Frankreichs sozialliberaler Präsidentschaftskandidat Macron war in Berlin, um sein pro-europäisches Wahlprogramm vorzustellen. Was er dort sagte, wird kaum berichtet – dabei geht es um den (deutschen) Euro. “Der Euro ist heute eine Art schwache D-Mark, der die deutsche Industrie begünstigt”, sagte Macron in der… Teilen Weiterlesen

Propaganda ist ein scheußliches Wort. Bei mir entstehen da immer Bilder im Kopf von Militäraufmärschen in sozialistischen Ländern. Mit hunderten Soldaten und Panzern. Und tausenden ausgesuchten jubelnden Fähnchen- schwenkenden Zuschauern. Für den westlichen Betrachter schwer vorstellbar, daß Menschen für ihr Unrechts- Regime auf die Straße gehen und es auch… Teilen Weiterlesen

Die EZB hat auf ihrer gestrigen Ratssitzung die Leitzinsen erwartungsgemäß nicht verändert. Der Schlüsselsatz für die Versorgung der Geschäftsbanken mit Notenbankgeld bleibt bei 0,0%, so tief liegt er seit März. Die Strafzinsen für Banken bleiben ebenfalls unverändert, der Einlagenzins liegt bei -0,4%. Die EZB teilt mit, dass die Leitzinsen für… Teilen Weiterlesen

Ernst Wolff - Am vergangenen Freitag wurden die Ergebnisse des europäischen Bankenstresstests bekannt gegeben. 51 Banken aus 15 europäischen Ländern waren von der Europäischen Bankenaufsicht (EBA) zusammen mit der Europäischen Zentralbank (EZB) auf verschiedene Krisenszenarien hin überprüft worden. Der Test dient - wie seine Vorgänger - in erster Linie dazu,… Teilen Weiterlesen

In vielen Euro-Staaten, insbesondere im Süden Europas, sieht es alles andere als rosig aus. Die Verschuldung der EU-Staaten steigt weiterhin kontinuierlich, während sich die Arbeitslosenzahlen in Ländern wie Frankreich, Italien, Spanien, Portugal und Griechenland nach wie vor auf einem extrem hohen Niveau und die Industrieproduktion (Italien beispielsweise auf dem… Teilen Weiterlesen

Von Ernst Wolff - Die Entscheidung der Mehrheit der britischen Bevölkerung, die EU zu verlassen, hat drei Entwicklungen verdeutlicht: 1. Medien und Politik in Europa verlieren zusehends die Fähigkeit, die öffentliche Meinung zugunsten der Finanzindustrie zu manipulieren. 2. Das globale Finanzsystem kann Erschütterungen wie nach dem Brexit-Votum nur noch durch… Teilen Weiterlesen