in Umwelt

Die Zeit vergeht, der Schrecken bleibt. Ein Jahr ist es her, dass ein Tsunami in Japan eine Naturkatastrophe von unglaublich schrecklichen Ausmaßen ausgelöst hat. Am 11. März 2011 hielt die Welt den Atem an, als eine todbringende Welle die japanische Ostküste überrollte.

Mehr als 15.000 Menschen starben, tausende gelten bis heute als vermisst. Und anstatt dass Aufbau und Neuanfang das Bild in der japanischen Bevölkerung gänzlich prägen können, hält das Atomkraftwerk in Fukushima jedwede Normalität fern. Die größte nukleare Katastrophe seit Tschernobyl 1986 wird bleiben. Auch die nachfolgenden Generationen sind gezwungen, sich diesem Schrecken zu stellen.

Gegenwärtig wird der Opfer der Tsunami-Katastrophe gedacht. Um 14.46 Uhr japanische Ortszeit (06.46 Uhr MEZ) wurde überall auf dem Inselstaat eine Schweigeminute abgehalten. Um diese Zeit erschütterte das schwere  Erdbeben vor einem Jahr die Küstenregion. Ein Tsunami und der GAU im Atomkraftwerk Fukushima waren die Folge. An der Gedenkzeremonie in Tokio sprach sich Ministerpräsident Yoshihiko Noda für einen gemeinsamen Wideraufbau Japans aus. Trotz erst kürzlich erfolgter Operation am Herzen, nahm auch Kaiser Akihito an der Gedenkveranstaltung teil.

Tepco, die Betreiber des Atomkraftwerkes in Fukushima, nutzen die Veranstaltungen auch für den eigenen Auftritt. Laut Aussagen habe seitens der Betreiber vor allem die Sicherheit der Atomkraft oberste Priorität. Das Gedenken wurden von zahlreichen Anti-Atomkraft-Protesten begleitet. Aber auch weitab der Millionenmetropole wurde der Opfer gedacht. Besonders in den betroffenen Küstenregionen wurde neben der Schweigeminute, auch an das Aufschlagen der Tsunami-Welle erinnert. In Zukunft wird sich zeigen, inwiefern die Welt aus diesem Unglück gelernt hat. Die Tendenz des Umdenkens konnte sich zumindest bis in die deutsche Politik vortasten.

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