in Umwelt

Seit 25 Jahren. Kein Vogel fliegt. Keine Biene summt. In einem der wichtigsten Obstanbaugebiete Chinas in Sichuan lebt nahezu kein Tier mehr – weder in der Luft, noch im Boden. Was bedeutet das? Menschen müssen die Arbeit der Bienen übernehmen – andernfalls wächst kein Apfel, keine Birne, keine Beere.

In den großen Agrargebieten werden die Chemikalien per Flugzeug verteilt – man könnte beinahe von #Chemtrails sprechen? Imker sind deshalb weit ab von jeder Agrarindustrie gezogen, um ihre Völker zu schützen. Aber siehe da, auch dort fanden viele nicht mehr zu ihrem Stock zurück. Untersuchungen zeigten ein erschreckendes Ergebnis, das offensichtlich auch zur neuen „Volkskrankheit“ Demenz beim Menschen führt, nämlich ein hoher Aluminiumgehalt im Gehirn. Darüber spricht man aber nicht so gern. Aber hat eine Biene überhaupt ein Gehirn, kann sie gar denken? Oder ist das wieder so ein #Aluhut Thema?

Können Tiere denken? Viele Hundebesitzer sind überzeugt, dass ihr Gefährte vieles versteht und auch Gefühle empfindet. Aber Insekten halten die meisten Menschen für Wesen ohne Geist und Verstand. Vielleicht, weil diese Tiere uns so fremd sind, oder auch, weil man sich kaum vorstellen kann, dass in einem Hirn, das kleiner ist als ein Sesamkorn, viel vorgeht. Randolf Menzel untersucht seit fünf Jahrzehnten das Gehirn der Biene. Quelle >

Menzel: Bienen sind verdammt gescheit. Sie lernen ungeheuer schnell. Und sie sind zuverlässig. Sie sind eigentlich die idealen Versuchstiere für eine Dressur. Einmal habe ich drei Wochen lang mit einer einzigen Biene gearbeitet. In der Zeit hat sie etwa 25.000 Entscheidungen getroffen.

Beim Menschen sollen nun ausgerechnet Feinstaub und Nanostäube zu Mikroinfarkten im Gehirn führen. Ob es also außer MONSANTO weitere Übeltäter gibt?

Menzel: Bestimmte Holzwespen erkennen einander sogar! Bienen merken auch, ob eine andere alt oder jung, hungrig oder satt ist.

Sapereaude!

Menzel: Bienen können zählen – bis drei ! Sie entwickeln jedenfalls eine Vorstellung von Mengen – so ähnlich wie ein Kleinkind. Überhaupt haben sie erstaunlich viele unserer geistigen Fähigkeiten. Wenn Sie zwischen der Lernfähigkeit der Bienen und unserer eigenen grundlegende Unterschiede finden wollen, dann müssen Sie schon sehr genau hinschauen.

Menzel: Dass Bienen ziemlich komplexe Entscheidungen treffen ist eine sensationelle neue Erkenntnis. Sie folgen keineswegs nur stur einem Programm, wie kleine Roboterchen, sondern haben Absichten und Pläne. Sie können sich sogar erinnern!

Merke:

Wenn im Mai die Bienen schwärmen, sollte man vor Freude lärmen. Ein Bienenschwarm im Mai ist wert ein Fuder Heu.

Zwischen 20.000 und 25.000 Tonnen Honig werden in Deutschland jährlich geerntet. Damit können nur ca. 20 Prozent des hiesigen jährlichen Pro-Kopf-Verbrauchs von 1,2 kg gedeckt werden. Um ihren Bedarf an Honig zu decken, sind die Deutschen demnach auf Import-Honig angewiesen.<

Im Frühsommer 2008 mussten in Baden-Württemberg 11.500 Bienenvölker ihr Leben lassen , weil der großflächig ausgesäte Mais mit einem Tod bringenden Insektizid der Firma Bayer CropScience gebeizt war.

Das Mittel enthielt Clothianidin, eines der bienengefährlichsten Wirkstoffe, die von Greenpeace zusammen mit sechs weiteren auf einer Liste genannt werden: Imidacloprid, Thiamethoxam, Fipronil, Chlorpyrifos, Cypermethrin und Deltamethrin. Das im April erlassene Teilverbot betrifft drei davon: Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam – und auch nur für zwei Jahre (vgl. Hoffnungssignal für Imker und Bienenfreunde. Die anderen dürfen weiterhin europaweit eingesetzt (PDF) werden. Quelle

Interessant auch, dass Bienen an Durchfall erkranken und sterben – seltsamer Zufall: eine der “neuen Volkskrankheiten” sind Darmerkrankungen. In wenigen Jahren stiegen die Todesfälle in Deutschland von 400 auf 4000 !

Sind wir bereits eine Schicksalsgemeinschaft?

Einige Studien erhärten auch den Verdacht, dass Mobilfunk zumindest den Verlust ihres Orientierungssinns mitverschuldet.

So setzte ein Forscher-Team im Jahr 2006 des Instituts für Mathematik an der Uni Landau im Rahmen eines Pilotprojektes zum Thema „Verhaltensänderung unter elekromagnetischer Exposition“ (PDF) Bienen in mehreren Gruppen den elektromagnetischen DECT-Feldern aus, bevor sie freigelassen wurden. Sind wir bereits eine Schicksalsgemeinschaft?

Verändert sich das Klima, kann das weitreichende Folgen haben: Eine sich ändernde Vegetation bringt andere Nahrungsquellen hervor. Andere Baum- und Blumenarten breiten sich aus, mit ihnen kommen invasive Insektenarten, die die heimische Biene verdrängen, mit ihr um Nahrung konkurrieren oder sie angreifen. Sind wir bereits eine Schicksalsgemeinschaft?

„Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr“, wird Albert Einstein zitiert (Die Zuschreibung des Zitats ist allerdings umstritten 5, ). Das Verbot der Gifte mag ein erster Schritt in die richtige Richtung sein. Doch um die Bienen wirklich zu retten, sind noch viele weitere Schritte nötig. Wir sind eine Schicksalsgemeinschaft – Mensch und Biene!

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11 Kommentare

  1. #Bienen #Bienensterben

    NEOPresse hat in kurzer Folge einige meiner Artikel veröffentlicht. Das freut mich ganz besonders, ist NEOPresse doch eines der führenden Nachrichtenportale.

    Mein eigener Blog hat gerade 40 000 Leser erreicht, da kann man bei NEOPresse glaube ich schon auf einige Hunderttausend verweisen, oder ist es gar eine Million?

    Gerade das #Bienensterben liegt mir besonders am Herzen, weil hier sehr schön die Schicksalsgemeinschaft zwischen Mensch und Tier aufgezeigt wird.

    Es würde mich also ganz besonders freuen, wenn ihr NEOPresse ünterstützt und evtl. auch meinen Blog.

    • Bei den Bienen liegen nun Erkenntnisse vor, die uns dringend aufhorchen lassen sollten. Es geht mittlerweile nicht nur um #Glyphosat, sondern es deuten sich äußerst bedenkliche Folgen der #Feinstaubemissionen an, die in diesem Ausmaß wirklich Sorgen machen. Bei all den #ShockandAwe Meldungen, mit welchen die #Printmedien verzweifelt versuchen, ihre sinkenden Verkaufszahlen zu retten, will man freilich keine schlechten #Nachrichten mehr hören. Viele Menschen machen heute aus Selbstschutz dicht, man würde sonst evtl. plemplem werden? Dazu sagt dann wieder eine Studie, dass 160 Millionen Menschen in der EU als „psychisch besonders herausgefordert“ gelten. Ok – auf der Titanic hat die Kapelle auch bis zum Schluß gespielt – so lets get #Party

  2. Bei den Bienen liegen nun Erkenntnisse vor, die uns dringend aufhorchen lassen sollten. Es geht mittlerweile nicht nur um ‪#‎Glyphosat‬, sondern es deuten sich äußerst bedenkliche Folgen der ‪#‎Feinstaubemissionen‬ an, die in diesem Ausmaß wirklich Sorgen machen. Bei all den ‪#‎ShockandAwe‬ Meldungen, mit welchen die ‪#‎Printmedien‬ verzweifelt versuchen, ihre sinkenden Verkaufszahlen zu retten, will man freilich keine schlechten ‪#‎Nachrichten‬ mehr hören. Viele Menschen machen heute aus Selbstschutz dicht, man würde sonst evtl. plemplem werden? Dazu sagt dann wieder eine Studie, dass 160 Millionen Menschen in der EU als „psychisch besonders herausgefordert“ gelten. Ok – auf der Titanic hat die Kapelle auch bis zum Schluß gespielt – so…

  3. Glyphosat alleine reicht aber schon völlig aus. Wird ja hauptsächlich vor der Weizenernte benutzt und Weizen wird überall großflächig angebaut, weil Weizen/Weizenkleber heute in fast jedem Lebensmittel drin ist. D.h. sowohl die Bienen, wie auch wir selbst können uns vor dem Gift kaum noch schützen, selbst wenn wir nur Bio und Vegetarisch essen.

    Und das wurde gerade wieder von Fr. Ahnungslos Merkels Marionettenregierung frisch genehmigt.

    Feinstaub weiß ich nicht, ob es da Forschungen bezüglich Bienen gibt, aber wenn es wie z.Zt. ständig regnet, dürfte die Luft nicht mehr belastet sein – nicht mal in der Stadt. Der Roundup-Dreck bleibt aber im Boden und auf den Pflanzen.

  4. Viele Menschen sind leider zu dumm, endlich zu begreifen, das wir die Natur zum Überleben brauchen – Die Natur hingegen kommt auch gänzlich ohne Menschen aus und würde sich sehr schnell erholen. Die kleinen Bienchen sind ein Wunder der Natur, das gilt übrigens auch für Hummeln und viele andere Insekten. Wer sich ein wenig mit dem Thema befasst, wird schnell erkennen, das wir auf diese kleinen fleißigen Tierchen zwingend angewiesen sind. Wir sollten sie schützen, statt ihren Lebensraum zu zerstören.

    Bezüglich des biologischen Ackerbaus werden die Leute massiv getäuscht – immer mehr Felder werden mit dieser Herbizid-Giftbrühe besprüht, das bedeudet im Umkehrschluss, auf diesen Feldern stehen genmanipulierte Pflanzen – denn jede normale…

  5. … normale natürliche unveränderte Pflanze geht an Glyphosat zu Grunde. Obwohl Glyphosat als krebserregend eingestuft wurde, wurde es neu zugelassen – Das ist ein Skandal! Daran sieht man, das die Gier der Konzerne wichtiger ist, als die Gesundheit von Mensch & Tier und nach Umweltschutz fragt da auch keiner. Bio gibt es nicht mehr, dafür ist die Umwelt viel zu sehr vergiftet – Sämtliche Gewässer sind belastet und damit auch jede Pflanze und jedes Lebewesen!

  6. Vielen Dank für den wichtigen Beitrag und die guten Kommentare! Bei den Bienen ist das Problem besonders augenfällig, unsere unüberlegten Eingriffe in die Natur schaden aber auf allen Ebenen. Noch scheint das Ausmaß der Schäden kontrollierbar zu sein.

    So wie wir gelernt haben, die Wasserqualität in unseren Flüssen zu verbessern, können wir auch die Luft und die Böden vor den Schäden durch die allzu freie Chemie schützen. Das geht nicht ohne politischen Druck, der nicht entstehen kann, wenn die Allgemeinheit die Probleme nicht einmal kennt.

  7. Die Gruselgeschichte aus China ist Quatsch. Paketbienen werden rund um den Globus verkauft, sie müssten nur welche bestellen. Es geht da ausschließlich um eine Birnensorte, die fremd bestäubt werden muss, was Honigbienen nicht gewährleisten.

    Über das „Bienensterben“ schreiben hauptsächlich Leute, die von dem Geschäft null Ahnung haben, und nachplappern, was irgendwer gesagt haben soll.

    Die Honigbiene trägt zur Bestäubung insgesamt nur einen kleinen Teil bei, einmal selber gucken wer sich auf Blüten aller tummelt wär hilfreich.

    • „Über das „Bienensterben“ schreiben hauptsächlich Leute, die von dem Geschäft null Ahnung haben, und nachplappern, was irgendwer gesagt haben soll….“

      Ja, hauptsächlich Imker aus den USA und DE die sich beschweren, das ihnen die Völker massenhaft wegsterben. Die verstehen natürlich nix vom Geschäft – schon klar. Aber wenn ich keine Bienen mehr habe, brauche ich mir auch ums „Geschäft“ keine Gedanken mehr machen.

      „Die Honigbiene trägt zur Bestäubung insgesamt nur einen kleinen Teil bei, einmal selber gucken wer sich auf Blüten aller tummelt wär hilfreich….“

      Andere Fluginsekten die bestäuben,wie Hummeln z.B. sind genauso betroffen.

  8. Folge dem Geld!
    Wie haben sich die Bestäubungsprämien entwickelt seit dem „Bienensterben“?Was kostet das Einwintern,
    was ein neues Volk (die im großen Stil erstellt werden auf den Zuchtstationen in Cal und Florida, Neuseeland oder Südeuropa?
    Wieso sterben sie dort nicht, sondern können im Paket in alle Welt zu Abertausenden verschickt werden? Hm?

  9. Hallo,

    was kann man den in seinem eigenen Garten tun, damit es den Tierchen besser geht?
    Statt nur zu motzen könnte man ja auch was tun.
    Also bitte her mit Ideen!

    Danke!