Die Energiewende im „Ländle“: AKW abgeschaltet, Ersatz-Strom aus dem Ausland gekauft

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Die Energiewende in Deutschland läuft – jedenfalls auf einer Seite. Denn pünktlich zum Jahresende hat das Land das Atomkraftwerk Philippsburg 2 abgeschaltet. Eine gute Nachricht? Wohl kaum, meinen Beobachter. Denn das Land muss nun 13 % des Strombedarfs ersetzen. Dies jedoch wird nicht wie in allen Fällen gewünscht oder erforderlich gelingen, meinen Kritiker und Beobachter.

Rückbau hat begonnen

Der Rückbau des AKW hat nun bereits begonnen. Die Stromlücke ist bis dato noch nicht hinreichend geschlossen worden. So meint zwar der Umweltminister Franz Untersteller von der Partei „Die Grünen“, dass die Versorgung in Baden-Württemberg „sicher“, also quantitativ sicher sei. Nur bleibt eine Frage: Mit welchen Maßnahmen soll die Versorgung tatsächlich nachvollziehbar „sauberer“ sichergestellt werden?

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Untersteller meint, dies geschehe durch einen „Maßnahmenmix aus Stromimport, Erzeugung durch erneuerbare Energien und Netzausbau“. Der Energieversorger EnBW hat über sein Vorstandsmitglied Hans-Josef Zimmer bereits mitteilen lassen, die „Handelsabteilung“ des eigenen Hauses würde aktiv. EnBW kauft also Strom ein. Über den Mix, der dabei verwendet wird, ließ sich Zimmer nicht aus. Dennoch sei EnBW davon überzeugt, „noch eine gewisse Zeit auch Kohlekraftwerke und mittelfristig Gaskraftwerke (zu) brauchen, um zuverlässig“ täglich rund um die Uhr den Strom bereitstellen zu können.

Dabei ist ohnehin bekannt, dass Deutschland aus den Nachbarländern importiert, und dies nicht zu knapp. Das wiederum wirft die Frage auf, ob diese Lieferungen quantitativ gesichert sind und aus welchen Quellen die Lieferungen stammen. Gut 72 % des Stroms in Frankreich etwa wird in Atomkraftwerken hergestellt. Da Deutschland eines der Länder mit dem größten Importanteil ist, dürfte sich die „Ersparnis“ an Atomstrom für unser Land in Grenzen halten.

Baden-Württemberg importiert etwa heute schon mehr Strom, als das Land selbst herstellt. Die Situation könnte sich noch verschlimmern. So wird etwa „Neckarwestheim 2“ im Jahr 2022 abgeschaltet. Die dramatische Wahrheit des Klimapakets lesen Sie hier…

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