in Umwelt

In Hessens Wäldern wurde heimlich ein Mann gefilmt, der in dem Natur- und Vogelschutzgebiet Vogelsbergkreis dabei beobachtet wurde, wie er an Bäume klopfte und kratzte, auf denen brütende Vögel nisteten. Brütende Vögel sind gegenüber solchen Klopf- und Kratzattacken an Bäumen besonders empfindlich. Nicht selten verlassen diese dann ihre Nester. Sie sollten offenbar vertrieben werden.

Sollen in Hessens Naturschutzgebieten brütende Vögel vorsätzlich vertrieben werden, damit dort neue Windparks entstehen können?

Seltene Greifvögel brüten noch im Vogelsberg

Von der Geschichte, die sich geradezu nach einem Naturschutzkrimi anhört, berichtete unlängst die „Welt“. Im Naturschutzgebiet Vogelsbergkreis sind täglich Vogelschutzbeauftragte unterwegs, um seltene Vögel zu beobachten. Noch sind in dem waldreichen Gebiet auf dem ehemaligen Vulkan zahlreiche Seltenheit zu beobachten. Doch auch im Vogelsberg geht die Zahl der seltenen Vögel dramatisch zurück, berichtet der dort zuständige Förster.

2004 wurde dort aufgrund sehr seltener Vögel, die dort heimisch wurden, das Vogelschutzgebiet eingerichtet. Die seltenen Vögel wie Schwarzstörche, Rotmilane, Uhus oder Habichte sind gerade in der Brutzeit besonders nervös, berichtet der Förster. Eigentlich dürfte während dieser Zeit niemand in die Nähe der Brutplätze gehen. Denn bei Störungen verlassen viele Vögel die Nester oder brechen die Brut ganz ab.

Die Interessen der Energielobby stehen über Naturschutz

Doch anscheinend will nicht jeder die Vögel schützen. Und die Interessen an Windkrafträdern im Vogelsberg sind besonders hoch. Im Vogelsberggebiet stehen bereits über 250 Windkraftanlagen. Diese sind schon jetzt ein Problem für manche der seltenen Vögel. Sie fühlen sich dadurch gestört oder sterben, wenn sie in der Nähe der Windräder vorbeifliegen, weil ihre Lungen durch den Luftunterdruck platzen.

Im Vogelsberg herrscht seit Jahren ein Kampf von Windradgegnern und Befürwortern. Die grüne Landesregierung führte ursprünglich das Projekt der „ökologischen Energie“ im Vogelsberg ein. Zulasten der seltenen Tierarten?

Die Legalisierungswelle von Cannabis erreicht jetzt auch Ihr Aktiendepot! Machen Sie sich gefasst für die größte Anlagechance aller Zeiten. Dafür schenken wir Ihnen den Report „Der große Cannabis-Boom“. Erfahren Sie darin, welche Aktien jetzt durch die Decke gehen und Ihnen +500 % Gewinn bringen werden!

Die heimlichen Aufnahmen lassen vermuten, dass dort jemand absichtlich die brütenden Vögel stören sollte. Denn wo seltene Vögel brüten, dürfen keine Windparks aufgestellt werden. Die Aufnahmen wurden nicht nur an den dortigen Förster und Vogelschutzbeauftragten verschickt, sondern auch an die Polizei. Die Behörden reagierten allerdings nicht, weshalb das Video an die „Oberhessische Zeitung“ geschickt wurde. Der Fall wurde öffentlich.

Die Naturschutzbehörde in Gießen stellte schließlich Strafanzeige. Der gefilmte Mann stellte sich. Es war ein Biologe aus Marburg. Er wurde beauftragt, ein Umweltgutachten im Genehmigungsverfahren für Windräder zu erstellen, wie sich herausstellte.

Absichtliche Störung?

Es sollte lediglich dokumentiert werden, ob und wo welche Vögel nisten und brüten. Stellt sich heraus, dass es brütende Vögel in der Nähe der geplanten Windparks gibt, gibt es keine Genehmigung für den Bau. Der Biologe erklärte, er habe die Vögel nicht stören, sondern lediglich prüfen wollen, ob „da etwas ist“. Wäre der Mann tatsächlich nur Gutachter, hätte er die Vögel nur aus der Ferne beobachten und sich ihnen während der Brutzeit nicht nähern dürfen.

Das Video scheint nun zu beweisen, was im Vogelsberg seit Jahren als Gerücht herumgeht. Brütende Vögel werden absichtlich vertrieben, weil ihr Aufenthalt dort die Genehmigungen für die Windparks unmöglich macht. Das Misstrauen in der Bevölkerung ist sehr groß. Der Naturschutzbund Hessen ist sogar davon überzeugt, dass im ganzen Vogelsberg versucht wird, systematisch Brutplätze zu zerstören, damit die Windparks errichtet werden können.

Im Vogelsberg sollen nach den Plänen der Betreiber und mit Genehmigung der grünen Landesregierung 16 neue Windräder errichtet werden. Die „Gutachter“ der Betreiber hatten nur 8 Brutplätze der Greifvögel in dem vorgesehenen Gebiet gefunden. Die Naturschützer fanden 40 Horste. In den betroffenen Gebieten sollen jetzt drei Bäume mit Rotmilan-Horsten gefällt werden. Den Greifvögeln soll woanders ein Ersatz-Nistplatz angeboten werden. Ob dies funktioniert bezweifeln Naturschützer stark. Sie wollen dagegen klagen.

Grüne wollen Windparks

Fakt ist, die grüne Landesregierung will die Windparks. Klimaschutz geht den hessischen Grünen anscheinend vor Naturschutz. Mit der entsprechenden Argumentation der Grünen war zu rechnen: „Wenn der Klimaschutz nicht funktioniert, gibt es auch bald keinen Naturschutz und keine Vögel mehr“. Geht es nach der schwarz-grünen Landesregierung, sollen sieben weitere Windparks in Nordhessen mit je 20 Windkrafträdern entstehen. Hessens Naturschützer und Bürger sind entsetzt.

Die Polizei ermittelt noch gegen den „Baumklopfer“. Ob allerdings jemals Klage erhoben wird, ist fraglich. Die Politik sowie die Energie-Lobby dürfte dies zu verhindern wissen. Die Horste der seltenen Greifvögel sind jedenfalls verlassen. Ob die Greifvögel jemals wiederkehren, ist unsicher. Dank der Grünen in Hessen.

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick


Dein Kommentar

Kommentar

12 Kommentare

  1. Waren früher die Grünen zumindest im großen Teil tatsächlich Naturfreunde und war das Bündnis 90 mit vielen ehrlich und aufrichtigen Menschen besetzt, so hat sich das zumindest heute in den Führungspositionen völlig geändert. Die Fischer, die Pädophilen, die Industrielobbyisten haben die Führung übernommen. Es wird viel Krimskrams palavert um die Menschen hinters Licht zu führen, was dann teilweise auch klappt. Schaut man dann noch hinter die Kulissen haben die Windräder ähnlich wie die E-Autos eine überaus schlechte Ökobilanz und sind außerdem nicht nur für Vögel lebensgefährlich, sondern für alle Tiere und auch Menschen. Diese riesigen Schrottparks werden einmal beräumt werden müssen und dann sieht es genauso aus wie bei den Atomkraftwerken. Aber na ja, solange das Wissen darüber dem deutschen Volk fehlt, wird es weiter im Zionistenschritt gehen.

  2. Naturschutz und Tierschutz ade und schon gar kein Vogelschutz – das sind die Giftgrünen, für Geld -Deutschhass und Machtgeilheit wird alles aber wirklich alles verdreht -gelogen und betrogen das die Schwarte kracht. Letzte Woche hatte Jörg Kachelmann bereits kommentiert das dieses Wetter NIX aber auch gar Nix mit irgend einem Klimawandel zu tun hat. Ca. alle 10000 Jahre dreht sich das Wetter in irgend ein Extremes Wetter auf dem Globus – Kälte – Feuchtigkeit – Stürme oder Hitze , egal der doofe Deutsche muss abgezockt werden und die unsinnigen Gutmenschen machen das Geschäft ihres Lebens. Beim vorbei fliegen von Vögeln und Fledermäusen an Windmühlen entsteht ein Unterdruck und den Tieren platzen die Lungen, ich habe Will gestern aus gemacht

    • Erst das Tier und dann der Mensch. Sie , die Gutmenschen,begreifen es immer noch nicht. Solche Sendungen sollten boykottiert werden. Aber, Mensch hat es noch satt, (relativ) sauber und warm und schlummert vor sich hin in seinem geistigen Dreck. Keiner kann einmal sagen: Das habe ich nicht gewusst.

  3. Da es sich um Öffentliches Interesse handelt stellt das Filmchen mit dem Kriminellen doch gut erkennbar ins Netz, nicht das man ihm aus versehen übersieht und Grusslos vorbei geht.

  4. Genau das wurde im Südschwarzwald auch gemacht. Nachdem die Lobby das heimische Getier verscheucht hatte, konnte ein Gutachten erstellt werden, welches über dem der Initative Gersbach stand, es gäbe nichts zu schützen. Nachdem der Naturpark durch polnische Firmen verwüstet wurde und dem Windpark weichen mußte, kehrten die Vögel zurück und wurden durch die mächtigen Windmühlen erschlagen.

  5. Ja so fängt es an alles muss weichen für diese Windparks und wenn unsere gewisse Parteien damit fertig sind, fangen sie an uns Deutschen an die Wäsche zu gehen. Wir werden enteignet , klein gemacht und entmachtet, damit wir zu allem ja und Amen sagen müssen.

  6. Ein Volk als Kulturgemeinschaft, das es zu schützen gelte, ist für diese Lumpen nicht vorhanden. Es gibt für sie nur einen politischen Rahmen mit einer beliebig zusammengesetzten Bevölkerung verschiedener Herkunftsländer, Religionen, Hautfarben, Kulturen. Was traditionell nach als Deutsche vorhanden ist, soll entwurzelt werden und in einer diffusen Bevölkerung, letztlich in einer EU-Bevölkerung aufgehen.
    Das ist natürlich Gedankengut von Bildungs-Botokuden, die kulturgeschichtliche Nullen sind, aber ihr Handeln hat eben Methode.
    Umso wichtiger ist es, sich immer wieder auf die Wahrheit zu besinnen.
    Dem unverstellten kulturgeschichtlichen Blick zeigt sich, dass jedes Volk eine historisch gewachsene Kulturgemeinschaft bildet, in der die Menschen eine ganz spezifische seelische Grundhaltung zur Welt einnehmen und zu einer besonderen Art des gedanklichen, künstlerischen und religiösen Strebens hinneigen. In der Sprache, in Wortbildung und Wortgebrauch, in Grammatik und Syntax, in Redewendungen und bildhaften Ausdrücken offenbart sich am unmittelbarsten die seelische Konfiguration einer Volksgemeinschaft, die sich in Dichtung und Literatur ihren höchsten künstlerischen Ausdruck verschafft.

  7. Die Grünen sind entstanden, weil es tatsächlich für jeden wahrnehmbare Umweltdefizite gab. Das ist Vergangenheit.

    Heute werden Umweltkatastrophen herbeigeredet, finden nur auf dem Papier statt, wird praktisch jede völlig normale Abweichung als Klimawandel vermarktet. Der angeblich menschengemachte Klimawandel ist zur größten Abzocke aller Zeiten mutiert, dazu eignet er sich noch, die Lebensgewohnheiten der Menschen fundamental Richtung Mittelalter zurück zu schrauben. Er ist ein Zugpferd für die Neue Weltordnung.

    Derweil machen die Grünen und die Tarngrünen fette Geschäfte mit der Ideologie. Sie werden immer reicher, je mehr sie Schaden an der Umwelt anrichten. Das begreifen viele nicht, die Grünen sind im Aufwind. Behaupten die Medien.

    • Nachtrag
      Gestern hat das ZDF berichtet, Lindner von der FDP habe behauptet, die 28 Milliarden, die der Kampf gegen den Klimawandel dieses Jahr die Deutschen koste, seinen sinnlos ausgegeben. SINNLOS!
      Lindner will, daß mit dem Geld lieber Urwälder aufgekauft werden, die dann vor Abholzung geschützt würden.

      Im Prinzip hat er recht, nur glaube ich keinem Politiker mehr ein Wort. Vielleicht schon morgen fordert seine Partei dann mehr Windmonster.

  8. Ich verstehe nicht, dass Bürger noch immer die Grünen wählen, die aufgrund ihres Verhaltens sich doch zumindest eine andere Farbe geben sollten. Diese Gruppierung gehört aufgelöst und in alle Winde zerstreut, wie die Vögel. 😢

  9. Politisch gesehen ist Deutschland ist eine einzige Baustelle und das sich die Grünen mit Umwelt Zerstörung jetzt öffentlich hervor tun war zu erwarten. Sie fühlen sich etabliert.
    Es gab immer wieder mal Reparaturansätze, obwohl die meisten im Sande verliefen, meist vor den Wahlen.
    Wem darf man noch was glauben?
    Ein Skandal jagt den nächsten. In der Politik gibt es nichts, was es nicht gibt und teilweise mit Hilfe von Medien wird manipuliert.
    Aber Schafe sind genügsam und geduldig. Ob sich Schafe gegenseitig auffressen, wenn es kein Gras mehr gibt, wenn nichts mehr da ist?