in D/A/CH

Die Elektromobilität ist einer der großen Hoffnungsträger für unsere Politik. Die Regierung von Merkel möchte in den kommenden Jahren bis 2030 das E-Auto als Alternative weit voranbringen, wobei die messbaren Ziele bereits korrigiert worden sind. Ein besonderer Skandal: Die Regierung selbst verzichtet weitgehend auf E-Autos. Sie kauft lieber konventionell.

Klimawandel und E-Autos: Die Regierung macht dennoch nicht mit

Die „Welt“ berichtete von einer Anfrage der „Grünen“ im Bundestag. Das Kanzleramt sowie die Ministerien und auch die „Beauftragen für Kultur und Medien“ haben demnach bis zum 30.11.2018 8.386 Fahrzeuge mit konventionellem Antrieb in den Bestand genommen. Sie haben diese Fahrzeuge gekauft oder aber per Leasing-Vertrag übernommen. Demgegenüber steht eine Anzahl von 253 Pkw, die mit Elektro- oder Hybrid-Motoren betrieben werden. Das heißt, der Anteil der moderneren und nach Meinung der Regierung umweltschonenderen Variante beläuft sich auf weniger als 5 %.

Dabei sind besonders zwei Ministerien aufgefallen: Das Verteidigungsministerium sowie das Finanzministerium. Hier ist der Anteil der E-Autos oder der Fahrzeuge mit Hybrid-Motoren besonders gering. Ganz besonders aufgefallen ist jedoch das Kanzleramt. Hier wurde kein E-Auto gekauft.

Dabei hatte sich die Regierung selbst die Anschaffung solcher Fahrzeuge auferlegt. Zur Beschaffung heißt es: „Für die Bundesverwaltung sind schadstoffarme Kraftfahrzeuge mit möglichst geringem Treibstoffverbrauch sowie einer überdurchschnittlich guten CO2-Effizienzklasse zu beschaffen“.

Die Regierung macht es einfach nicht. Sie hat von dem Geld, das für die Beschaffung bereitgestellt worden war, zudem lediglich 2-3 % ausgegeben. So jedenfalls die Grünen. Die Ministerin akzeptieren die Vorwürfe nicht. Die Fahrzeuge, die benötigt würden, gäbe es demnach schlicht noch nicht. Zudem stünden ihnen nur Fahrzeuge zur Verfügung, die im „Kaufhaus des Bundes“ (KdB) eingetragen wären. Also zu wenig. Die arme Verwaltung. Sie scheint nicht in der Lage, ohne weitere Hilfsmaßnahmen entsprechende Fahrzeuge zu organisieren. Aber der Rest der Republik wird dies schon schaffen.

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Ist doch eigentlich sehr umweltbewusst von den Leut des Regimes.
    Ist doch ein E-Mobil schon allein in der Herstellung umweltschädlicher als ein Dieselmobil samt jahrelangem Betrieb. http://www.focus.de/auto/elektroauto/e-auto-batterie-viel-mehr-co2-als-gedacht_id_7246501.html
    Und wo kommt der Strom her? Aus der Kohle, aus umweltschädlichen Windrädern? Wenn es doch wenigstens Mobile mit Erdgas- oder Wasserstoffantrieb geben würde. Aber das steht ja den Sanktionen gegen Russland entgegen. Na ja, es ist halt das deutsche Volk, was mit sich machen läßt, wie es der Souverän-die Besatzungsmächte- wollen.