in Umwelt

Die „Grünen“ treten in Deutschland für den Ausbau der Windenergie ein. Diese Grundposition jedoch könnte zusehends ins Wanken geraten, insofern sich viele Anwohner von Gebieten, in denen entsprechende Anlagen aufgebaut werden, dagegen wehren. Der Abstand zwischen den Windrädern soll nach Meinung von Peter Altmaier, dem Bundeswirtschaftsminister, auf 1.000 Meter taxiert werden. Die Grünen wehren sich namentlich durch den Bundestagsabgeordneten Oliver Krischer vehement. Der spricht von „Anti-Windkraft-Taliban“.

Schräger Vergleich

Wortwörtlich hat sich der Vize-Fraktionschef der Partei wie folgt geäußert: „Altmaier muss sich jetzt entschieden, ob er Politik für die Anti-Windkraft-Taliban in seiner eigenen Partei macht, oder ob er für die Arbeitsplätze in der Windbranche kämpft.“

Die Wortwahl ist bezeichnend: Offensichtlich verunglimpft sie genau diejenigen Bürger, die seit Monaten, Jahren und teils Jahrzehnten an einem Ort wohnen, ohne dass sie je in Erwägung gezogen hätten, dass dort große Windkrafträder gebaut werden könnten.

Die Lobby der Windkraftindustrie wiederum lässt durchblicken, dass solche Mindestabstände einen „Todesstoß“ für den Ausbau der Windenergie in Deutschland darstellen würden. Diese Behauptung wirkt auf Kritiker wie das berühmte „Schwarze-Peter-Spiel“. Denn die Windkraft in Deutschland ist tatsächlich fast am Ende angelangt.

Grundlage dafür ist allerdings die staatliche Subventionspolitik. Bis 2017 haben die Betreiber solcher Anlagen eine „Pauschalvergütung“ für die Einspeisung des Stroms bezogen. Diese Form der Förderung wurde nun ersetzt durch die Auswahl derjenigen Betreiber und Anlagen, die im Wettbewerb der „geringsten Gestehungskosten“ gewinnen. Die Vergütung allerdings übertrifft weiterhin den Marktpreis für Strom, wobei die Margen gesunken sind. Insofern hat sich der Markt deutlich reduziert.

Die Bundesnetzagentur selbst räumt ein, dass es im vergangenen Monat „für 70 % der ausgeschriebenen Windkraft-Kapazitäten“ keine Angebot mehr gab. Dies scheint jedoch die „grüne Partei“ oder jedenfalls ihren Fraktions-Vize nicht mehr zu interessieren. Hier finden Sie mehr zu den „Grünen“.

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Kommentar

  1. Die Grünen sind nicht Eigentümer der Menschen. Sie sind im Parteienrecht, welches weit unter den Menschenrechten und der Menschenwürde als oberste Norm steht. Auch sind die meisten Menschen, die die Vogekschredder nicht in ihrem Dunstkreis wollen, mehrheitlich autochthone Menschen und somit Rechteinhaber lt. UNDRIP. Keine Partei, kein Staat, kein Verein, keine NGO, keine Stiftung besitzt Menschen und somit haben die auch keine Deutungshoheit/-macht über diese! Wieviele Schredder wollen die noch aufstellen, bis wirklich kein Vogel mehr ausweichen kann und der letzte freifliegende Vogel sein vorzeitiges Ende findet?

    • Eigentümer der Menschen ist der Staat. Die Menschen sind Staats(an)gehörige! Nur begreifen tun das die Menschen nicht und glauben, sie wären der Staat, was ihnen im Kindergarten (pardon, politisch korrekt muss das „Kita“ heissen) und in der Schule vorgebetet wird. Der Staat besteht aus den Politikern und den Beamten, sonst niemand. Alle anderen haben den Staat zu erhalten und ihm zu gehorchen. Versuchen Sie mal sich einen neuen Staat zu suchen, dem Sie gehören wollen und Sie werden staunen über den Papierkram, den Sie beibringen müssen. Früher gabs den Begriff „Vogelfrei“. Vielleicht schaffen das die Windräder auf andere Art wieder.

    • Die Macht geht vom Volk aus? Irrtum ! Wenn die Grünen erst die Macht erlangt haben wissen wir was Steigerung ist. Grüne – Taliban – Pest !!!!!

  2. Kauft einen alten ausgedienten Wohnwagen und stellt ihn innerhalb der Einkilometergrenze bei einemvorhandenen Windrad auf und bitte die Befürworter sich dort zwei Wochen aufzuhalten. Ob sie dann noch diese Krachmacher wollen kann man dann sofort feststellen.

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  • Grün fällt auf: Anwohnerschutz bei Windkrafträdern angeblich radikal wie „Taliban“ – Die Welt 25. November 2019

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