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Die Angst vor einem Einsturz der Bankenwelt wird immer gravierender. Verschiedene Institute gehen davon aus, dass im Herbst zahllose Kreditausfälle verbucht werden müssen. Vor wenigen Tagen offenbarte erst die Commerzbank, dass sie massive Rückstellungen bildet – weit höher als im vergangenen Jahr. Doch kein Institut kann derzeit vorhersagen, wie hoch der Anteil der gefährdeten Kredite ist. In den USA geht eine Zahl umher, nach der ungefähr 15 % bis 20 % der Unternehmen „Zombies“ sein sollen – jene, die am Leben gehalten werden, ohne dass sie ihren Verpflichtungen noch werden nachkommen können. Wenn diese Zahlen nicht täuschen, lässt sich daraus ein Kreditrisiko im dreistelligen Milliarden-Bereich für westliche Länder errechnen.

In Deutschland wird die Meldepflicht für insolvente Unternehmen ab Oktober wieder einsetzen. Bis dato konnten Bankkunden – darunter vor allem auch diejenigen, die ohnehin nicht zahlungsfähig waren -, die Insolvenz verschweigen. Ab Oktober wird aus der Meldung wieder eine rechtliche Pflicht. Die Konsequenzen liegen fast auf der Hand:

Banken werden ihre Bilanzen korrigieren müssen bzw. ihre Einschätzungen bis zum Ende des Jahres. Damit rechnet diese Redaktion im Herbst. Niemand kennt die Reaktion der Kunden – ein Bankrun wird derzeit nicht diskutiert, ist aber wahrscheinlicher. Wie sicher ist das Geld auf den Konten Ihrer Bank?

Unsichere Bankkonten

„Immerhin haben sich die Sparer in Deutschland ungefähr 4 Billionen Euro auf die Konten gelegt. Tatsächlich ist das Geld nicht einfach da. Es ist zigfach verliehen worden. Die Banken beruhigen: Es gibt einen gesetzlichen Anspruch auf 100.000 Euro, den der Einlagensicherungsfonds der Banken gemeinsam decken soll.

Würde also eine Bank nicht mehr zahlen können, würden Sie als Kontoinhaber bei dieser Bank aus dem Topf entschädigt werden – bis zu dieser Summe. Sicher sind Sie damit noch immer nicht….“

Denn das gesamte System könnte ins Wanken geraten. Sobald mehrere Banken dieselben Probleme haben, könnte sich die Situation schnell zuspitzen. Ist Ihr Geld dann noch sicher? Nein. Es sei denn, der Staat würde einspringen…

Wie 2008. Damals erklärten in der Finanzkrise Angela Merkel und Peer Steinbrück, der Staat würde einspringen. Das ist bei den in Frage stehenden Summen schon damals eine glatte Lüge gewesen – der Staat verfügt nicht über Billionen-Summen. Eine Notlüge, die gut ging – der drohende Bankrun blieb aus. Wird es auch diesmal gelingen, das Volk ruhig zu stellen, wenn die Folgen der Lockdown-Maßnahmen sichtbar werden? Wenn Sie nicht bis dahin warten wollen, klicken Sie hier. 

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Kommentar

  1. Keine Alternative zum Euro ist wirklich „bombensicheren“. Vieles hängt davon ab, welche Situation sich NACH einem Euro-Crash, in einer sich anschließenden Neuordnung einstellt, und weniger davon, was WÄHREND eines solchen Super-Gaus passiert.

    Gold, in physischer Form, hat schon immer seinen Wert gehabt, wird ihn auch vor einem Zusammenbruch haben und ihn nach einer Neuordnung sicher wiedererlangen; innerhalb einer solchen Kriese ist das Zeug jedoch völlig wertlos, selbst als Tauschobjekt – schließlich kann man Metall nicht essen oder sonstige existentielle Probleme damit lösen. Da sollten sich die Prepper keinen Illusionen hingeben. Will man das Gold einmal später wieder offiziell nutzen, bleibt einem das Einfädeln in eine neue, unter neuen staatlichen Vorgaben stehende Geldwirtschaft, wohl nicht erspart. Hier kann der Staat dann doch noch final die Zähne zeigen und der vermeintlich Clevere landet schnell im großen Rudel der übrigen Besitzlosen.

    Auch Fremdwährungen oder das sog. „Bettongold“ stellen vielleicht für eine Zeit nach der Krise Optionen dar, sind wegen zu erwartender staatlicher Willkür aber ohne jede Garantie. Fremdwährungen (i.d.S. kein Euro) sollten zudem nicht von EU-Ländern stammen und sich bei Ausbruch der Krise physisch außerhalb der EU befinden. Der anschließende Wert einer Fremdwährung wird dann zwar nicht von der EU-Knastverwaltung bestimmt, aber auch hier lauert ein gieriger Staat an den Schnittstellen.