

    Da wird Donald Trump ganz normale Kontrollanrufe tätigen, ob Merkel noch im Amt ist oder sich mit ihrem Fluchtköfferchen bereits auf Reise begeben hat.

    Viel besser gefällt mir das Foto dieses Artikels, da kommt die gesamte „Wertschätzung“ rüber, die Trump für diese Kreatur empfindet.
    Ein Blick sagt mehr als tausend Worte.

    • Fluchtköfferchen
      Joachim und Angela haben sich getrennt.
      Er ist mit seinem Sohn aus erster Ehe in Sulden, Angela in Templin bei ihrem alten Mütterchen Herlind, geb. Jentzsch, gebürtig in Polen, und packt wohl ihr Fluchtköfferchen. Aber wohin? Bei Trump ist sie persona ingrata.

      • Templin?
        Die Urlaubsplanung von Bundeskanzlerin Angela Merkel gibt derzeit einige Rätsel auf. Mittlerweile wurde sie in München ohne Sauer oder Seehofer oder Söder gesichtet.
        Nach Informationen von Merkur.de weilte die Kanzlerin in München – und besuchte eine Vorstellung des Parsifal in der Staatsoper. Ansonsten machte Merkel kein großes Aufheben um ihren Besuch. Leser der tz hatten Merkel am Dienstagabend auch in einem Münchner Hotel mit Begleitung gesichtet.
        Von einer Regierungssprecherin kam die Information gegenüber der Bild-Zeitung: „Die Bundeskanzlerin spannt einige Tage aus. Die Bundeskanzlerin ist immer erreichbar, voll arbeitsfähig und jederzeit über aktuelle Entwicklungen informiert.“ Steht wegen ihrer angeschlagenen Gesundheit

  5. ARD-DeutschlandTrend
    Union bei Sonntagsfrage auf Rekordtief, AfD auf Rekordhoch

    Nach dem unionsinternen Asylstreit sind
    CDU und CSU im ARD-DeutschlandTrend auf
    ein Rekordtief gefallen.

    In der Sonntagsfrage verliert die Union
    einen Prozentpunkt und landet mit 29 %
    erstmals in der Geschichte des Deutsch-
    landTrends unter der 30-Prozent-Marke*.
    Die SPD bleibt mit 18 % unverändert auf
    dem niedrigen Niveau des Vormonats.

    Die AfD erreicht mit 17 % ihren Rekord-
    wert im DeutschlandTrend (+1).

    *Union abzüglich 6% für die CSU verbleiben
    für Merkel immerhin noch 23%.

Webmentions

  • MERKEL bei Trump aufs Abstellgleis geschoben – Die Welt 3. August 2018

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