in Umwelt

Cem Özdemir hat sich zu Wort gemeldet. Er ist einfacher Bundestagsabgeordneter, nachdem er Jahre zuvor als Sprecher der Bundesgrünen fungierte und nach dem letzten Bundestagswahlkampf versuchte, die Regierung CDU/CSU/FDP/Grüne mitzugestalten. Viele sahen ihn als Außenminister und Vizekanzler. Seither ist es ruhig geworden. Nun meldet er sich erneut zu Wort. In einem Fachgebiet, in dem er nicht sonderlich aufgefallen war. Die Klimapolitik ist ihm eine Herzensangelegenheit. Aufhänger ist die aktuelle Debatte um die Landwirtschaft, die Hilfen für die Landwirtschaft und die entsprechende Ministerin Klöckner, die offenbar mit ihrer Regierung helfen möchte.

Eine Klimastrategie – wo ist sie?

Der grüne Politiker möchte die Nothilfe der Agrarministerin aufgestockt sehen und meint, die Ministerin müsse eine Klimastrategie bereitstellen. Es ginge um eine „nachhaltige Strategie für mehr Klimaschutz in der Agrarwirtschaft“, so ließ er die Leser der „Rheinischen Post“ nun wissen. Es helfe nicht, einfach nur schnell Geld auszugeben.

Es müsse weniger Tiefe „auf mehr Raum“ geben. Die „Pestizide und Düngereinsatz müssen runter“, so verkündete es Özdemir offenbar in der Pose des Steuermanns. Die Landwirtschaft solle so aufgestellt sein, dass die nicht so stark auf Importe von Futtermitteln angewiesen sei. Dabei müssen wir seiner Ansicht nach auf genverändertes Soja aus Südamerika verzichten, da für Soja der Regenwald geopfert würde.

Die Forderungen entsprechen in etwa dem, was Umweltpolitiker und -schützer schon länger von der Landwirtschaft fordern. Sie wirken dennoch auf Beobachter deshalb etwas gewillkürt, weil sich an der deutschen Attitüde, von hier aus die Welt retten zu wollen und zu können, also das Klima der Erde zu gestalten, nichts geändert hat.

Kritiker sehen in der Klimadiskussion zahlreiche Missverständnisse und Versäumnisse, die nicht einfach über Landwirtschaftshilfen zu modellieren seien. Faktisch ist die Verkettung der Klimaschutz-Ideologie mit einfachen Landwirtschaftshilfen zumindest umstritten. Ein Fakt dazu: Grüne meinen derzeit, der heiße Sommer sei Ergebnis des Klimawandels. 2003 gilt als heißerer Sommer. Der ist 15 Jahre hinter uns.

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19 Kommentare

  1. Der türkisch-deutsche Clanführer Özdemir:
    Wo der Größenwahn zuschlägt kann jeder jetzt wider mal lesen -hören und sehen , wie viele Millionen erhält der Clanführer für seine Sippe und den Hass den er und sein Verein verbreitet schnürt vielen echten Deutschen immer und immer wider die Kehlen zu.
    Vom deutschen Steuerzahler über fürstlich Geld nehmen und diesem deutschen Volk das schlechteste was es gibt an den Hals wünschen. So sind die tief Dunkelgrünen und das wird immer furchtbarer, Schampus saufen und Wasser predigen- mit der Lobby überall das dicke Geld abgreifen, war dieser Hasser nicht auch mal im Waffengeschäft tätig – sein bester Freund in Berlin soll Waffenhändler sein !!
    Das sollte mal gründlich nach gegangen werden !!

  2. Er mag kein ausgewiesener Landwirt sein, aber er hat in allen Punkten recht. Wir brauchen eine Landwirtschaft, die mit heimischen Rohstoffen (Futter) arbeitet und Dünger aus Reststoffen zurückgewinnt, statt ins Grundwasser zu spülen.

  3. Das Futterproblem ließe sich dadurch lösen, wenn die Anzahl der gehaltenen Tiere an die eigene Grundfläche und ggf. an die zugepachtete Fläche gebunden wird. Denn Boden läßt sich nicht vermehren. Wem ist geholfen, wenn ein -vor Jahren sagte man ein mittlerer Bauer- einen Stall für 500 Tiere hinklotzt die er mit eigenen Mitteln nicht füttern kann und nur durch Zukauf in der Lage ist sie zu ernähren. Sollte eine Flächenbeschränkung kommen, hat er sich halt verzockt (siehe Tesla etc.). Er sieht sich ja als Unternehmer.

  4. Als passionierter Hanfbauer kennt sich der Cem natürlich aus….mit Dünger und Pestiziden. Wirkliche Argrar Fachleute sollten ohne politische Färbungen ihr Fachwissen vermitteln. Ein Sozialpädagoge wie Özdemir sollte dagegen einfach mal die Klapoe halten !!

  5. Der gute Cem (Türke?) ist der beliebteste (ZDF) deutsche Politiker. Manchmal wird er von Schäuble vorübergehend verdrängt.
    Das sagt doch schon alles.
    Hört auf Cem! Er rettet uns vor dem Klima, und wenn wir zurück müssen auf die Bäume. Dort sind wir vor dem Klima sicher.
    Im Ernst, schon rein rechnerisch kann die ganze deutsche Klimahysterie absolut nichts ausrichten, selbst wenn die Theorien der radikalsten aller „Wissenschaftler“ vom PIK recht hätten. Schon deswegen verstehe ich nicht, warum gefühlt 99 % der Deutschen bereit sind, ihr Geld, ihre Art zu leben, ihren Wohlstand aufzugeben. Für das Klima!
    Aber wir haben ja noch ein viel tödlicheres, buntes Problem. Wenn das voll angekommen ist, interessiert sich niemand mehr für Klima.

    • Dann haben wir auch keine Deutschen mehr !!! Ich befürchte, dass das schneller geht, als wir uns das träumen lassen…..Rette sich, wer kann !!! Raus aus diesem Land, in dem die Invasoren „gut und gerne leben“…..Putin nimmt uns auf !

      • Das die Politiker da oben noch alle ihr Unwesen treiben können, ist
        mir unverständlich!! . Wie dumm sind nur die Deutschen.

  6. Was für ein Schwachsinn die Politiker von sich geben, ist grauenvoll. Auf einen normalen Bauernhof sollen sie mal arbeiten. Vielleicht begreifen sie mal was? Die großen Mastanlagen haben nichts mehr mit Landwirtschaft zu tun. Es sind Industriebetriebe. Warum wird die Großindustrie nicht gezwungen ökonomisch zu arbeiten. Sie sind nur auf Gewinn aus und vernichten Rohstoffe bei gleichzeitiger Vermüllung der Erde. Z.B. Kühlschränke,Waschmaschi usw. hatten 10 Jahre und länger gehalten. Jetzt sind es 5Jahre. Wie schön, der Gewinn hat sich verdoppelt, Der Abbau der Grundstoffe auch, das kostet Energie,Transporte usw. Die Belastung für die Umwelt ist enorm. Dieses Thema wird nicht angefasst.Die Müllbeseitigung zahlt auch der Büger und nicht die In

  7. Also wenn der Grüne Özdemir heute eine Klimastrategie fordert, dann muss der Kerl aber jahrzehntelang gepennt haben, gell? warum wurde vorher nie was gemacht? weil einem gerade jetzt das Thema einfällt?

  8. Wenn man diese Leute fragt, was sie denn unter „Klima“ verstehen, kommt in jedem Fall nur heisse Luft. – Klima ist ein Pool von Daten der Wettersituation einer meist 30 jährigen Periode in der Vergangenheit. Alles andere ist Wetter. Jeder seriöse Metereologe wird das bestätigen.
    Was soll es nun nützen, eine grosse Anzahl von Daten, die in der Vergangenheit gesammelt wurden, zu schützen? Man sieht, dass diese Studienabbrecher und Berufsversager, die keinerlei Kenntnis der Materie haben, ihr Zerstörungswerk der Gesellschaft mit ideologischem Gequatsche vollbringen und viele Leute darauf reinfallen, weil sie denkfaul sind. Die GRÜNEN liefern idealen Stoff für Smalltalk.

  9. Kommentar i.d. FAZ schrieb am 14.1.10 Dr.-Ing.U.C. aus Dortmund: Ich wurde kürzlich auf dem Westenhellweg, an einem Stand des „BUND“ von einem Mitarbeiter auf CO² angespro-chen. Danach folgendes Gespräch: „Wie hoch ist denn der Anteil des CO² in der Luft?“ Antwort „Hoch“. „Wie hoch denn?“ „Sehr hoch“; Wieviel Prozent? Weiss ich nicht. Was ist denn sonst noch in der Luft? Keine Antwort, nur ein staunendes Gesicht; Haben Sie schon mal etwas von Sauerstoff gehört? Ja,sicher, Sauerstoff ist in der Luft. Wieviel Prozent? Weiss ich nicht. Meine Antwort 21% – das erschien ihm glaubhaft. Neue Frage: Was ist denn sonst noch in der Luft? Haben Sie schon mal etwas von Stickstoff gehört? Ach ja, ……. Fortsetzg. unten.

  10. …. sicher Stickstoff ist auch noch in der Luft. – Wieviel Prozent? – Weiss ich nicht. Meine Erläuterung: Etwa 78 %. Mein Gesprächspartner drehte sich um und sagte:“Das glaube ich Ihnen nicht, das kann nicht stimmen, denn dann bleibt ja für CO² nichts mehr übrig“ drehte sich um und ging. – Er hatte diesmal fast recht. Es sind nur 0,038 % CO² in der Luft.
    Wer also noch rechnen möchte: Also 0,038% CO²i.d.Luft; davon produziert die Natur 96%, den Rest, also 4% der Mensch. Das sind dann 4% v.0,038% also 0,00152 %. Anteil Deutsch-lands hieran 3,1%. Damit beeinflusst D 0,0004712% des CO² i.d.Luft. Damit wollen wir die Führungsrolle in der Welt übernehmen, was uns jährlich an Steuern u. Belastungen v. etwa 50Milliarden Euro kostet. (gekürzt)

    • Ich hätte angenommen, daß der menschengemachte Anteil am CO2 höher ist als 4 %.

      Auch wenn das stimmt, unterliegen doch fast alle Menschen einem grundlegenden Irrtum. Bereits die sehr geringe Konzentration reicht aus, die gesamte IR-Strahlung der Absorptionsbanden des CO2 zu absorbieren. Noch mehr „Schadgas“ ändert daran nichts, es bleibt bei 100 %, lediglich die Flanken der absorbierten Banden werden etwas steiler.

      Die Argumentation mit dem geringen Anteil in der Atmosphäre ist daher ein Scheinargument.

      Zusätzliches CO2 hat also fast keine Auswirkung mehr. Es ist mir völlig unverständlich, warum diese einfache Tatsache, die jeder Chemiestudent kennt, völlig unberücksichtigt bleibt.

      • Danke für diesen wichtigen Hinweis. Verdopplung des CO2 führt zu einer Temperaturerhöhung von höchstens 0,2 K.