in Umwelt

Nun ist endgültig Schluss mit Gen-Kartoffeln in Europa – BASF stoppt alle Gen-Kartoffelprojekte. Die Protestaktion und die zahlreichen Einwendungen gegen die Freisetzung von Gen-Kartoffeln haben sich gelohnt! BASF hat jetzt den Antrag auf Freisetzung von genmanipulierten Kartoffeln mit den Sortennamen Fortuna, Amadea und Modena zurückgezogen.

Bereits im Januar 2012 hatte die BASF ihren Gentechnik-Rückzug aus Europa angekündigt, aber nur teilweise durchgeführt. Laufende Projekte, wie die Zulassungsverfahren verschiedener Gen-Kartoffelsorten sollten weiter verfolgt werden. Zudem wurde sogar eine neue Freisetzung beantragt.

Das Umweltinstitut München e.V. hatte daraufhin zu breitem Protest gegen den Anbau von Gen-Kartoffeln aufgerufen und die Aktion „Gen-Kartoffeln kommen uns nicht in die Tüte!“ gestartet.

Laut einem Bericht der Tagesschau führt der Konzern die Rücknahme der Zulassungsanträge auf den Widerstand von Gentechnikgegnern und Unwägbarkeiten beim Zulassungsprozess auf europäischer Ebene zurück. Aufgegeben wird laut Tagesschau auch die Forschung zu Futtermais mit verbesserten Nährstoffen.

Entwicklung von pilzresistentem Mais geplant

Weiter verfolgt der BASF Konzern allerdings die Entwicklung eines pilzresistenten Mais. Dies jedoch bei seiner in die USA verlagerten Tochterfirma „Plant Science„, wo auch die Feldversuche durchgeführt werden sollen.

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